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  1. #451
    Händler Avatar von Constantine
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    Immer mehr Augenpaare richteten ihre bedrohlichen Blicke nach ihren Leibern. Aus dem Dickicht des Waldes hörte man ein weiteres Grollen, Äste knackten, Baumstämme wurden einfach beiseite geschoben, als bestünden sie aus Pappe. Eine Kreatur in Fäulnis gehüllt, die doppelt so groß war, wie Kaja trat dem rothaarigen Mädchen gegenüber. Es war genau wie damals. In dem kleinen Dorf. Langsam atmete die Prinzessin aus, den Magier Stab waagerecht haltend, glitten ihre Zeigefinger über das edle Holz welches golden schimmerte. Das Wesen vor ihr knurrte, grummelte, fletschte seine verfaulten Zähne. Es öffnete seine pechschwarzen in Blut getränkte Lippen, der Speichel verätzte den Boden.

    Ein ekelhafter Gestank drang aus dem Mund hervor, als es Kaja anbrüllte und sie durch den entstehenden Druck leicht nach hinten gedrückt wurde. Auch jetzt schossen diverse Waldgeister auf sie direkt zu. Kaja konnte den Windhauch durch den Flügelschlag deutlich spüren. Das kleine Monstrum holte mit seinen scharfen Klauen nach ihr aus und schnitt ihr in ihre Wange nur um an ihr vorbei zu fliegen, um dann sofort die Richtung zu wechseln. Kommentarlos hielt sie ihren Stab, Klaue traf auf Holz. Funken sprühten auf, die Prinzessin setzte einen Schritt nach dem anderen. Für einen Aussenstehenden wirkte es, als würde sie in Bedrängnis geraten. Wieder parierte sie einen Schlag, das große Ungetüm kam stetig näher und warf nun einen Baumstumpf nach ihr.

    Kaja wurde weiter von der Gruppe getrennt. Immer tiefer in den Wald hinein. Die Dunkelheit stieg an. Immer mehr kleinere Waldgeister nutzten nun den Moment aus und griffen an. Kaja nutzte nun die Gunst der Stunde und sprintete in für das menschliche Auge kaum erkennbare Geschwindigkeit auf das fliegende Geschoss. In einem eleganten Sprung nutzte sie den zusätzlichen Schwung, holte mit der rechten Hand aus, um dem Dämonen einen direkten Schlag unter sein Kinn zu verpassen. Es riss den Riesen förmlich von seinen Füßen wodurch es unsanft auf den Rücken aufschlug. Doch so leicht würde es nicht werden. Sofort holte das Monstrum mit seinen Pranken aus. Kaja reagierte instinktiv. Während ihre Füße wieder am Boden hafteten, rammte sie den Stab in die faulende Erde und eine gigantische Eiswand kroch aus dem Boden empor, was sämtliche Umgebung gefrieren ließ. Der Dämon krachte mit brachialer Gewalt gegen das Eis, es donnerte, bebte. Immer wieder schlug das Biest gegen das Eis, was langsam Risse bekam während Kaja immer wieder von kleineren Waldgeistern attackiert wurde und sie diese abwehren musste.

  2. #452
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    Davon zu preschen und den Rest der Gruppe allein zu lassen, war in diesem Wald, so befand der Taure, keine sonderlich gute Idee. Nur, wer sich seiner Kräfte sicher war und mit untrüglicher Gewissheit sagen konnte, dass er mit seinem Gegner schnell fertig werden würde, sollte so handeln. Doch bei dieser einen Person die Sadrugh war nahm, schien das nicht unbedingt der Fall zu sein. Nachdem er ihr gefolgt war, so vorsichtig wie man das bei seiner Größe und Statur halt konnte, betrachtete er die Person weiter aus dem Dickicht haraus. Natürlich hatte hier und dort ein Ast geknackt, doch der Kampf der beiden war für alle in der Umgebung viel zu fesselnt. Selbst die kleinen Gestalten die jene Person immer wieder abwehren mussten, schenktem den Tauren keine Beachtung.
    "Zwar kannst du dich wehren..." dachte der Taure "...doch deine Lage ist ziemlich bedenklich." Was kümmerte es ihn eigentlich was mit dieser Person war, er kannte sie nicht und für gewöhnlich verschwendete er nicht einmal einen Gedanken an andere. Doch bei ihr war das anders. Dieses unbestimmte Gefühl das ihn umtrieb, kam nicht nur vom Wald allein. Plötzlich tauchte eine Eiswand, mitten aus dem Boden, vor seinen Augen auf.
    "Oho...das ist interessant." dachte der Taure wieder. Nicht oft hatte er andere Wesen mit ähnlichen Fähigkeiten wie die Seine gesehen. Sie waren eher selten und so fesselte ihn das schon fast mehr als der Kampf an sich.

