Seite 36 von 37 ErsteErste ... 2634353637 LetzteLetzte
Ergebnis 526 bis 540 von 542
  1. #526
    Siedler Avatar von Auren
    Registriert seit
    19.04.2014
    Alter
    31
    Beiträge
    225

    Standard



    „Wie war. Allein die Vorstellung daran, dass euer Bruder euch so sehen würde.“ Der Hauptmann musste kurz lachen. „Er würde euch eines besseren Belehren und falls es nötig wäre, einen Kartoffelsack über euch ziehen, damit ja niemand euren Körper bestaunen kann.“ Die Sonne kam nun endlich durch, obwohl noch einige dunkle Wolken am Himmel waren. Der Hauptmann sah in den Himmel, während Kaja sich anzog. „Er ist scheinbar immer noch wütend über unser Duell. Da fällt mir gerade ein, was wolltet ihr damit erreichen?“ Fragte der Hauptmann, weil sie selbst nach dem Duell nicht schlauer geworden war.

  2. #527
    Händler Avatar von Constantine
    Registriert seit
    23.08.2011
    Ort
    In den Tiefen des world, wide, webs!
    Beiträge
    649

    Standard

    Die Wolle kratzte ungemein an ihrer Haut. Von samtweich war hier überhaupt nichts. Ein Seufzen entwich ihren Lippen. Es verging etwas Zeit ehe Kaja vollständig angezogen war, war es doch schwieriger hinein zu schlüpfen. "Wenn es nach meinem Bruder ginge, würde er mich am liebsten in einem Käfig einsperren, wo er genau weiß, dass mir überhaupt nichts passieren kann". Dann kam Kaja aus ihrem "Versteck" heraus und betrachtete sich dennoch in der Morgensonne welche langsam durchdrückte. "Ich wollte sehen, ob eure Leute die Entschlossenheit besitzen die für diese Reise nötig ist". "Natürlich bin ich mir bewusst, dass ihr alle viel habt durchmachen müssen". "Mord, Plünderungen, Vergewaltigungen auch gegen den eigenen Freund gekämpft". "Und dennoch wollte ich wisse, ob in Zeiten der Not eure Gefährten bereit sind , da nur in der größten Not die Menschlichkeit ihren wahren Charakter zeigt". "Und auch wollte ich wissen, ob ich in den letzten Zyklen von meinen Erfahrungen etwas beibringen konnte.. doch ich gebe offen zu, dass ihr mich im ersten Zug schon besiegt habt". Dabei lächelte Kaja leicht und hatte das plötzliche Bedürfnis den Hauptmann zu umarmen, so wie sie es immer bei Oboro machte, wenn sie mit jemanden kuscheln wollte. Dabei griff sie dem Hauptmann leicht an ihre Oberweite. "Ihr seid nicht nur an Erfahrungen gewachsen wie ich sehe". "Wie steht es mit euch ihr redet nur von meinem Bruder, dass er sich eine Familie suchen soll, habt ihr jemanden in der Zwischenzeit gefunden?".

  3. #528
    Siedler Avatar von Auren
    Registriert seit
    19.04.2014
    Alter
    31
    Beiträge
    225

    Standard



    Kaja ging an Brüste des Hauptmann´s. Sie konnte es wohl nicht ganz lassen. Crim wollte zurück weichen, weil sie einfach damit nicht mit dieser Reaktion rechnen konnte.
    „Ähm, leider nein. Ich weiß auch nicht warum ich auf Männer so abschreckend wirke. Liegt es vielleicht an meine Art? Ich weiß es einfach nicht.“ Der Hauptmann griff sanft nach Kaja´s Händen, damit sie endlich von ihren Brüste abließ.
    „Zum Anfang unserer Reise war ich mehr Tod als Lebendig. Knochen waren gebrochen. Organe waren gequetscht und ich Blutete wie ein abgestochenes Tier. Ich weiß selbst heute nicht, warum ich noch lebe. Die Heiler gaben mir damals nicht viel Zeit, aber irgendwie hab ich es doch geschafft. Damals sah ich euren Bruder zuletzt lächeln. Unter uns.“ Der Hauptmann wurde etwas leiser. „Ich war nie so ähm Intim mit einem Mann. Das einzige was ich kenne, ist denen Befehle zu erteilen. Naja bis auf Krüber, aber er ist ja nicht mehr da. Wenn vielleicht so einer wie er auftauchen würde, da würde ich mich womöglich Hals über Kopf verlieben, aber bis jetzt ist mir niemand mit dieser Stärker begegnet.“ Der Hauptmann war dadurch nun ein wenig frustriert.