  3. #453
    Siedler Avatar von Fruwluamressaw
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    Die Wölfe waren nicht mehr zu retten. Zu sehr waren ihre Körper bereits von Parasiten zerfressen. Das einzige, was sie für diese Kreaturen noch tun konnten, war ihre Seelen zu erlösen. Und das tat Oboro. Die grünen Flammen fraßen sich durch das faule Fleisch und verursachten einen übel riechenden Rauch. Crim und der Zentaur stellten die Front. Für Oboro war es geschickter, aus der Distanz zu kämpfen, da sie ihren Gegnern körperlich unterlegen war. Kajas erneuter Alleingang begeisterte sie nicht, wenn sich die Situation besserte würde sie ihr folgen.

    Den Waldgeistern hingegen konnte sie helfen. Und sie wusste, dass die anderen beiden es nicht konnten. "Ich kann die Waldgeister wieder in ihre ursprüngliche Form bringen...". Crim nickte ihr zu "Ich halt dir den Rücken frei". Und so konzentrierte sich Oboro auf die verfluchten Geister, die bereits ihre Energie fokussierten und zu vielen auf die Gruppe zustürzte, wie kleine Meteore. Ihren Stab gezückt bereitete sie ihre defensive aus Runenzeichen vor.

  4. #454
    Siedler Avatar von Auren
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    Ein Kampf war wohl eigentlich nicht drin, beim Wald retten, aber nun stand sie da. Eine der Frauen setzte zum Sprung an und verschwand auch somit vom Sichtfeld des Hauptmanns. „Training gefällig?“ Diese Worte richtete sie an den Zentauren. Er nickte darauf. Seine Axt sehnte sich nach Blut, Dämonenblut um genau zu sein. Crim selbst, war ein wenig froh über einen Kampf. Diesmal musste sie niemanden schützen oder Rücksicht auf andere nehmen. Nein diesmal konnte sie endlich ihre Kraft frei heraus walten lassen.Zuerst blieb es nur bei einfach angriffen mit dem Schwert. „Ha, die reichen nicht einmal zum Aufwärmen.“
    Es war bereits eine böse Angewohnheit sich gegenseitig hoch zu stacheln, aber bisher hat es immer geholfen. „Die sind es nicht einmal meine Axt wert.“
    Die zweite Fremde mit dem Wald Anliegen, wollte die kleineren Waldgeister retten. Crim wusste nicht wie. Nur eines. Sie durfte sie nicht töten. Also wurden die bösen Waldgeister mit der Faust abgewehrt.
    „Wie lange soll es noch so weiter gehen? Diese Dämonen werden langsam etwas lästig.“ Der Hauptmann wollte nicht ihre verborgenen Kräfte benutzen nicht hier im Wald. Sie würde ihn einfach nieder brennen und dies wollte natürlich hier niemand.

  5. #455
    Händler Avatar von Constantine
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    Eine unerträgliche Kälte ging von Kaja's Körper aus. Sämtliche Pflanzen in der Umgebung erstarrten, die kleineren Dämonen fielen einfach gen Boden. Aus dem Dickicht heraus schoss ein ganzer Schwarm plötzlich heraus während der Dämon weiter auf das Eis einschlug, dass in Tausend Bruchteile zerschmetterte. In fließenden Bewegungen nahmen ihre Füße einen erheblichen Abstand. Anders als Oboro hatte sie keinerlei Mitleid mit den verlorenen Kreaturen. Ihr Haupt drehte kurz in sämtliche Richtungen um sich der Situation klar zu werden. Von allen Seiten attackiert, warf die rothaarige junge Frau ihre Robe in den vom Mondlicht erfüllten Nachthimmel, so dass ihr stiller Beobachter jetzt ihre wahre Gestalt betrachtete. In der Tat war es nicht das, was er erwartete und doch wirkte diese zierliche Person um so viel größer, mächtiger als er selbst. In Kaja's Augen lag eine unergründliche Kälte während die Dämonenschwärme immer näher kamen, rührte sich die Prinzessin nicht einen Millimeter, sie wartete auf jenes Monstrum, das sein Maul fletschte und auf sie zu rannte.

    Mit enormer Geschwindigkeit klatschten seine Klauen gen Boden auf, die Erde bebte. Vögel flogen gen Himmel. Der Minotaure dachte schon, dass es aus mit ihr war, als das Monstrum seine Pranken nach ihr ausstreckte doch nachdem sich der Staub legte, wirkten seine Augen wie gebannt auf jene surreale Szene. Der Dämonenschwarm hatte mitten in seinen Bewegungen gestoppt, diese seelenlosen Kreaturen wirkten panisch, kreischten. Kaja's Blick blieb in ihren wehenden feuerroten Haaren verloren. Ihr Arm war gestreckt und in ihren zarten Händen hielt sie die monströse Klaue des Dämons, der vor Schmerz brüllte und zurückweichen musste. Das Blut rann ihren Handrücken herunter, klatschte gen Boden. Der Minotaur konnte nicht sagen, ob sie gerade lächelte oder einfach nur von Hass erfüllt war. "Wie könnt ihr es wagen..", hallte ihre Stimme kristallklar in der Dunkelheit, dabei den Blick nicht von ihrem Gegner abwendend. "Wie könnt ihr es wagen diesen Seelen ihren Körper zu nehmen", sie sprintete auf ihren Gegner in brachialer Geschwindigkeit zu. Jene monströse Klaue zerfiel einfach zu goldenen Staub. Doch noch bevor Kaja ihr Gegenüber erreichen konnte, hörte man nur noch einen würgenden Aufschrei. Jene Kreatur hatte sich gerade selbst das Leben genommen und klatschte mit dem Haupt vorne an nach unten.

    Ihre rechte Hand bebte immer noch vor Wut. Der Blick immer noch verborgen, begann der Dämonenschwarm die Flucht an zu treten. "Wo wollt ihr hin?", hauchte Kaja's eisige Stimme, was einem die Nackenhaare zu Berge stehen ließ. Sie hielt ihre Arme nach den Biestern gestreckt, das letzte was man hörte, war der panische, qualvolle Aufschrei jener Seelen die vor ihren Augen zu Staub zerfielen. Doch jene Biester sollten nicht den Ursprung der Fäulnis sein, man hatte Kaja nur von ihrer Gruppe weglocken wollen. Der Wind fegte eisiger über das Schlachtfeld hinweg. Langsam drehte sich die rothaarige Prinzessin um und sah den Minotauren direkt durch das Dickicht mit ihren azurblauen Augen in die seine, als plötzlich der Wald selbst zum Leben erwachte. Aus ihrem Brustkorb ragte eine Dornen besetzte Ranke hervor, Blut floss aus ihrem Mund womit Kaja überhaupt nicht rechnete. Sie viel auf ihre Knie und griff mit einer Hand nach dem Geäst welches sofort zu Eis erstarrte. Biss dabei verbissen auf ihre Lippen um den Schmerz zu unterdrücken. Dutzende Ranken schossen auf sie zu denen sie kaum etwas entgegen setzten konnte. Immer wieder drosch man auf ihr Gesicht ein, so dass sie schließlich blutverschmiert zu Boden viel und krampfhaft ihre Hand in den Dreck stütze, um sich zu erheben. "So.. leicht kriegt.. ihr mich nicht...", würgte sie hervor und eine Eiswand ließ das kleine Gebiet gefrieren.

  6. #456
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Nachdem Fenia das Dorf erkundet hatte, hatte sie feststellen müssen, dass sich die Prinzessin scheinbar ohne sie auf den Weg gemacht hatte. Auf Nachfragen - es hatte sich zum Glück niemand gefunden, der dem stechenden Blick ihrer roten Augen allzu lange standhalten konnte - hatte sie erfahren, dass diese wohl zusammen mit der Kitsune sowie einer weiteren Person in den Wald aufgebrochen war. Zu dem Zeitpunkt, an dem sie diese Information endlich erhalten hatte, hatte sich ein schleichendes Unwohlsein in ihr breit gemacht, welches sie dazu drängte, ihr nachzueilen. Und als sich bald darauf ihr Herz krampfhaft zusammen zog, als ob man es mit Eiswasser übergossen hatte, gab sie jede Zurückhaltung auf. Mit weiten Sätzen überwand sie unebenen Boden, während sie Geäst und Sträucher vollständig ignorierte. Einer gepanzerten Kutsche gleich brach sie schlicht durch jedwedes Hindernis hindurch, wobei sie bereits Oboros Tadel in ihren Ohren zu hören glaubte. Doch das kümmerte sie nicht weiter - sie mischte sich so wenig wie möglich in die Belange der Fuchsfrau, während diese sich gefälligst ebenso wenig in die Ihren einmischen sollte.

    Als sie weiter entfernt bereits Kampfeslärm hörte, pressten sich ihre Lippen zu einem schmalen Strich zusammen. Die ganze Gegend hier stank nach Dämonen! Sie spielte kurz mit dem Gedanken, ihre Klinge zu ziehen, aber ihr gesunder Walkürenverstand hielt sie davon ab. Jeder Kampf mit Karyptius forderte ein Opfer, und sie war sich noch nicht im Klaren darüber, ob dieser Kampf nach dieser Maßnahme verlangte. Schliesslich sah sie endlich den Kampfplatz - und die Feinde, die sich darauf befanden oder sich zumindest in diese Richtung bewegten. Vor Allem jedoch sah sie eine Eiswand, die ihr unmissverständlich verriet, dass sie sich zurecht hierher begeben hatte. Mit einem Satz stieß sie sich vom Boden ab, segelte mehrere Meter durch die Luft und kam schliesslich mit einem dumpfen Aufprall inmitten einiger neu hinzugekommener Kontrahenten an. Waren es Dämonen? Waldgeister? Magische Kreaturen, die sie nicht zu erkennen vermochte? Es war ihr egal. Mit blossen Händen packte sie eines der Geschöpfe, spannte die Arme und riss es entzwei, ehe sie sich mit derart kraftvollen Schlägen Luft verschaffte, dass die Wesen durch die Lüfte segelten und in die umstehende Vegetation krachte. Mit wildem Blick sah sie sich um, ohne jedoch Kaja zu entdecken. "Wo ist sie?" knurrte sie, als sie um die eigene Achse wirbelte, um sich einen Überblick zu verschaffen. "Wo bei allen Teufeln ist sie??" rief sie den Anwesenden zu.

  7. #457
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    Hatte sie ihn nun gesehen oder nicht? Ihr Blick war auf jedenfall zu direkt gewesen. Dieser Umstand war es, welcher den Tauren dazu veranlasste, den Ranken und der Frau zu folgen. Die Pflanzen oder besser der Wald, hatten es scheinbar nicht eilig. Langsam aber sicher zogen sie ihr Opfer, vom Ort des Geschehens weg, hin zum Zentrum des Waldes. Solch ein Verhalten war nicht üblich für solch einen Ort und als nach einer Weile erneut Unruhe am Kampfplatz zu vernehmen war, zogen die Ranken schneller. Nach wie vor hielten sie die Arme und Beine der Frau gefesselt, hatten sich sogar um ihren Hals geschlungen, damit sie auch ja keinen Ton heraus brachte.
    Sadrugh musste sich nun sputen um mitzuhalten. Ungeachtet junger Bäume und Dickicht preschte er weiter vorwärts und bahnte sich nur mit seiner Größe und Masse einen Weg durch das Gehölz. Von Verstecken oder so konnte nun keine Rede mehr sein. Wenn eine fast Fünf Meter große Gestalt durch den Wald pflügte, blieb das nicht unbemerkt und auch der Wald selbst schien nun nicht mehr willens ihm das Verfolgen so einfach durch gehen zu lassen. Trotzdem schien der eigentliche Grund der Tumult vom Kampfplatz zu sein.
    Plötzlich jedoch kamen sie auf einer Lichtung zum halten. Die Frau welcher der Taure gefolgt war, wurde an einen Baum gefesselt und zum zusehen verdammt. So sie überhaupt noch wach war.
    Aus dem Dickicht der Lichtung erklang ein Knurren, welches von einigen weiteren begleitet und beantwortet wurde. Zunächst trat eine ähnliche Kreatur ins Licht wie bei der Frau. Dann noch eine und dann eine weitere. Bis es eine Hand voll von ihnen war. Schon zuvor hatte Sadrugh erkannt das diese Wesen gesteuert werden. Von wem das wusste er nicht, doch war es ihm nicht wohl gesonnen, so weit verstand der Taure die Geste.
    "Überlege dir gut ob du das hier tun willst. Ich hege keinen Groll gegen dich und habe auch nicht die Absicht das zu ändern. Ich will nur wissen was es mit Ihr da auf sich hat."
    Doch die Wesen kamen näher und fingen an ihn zu umkreisen. Geifer ran aus ihren Mäulern zu Boden und zischend verging das Grün auf welches er tropfte. Für gewöhnlich griffen ihn solche Tiere nicht einmal im Rudel an, noch nicht einmal Nachts. Das erstaunte den Minotauren und machte ihm so gleich klar, wie schlecht es um den Wald und seine Lebewesen stand. "Nun gut..." sprach er noch einmal, ehe er sich zur vollen Größe aufrichtet und seinen Stab, der er einem jungen Stamm glich, zur Hand nahm.
    Sadrugh's Züge zeigten Ruhe und Gelassenheit, seine Augen schlossen sich, seine Muskeln waren entspannt, er wirkte überhaupt nicht als würde er sich auf den Kampf konzentrieren und so griffen seine Gegner an. Siegessicher stürzten sie sich einer nach dem anderen auf ihn...und keiner bekam den Tauren zu fassen. Mit einer geschickten Drehung wich er dem ersten Angreifer aus. Aus der Bewegung heraus folgte noch der Schlag in Genick des Untieres. Dem nächsten Angreifer schob der Taure das eine Ende des Stabes in den Rachen und stellte das andere Ende auf den Boden. Nun zappelte die Kreatur kurz mit dem Körper in der Luft. Doch schon gleich darauf packte der Gehörnte den Kopf der Bestie und zog diesen mit sich nach unten. Während er sich duckte, trieb es das Holz quer durch seinen Gegner, lies das stumpfe Ende am Hinterteil wieder hervor kommen.
    Somit war der erste Gegner gefählt. Und der andere Bewegungsunfähig. Sein Stab war so zwar unbrauchbar, doch damit endete der Kampf noch nicht. Noch immer waren Drei Angreifer übrig und der nächste war schon im Anmarsch. Mit aufgerissenem Maul und gefletschten Zähnen sprang er ihn an. Als Sadrugh ihm nun begegnen wollte, fesselten auch ihn plötzlich Ranken aus dem Boden. Von Schmerzen und einem üblen Zischen begleitet, versanken die Reißzähne seines Gegner in eine der beiden Schultern. Das nutzten auch gleich die anderen beiden aus und bissen ihn in Arm und Bein.
    Schmerz zeichnete sich auf Sadrugh Zügen, doch noch immer schien er nicht wütend oder zornig zu sein. Die Ranken fesselten nun auch die Untiere an den Tauren, wahrscheinlich damit er sie nicht abwerfen konnte. Er musste jedoch die Fänge aus seinem Körper bekommen, denn früher oder später würde ihm das Gift den Rest geben. Schmatzend zog sich langsam der Stab aus dem Körper des einen Gegners und fing an in der Luft zu schweben, ja gar zu tanzen. Es war als würde eine unsichtbare Gestalt mit ihm Schwung holen und voll auf den Tauren und seine Gegner zu halten. Nur traf es nicht der Gehörnten, sondern seine Gegner. Ziel sicher wurden die Köpfe der Untiere zertrümmert. Von Vorteil war das seine Gegner an ihn gefesselt waren, ausweichen war so unmöglich für sie.
    Die Ranken selbst rissen als der Taure sich mit aller Kraft gegen sie stemmte und förmlich aus den Waldboden zog. Er schüttelte sich, richtete sich wieder zur vollen Größe und sprach "Nun...willst du weiter machen, oder mir gestatten das ich meine Fragen an sie stelle? Danach kannst du sie hinbringen wo hin du willst, ich werde ihr auch nicht weiter folgen..."

  8. #458
    Händler Avatar von Constantine
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    Kaja wurde durch den verdorrten Erdboden geschliffen. Ihre Kleidung von Blut getränkt, bekam ihr Körper nur noch träge mit, was in der Außenwelt los war. Irgendwann erreichte sie eine Lichtung, der Mond warf seinen Lichtkegel direkt auf ihr feuerrotes Haar, dass im aufkommenden Wind schwebte. Ihr Körper bewegungsunfähig erblickten ihre trüben Augen mühsam eine gigantische Kreatur. Den Blick nicht von dem Minotauren abwendend, ruhten ihre azurblauen Augen still und friedlich. Sadrugh konnte in Kaja keinerlei Spur von Angst erkennen, als wäre das ganze ein Spiel für sie selbst, obwohl ihr Körper geschunden wirkte. "Also habe ich richtig gesehen und meine Augen spielten mir keinen Streich". Ihr eisiger Atem wehte dem Minotauren um seine Haut, "ich habe während meiner langen Reise noch nicht einen deiner Art getroffen", sie lächelte. Sie musste verrückt geworden sein. Doch dann erstrahlte eine goldene Aura um Kaja, das Licht war so gleißend wie die Sonne selbst, sogar ihre Augen leuchteten golden auf. "Euer erster Fehler war.. euch mir zu zeigen..", die Ranken um ihre Gliedmaßen bekamen Risse, zerfielen zu Asche. "Euer zweiter Fehler.. mich am Leben zu lassen". Sofort schossen neue Ranken auf sie zu doch noch ehe sie Kaja töten konnten, sprang sie gen den Erdboden welcher unter ihren Füßen nach unten gepresst wurde und sämtliche Pflanzen in einem Atemzug auslöschte. Der Minotaure hatte mit einer solchen Wucht nicht gerechnet und schützte sich. Erst, als die Staubwolke verzog, trat Kaja aus dem gigantischen Krater heraus. Ihr Körper immer noch im goldenen Schein gehüllt, nun ein Schwert in der Hand haltend dessen wunderschöne Klinge im Mondlicht leuchtete. Als wären ihre Verletzungen binnen weniger Sekunden verschwunden, trat die Prinzessin dem Fremdling gegenüber und musste ihr Haupt etwas strecken. "Du hast Fragen, warum sollte ich dir helfen können?". Sie hielt den Griff ihres Schwertes weder verkrampft noch masste sie Anstalten ihn anzugreifen. Als wäre es das Normalste der Welt setzte sich Kaja auf einen Stein und legte ihr Haupt leicht schief um auf Antwort ihrer Frage zu warten.

  9. #459
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    "Es ist eine recht einfache Frage oder vielleicht...sind es angesichts eures gebahrens mehrere. Wer seid ihr und was ist das Ziel eures seltsamen Handelns?
    Zunächst zog es mich zu diesem Wald. Ich ging einem bestimmten Gefühl oder einem Eindruck nach, ich kann es nicht wirklich beschreiben. Ich kam hier an und erkannte auch das es ihm nicht gut ging. Doch merkte ich auch, dass dieses Gefühl nichts mit dem Wald zu tun hatte. So fand ich dann eure kleine Gruppe. Mir schien ihr wolltet nach diesem Wald sehen und es kam zum Kampf. Den Rest kennt ihr ja selber. Einiges was ihr dabei zeigtet weckte in gewisserweise meine Neugier und so folgte ich euch. Nun frage ich noch einmal, wer seid ihr und was tut ihr hier?"

  10. #460
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    „Euer Gnaden, die Kleriker sind unruhig.“
    Der König hatte sich nach den Schießübungen in sein bescheidenes Zelt zurückgezogen und wollte sich eigentlich ausruhen, da ihre Reise morgen früh weitergehen sollte. Doch er kam einfach nicht zu Ruhe, denn diese Frau ging ihm nicht aus den Kopf. Es nagte an ihm, dass sie sich ihm nicht offenbarte, sowas war er schon lange nicht mehr gewohnt. Dennoch, ihr Ziel war das selbe, doch das hatte er ihr nicht gesagt. Isenhorn konnte sie einfach noch nicht einschätzen und auch wenn dieses Gefühl, ihr zu vertrauen sehr groß war, so rief er sich stets seine Verantwortung ins Gedächtnis und was ein allzu schnelles Vertrauen anrichten könnte.
    Seine Gedanken wurden aber von seinem Knappen unterbrochen, der ihm die Nachricht überbrachte. Irgendetwas schien vor sich zu gehen. „Was beunruhigt sie?“
    „Irgendetwas geht im Wald vor sich, nichts Gutes. Sie spüren mächtige Magie.“
    „Hm… gebt Hauptmann Crim Bescheid und sagt ihr, sie soll eine Patrouille zusammenstellen, zwanzig Mann.“
    „Hauptmann Crim ist bereits im Wald. Mann hat sie mit dem Zentauren und den Neuankömmlingen in eben jenen Wald gehen sehen.“
    „Was?!“ Isenhorn war bedient und seine Laune sank wieder einmal. Seine sonst so umsichtige Crim, machte solch Leichtsinnige Ausflüge eigentlich nie, das hieß dann wohl, dass er selbst nach dem Rechten sehen müsste. „Also gut. Gebt meiner Garde Bescheid, ich sehe mir das an. Geh zu den Inquisitoren, ich möchte, dass sie einen Trupp zusammenstellen, Aufbruch ist in fünf Minuten.“
    „Jawohl, mein Herr.“ Der Knappe verschwand wieder und König Isenhorn nahm das wenig, was er bereits abgelegt hatte wieder auf. Vor allem sein Bogen fand eine besondere Beachtung. Es war seine beste Waffe und zudem konnte er damit am besten Umgehen.

    Nur wenige Minuten später reitet der Trupp, bestehend aus der fünfköpfigen Leibgarde des Königs, zehn weiteren Ordensrittern, sechs Klerikern und vier Inquisitoren los, dorthin wo die Kleriker das Unheil vermuteten. Jedes Mal, wenn Isenhorn die Kampfmagier erblickte, war er froh darüber, sie zu haben. Auch wenn sie innerhalb der Bevölkerung neben Respekt auch Angst hervorriefen, so gab es gegen die Dämonen kaum einen besseren Schutz, als diese Gruppe. Sie waren geübt in ihren magischen Künsten und innerhalb der Inquisition waren eigentlich nur die Inquisitoren selbst noch stärker.
    Es dauerte gar nicht allzu lange und man hörte bereits Kampfeslärm. Das ein Großteil des Waldes und seine Bewohner korrumpiert war, überraschte ihn nun nicht wirklich, irgendwie war das fast überall so. Doch hier war es besonders schlimm. Kurz darauf erblickte er Crim und den Zentauren sowie eine der Neuankömmlinge und … Fenia.
    Sie sprang ihm sofort ins Auge, viel zu lange schon hatte er gehofft, sie wieder zu sehen, sie endlich zu finden und seinem Volk damit ein großes Stück Hoffnung wieder zu geben.
    „Wie um alles in der Welt…“, murmelte er vor sich hin. Doch die Zeit, sich nun zu wundern, woher Fenai nun auf einmal kam, hatte er dann doch nicht. Wahrgenommen hatte die Anwesenden ihn und seine Männer noch nicht, die Feinde dafür umso mehr. Kurzerhand gab der König den Befehl zum Angriff und wenn die Wölfe – oder was auch immer es nun waren - auch von Dämonen gelenkt wurden, so hatten sie einer heranreitenden Kampftruppe nur wenig entgegen zu setzten. Wie ein Keil preschten die Soldaten durch die Meute, ließen Stahl rechts und links niedersausen und hinterließen eine Spur aus Blut und zerfetzten Leibern. Doch die Menge an dämonischen Wesen war groß, unglaublich Groß. Doch dafür hatte er die Magier ja mitgenommen, die auch umgehend anfingen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Einige arbeiteten mit Feuer, andere schufen magische Wälle um die Flut der Dämonen abzumildern.

    „Crim! Was bei Gaia macht ihr hier?!“

  11. #461
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    Aufmerksam den Worten des Minotauren lauschend, ruhten ihre restlichen Sinne durch den Wald. Das goldene Leuchten in ihren Augen verblasste und Kaja nahm wieder ihre in Magie verborgene Gestalt an, verdeckte das Gesicht unter der Robe. Ihr Blick wanderte kurz auf das Schwert welches in der Schwertscheide verschwand. "Warum sollte ich euch meinen Namen verraten, zu viel Freundlichkeit verbirgt Gefahren", ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen. Dann sah sie ihrem Gegenüber wieder in sein Haupt. "Wer ich bin.. ist schwer zu erklären.. doch sagen wir es so.. ich war einst Königin eines Landes, dass es mittlerweile nicht mehr gibt". "Dieses Gefühl was ihr verspürt.. verspüren alle Drachen dieses wunderschönen Planeten, sie werden voneinander angezogen". "Können ihrem Schicksal nicht entkommen". "Was mich zu meinem Handeln bewegt, ist ganz einfach.. ich befreie diese Welt von dem Unrat der Dämonen, die wie ich nicht begreifen kann auf einmal über unsere Heimat herfielen und sämtliches Leben vernichten". Eine kurze Stille trat ein, "und was wollt ihr für euch?", "könnt ihr dem Gefühl vertrauen, dass euch offensichtlich zu mir gebracht hat?". "Haltet ihr mich für vertrauenswürdig?", ihre kristallklare Stimme hallte durch jenen verdorrten Wald.

  12. #462
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    "Vertrauen dürfte das letzte sein was ich euch entgegen bringe. Ihr nennt euch Konigin und habt doch euer Land verloren, sollten es dann nicht lieber eure Leute sein die leben an statt ihr? Was für ein Anführer seid ihr dass ihr hier nun vor mir steht? Scheinbar ist dieses helle Leuchten alles was euch am Leben hält, denn ohne Dieses hätten euch der Wald noch immer im Griff und ihr währt nun fort, vielleicht schon nicht mehr am Leben."
    Man konnte die Missbiligung in Sadrugh's Stimme hören, doch richtete er seinen Blick kurz in die Ferne, als würde er etwas hinter den Bäumen fixieren.
    "Ob gleich dies nur der erste Eindruck ist den ich von euch habe, dieser gründet nur auf den beobachteten Kampf und das hier so eben erlebte. Vielleicht entgeht mir ja etwas das meine Meinung über euch noch ändert. Für den Moment jedoch, scheint ihr mir ein Kind zu sein, welches mit Kräften spielt über die es keine Kontrolle oder gar genug Kenntnise hat."
    Dies war die ehrliche und aufrichtige Meinung des Tauren.
    "Nun zu eurer Aufgabe die Dämonen auszulöschen...es ist ein sinnloses Unterfangen. Es gleicht dem Versuch den Himmel von Wolken zu befreien. Statt sie zu zerstreuen oder zu vernichten, solltet ihr vielleicht einmal daran denken zu ergründen warum sie nun so zahlreich erscheinen. Gleich wohl ist eine "wolkenlose Welt", nicht unbedingt dass was wir anstreben sollten. Auch die Dämonen gibt es aus einem bestimmten Grund, so wie euch, so wie mich und so wie diese ...Drachen...von denen ihr gesprochen habt."
    Geändert von Survivor (19.07.2017 um 23:43 Uhr)

  13. #463
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    Das ganze Unterfangen war schwer zu erklären, warum sollte Kaja ihrem Gegenüber auch verständlich machen, was es mit ihrer Person auf sich hatte. Doch ein stechendes Gefühl breitete sich in ihr aus.. als könne sie gar nicht anders. Die Missbilligung einfach ignorierend, fuhr die Prinzessin jene kontroverse Konversation fort. "Dieses Licht.. von dem ihr gesprochen habt, ist ein kostbares Geschenk.. was ich noch lernen muss, zu kontrollieren". "Es ist schwierig..", sie öffnete ihre Hand und eine eisige Brise wehte hinfort. "Ich verachte Dämonen und gleich wohl, ob mein Unterfangen sinnlos erscheinen mag oder nicht sie treiben ein Ungleichgewicht zwischen der natürlichen Ordnung, reißen Völkerstämme nieder", "plündern, rauben, morden, vergewaltigen". "Natürlich gab es jene Verbrechen schon zu Lebzeiten.. doch mit ihrem Auftauchen ist unsere Welt ein kleines Stückchen mehr in Dunkelheit geraten". "Ich habe noch einen anderen großen Traum nämlich möchte ich, dass sämtliche Königreiche, sämtliche Völker die noch Leben vereint unter einem Banner reiten". "Die Zeit für Diplomatie ist lange erloschen, mit diesen Kreaturen lässt sich nicht verhandeln... sie haben jegliches Bewusstsein oder den Besitz einer Seele verloren..". "Ihr klingt wie eine enge Vertraute von mir.. vielleicht habt ihr Recht, dass mein Verhalten kindlicher Emotion entspricht.. hatte ich doch in den letzten Jahren zu früh erwachsen werden müssen". "Ich kann jetzt noch nicht zu meinem Volk zurück, ich habe erst kürzlich erfahren, was ich bin und jene Verantwortung auf meinen Schultern werde ich gerecht". "Das natürliche Gleichgewicht darf nicht kippen, sonst ereilt Dunkelheit und der Tot selbst unsere Welt".

  14. #464
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    "Ihr sprecht von einem Ungleichgewicht, ohne zu wissen wann die Welt im Gleichgewicht war oder sein wird. Vielleicht, jedoch glaube ich werdet ihr diesem Gedankengang nichts abgewinnen können, ist die Welt schon längst aus dem Gleichgewicht geraten. Nur weil ihr es als Ordnung versteht, muss sie im Großen und Ganzen nicht bestehen. Ihr lasst euch dabei von eurerm bisher erlebten beeinflussen. Dies steht euch natürlich freiund ist nur billig, doch bedenkt das euch Derartiges die Sicht auf die Wahrheit verdecken könnte."
    Eine kurze Pause folgte, ehe der Taure weiter sprach
    "Ehe ich wieder meiner Wege gehe und euch eurem Schicksal überlasse, würde ich euch noch etwas zu diesen Drachen befragen. Ihr meintet das diese ihrem Schicksal nicht entfliehen könnten und das mein Drang diesen Wald aufzusuchen etwas damit zu tun haben könnte. Was hat es damit auf sich?"

  15. #465
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    Kajas azurblaue Augen bohrten sich förmlich in jene des Minotauren. Seine Worte waren verständlich. Ein weiteres Lächeln huschte über ihre Lippen. "Kennt ihr nicht die Geschichte von Mutter Gaja und ihren heiligen Drachen?". Eine erdrückende Stille legte sich über den Wald. Kaja erhob sich langsam und blickte in den Mond hinauf, der seinen Schein über ihr Haupt legte. "Einst lebten unzählige Drachen in unserer Welt.. sie stellten das natürliche Gleichgewicht wieder her, Feuer, Wasser, Erde, Stürme, Donner und Eis.. sie alle waren einem Element zugeordnet.. und dann gab es noch Gaja, die Göttin selbst die von ihren Drachen beschützt wurde und für sämtliches Wohl auf dieser Welt ihr Leben gab". "Eines Tages jedoch verschwand Mutter Gaja.. und die Welt geriet aus dem Gleichgewicht, Krieg brach aus, Tod, Hunger, Leid". "Einer nach dem anderen verschwand, bis der Rest der Welt sich selbst überlassen war". "Doch jene Legende besagt.. dass die heilige Mutter wieder auferstehen soll und ihre Erscheinung ein neues Zeitalter des Friedens mit sich bringt". "Eine wahrlich wunderschöne Kindergeschichte", man konnte das Lächeln förmlich heraushören. "Ich weiß nicht warum die Dämonen so plötzlich entstanden sind doch solange sie Unheil anrichten, werde ich meiner Aufgabe nachkommen.. mein Volk hat einen guten König, ich war nie bestimmt den Thron zu führen, dass ist mir klar geworden". "Nein.. ich verweile bei meinem Traum und werde alles daran setzen, dass diese Welt wieder friedlich wird und, wenn es mich meine Seele kostet".

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