  4. #529
    Händler Avatar von Constantine
    Registriert seit
    23.08.2011
    Ort
    In den Tiefen des world, wide, webs!
    Beiträge
    649

    Standard

    Kaja hatte sichtlich ihren Spaß mit dem armen Hauptmann die nun ihre Laune erdulden musste. Hatten ihre beiden Gefährten ebenfalls in der Vergangenheit darunter "leiden" müssen. Crim's Befreiungsversuch stachelte die Prinzessin nur noch mehr an. Statt sich von den weichen Rundungen zu entfernen, drückte diese mit einem frechen Grinsen fester zu. Kaja biss der völlig überraschten Hauptmann leicht in ihr Ohrläppchen nur um sich mit ihren Kinn an ihrer Schulter anzulehnen. "Ach Hauptmann, wenn ihr nicht den richtigen findet, nehme ich zu meiner Gespielen wie wäre das?". Kaja versuchte ihr einen Kuss zu verpassen doch ihr Gegenüber wich geschickt aus. Das stachelte sie nur noch mehr an. "Ihr seid doch mein Hauptmann oder?", das Grinsen in ihrem Gesicht wurde breiter, "dann müsst ihr doch theoretisch alles tun, was ich von euch verlange oder?". Kaja stellte der verdutzten Crim leicht ein Bein, so dass beide auf dem Laubboden lagen. Dabei strich sie ihre roten Haare aus dem Gesicht, um einen besseren Blick auf ihre Gefährtin zu erhalten. "Also hattet ihr Gefühle für Viktor..", ein wenig Bedauern klang nun in ihrer Stimme bei der Erwähnung ihres alten Freundes. Dann legte Kaja einfach ihr Haupt zwischen den Brüsten des Hauptmannes ab. "Ich glaube ihr habt ein Recht zu erfahren.. wie Viktor gestorben ist, ich versuche mir immer wieder einzureden, dass es nicht meine Schuld ist.. aber je mehr ich darüber nachdenke". "Manchmal habe ich das Gefühl, dass mich diese Schuld innerlich auffrisst". Und so begann Kaja ihr alles zu erzählen, wie sie gegen Dämonen kämpfen mussten, wie sie ihre Gefährten abschirmte um es mit einer ganzen Meute alleine aufzunehmen und dann doch zu schwach war und Viktor in letzter Sekunde sein Leben für sie ließ, worum sie ihn doch nie gebeten hatte.

  5. #530
    Siedler Avatar von Auren
    Registriert seit
    19.04.2014
    Alter
    31
    Beiträge
    225

    Standard



    Erst ging Kaja dem Hauptmann fast an die Wäsche, wobei Crim nicht einmal wusste wie sie sich wehren sollte. „Als Hauptmann muss ich zwar eure Befehle befolgen, aber unter gewissen Umständen kann ich solche Befehle ignorieren.“ Um auf Kaja´s Anspielungen entgegen zu wirken.
    Die Königin trieb das Spiel solange voran, bis sie den Hauptmann vollkommen überrumpeln konnte. Schließlich fielen beide zu Boden. Crim´s Busen wurden schon als Kissen missbraucht. Doch dann begann plötzlich Kaja über Krüber zu sprechen. Auch wie er starb, obwohl ihm das niemand Befahl und trotzdem opferte er sich. Was er dabei dachte, konnte selbst der Hauptmann nur erraten. „Dieser Dummkopf. Ich wusste, dass er eines Tages etwas dummen machen würde, aber damit konnte wohl niemand rechnen.“ Crim legte ihren Arm um Kaja´s Hüpfte.
    „Es war nicht eure schuld. Er sah es womöglich bereits voraus, dass sein Leben so enden würde. Nur um ein weiteres zu schützen. Dies wurde während der Ausbildung ständig Tag für Tag uns eingetrichtert. Ich habe dieses Thema stets gehasst. Krüber hingegen nahm dies alles sehr ernst. Vermutlich wurde er deswegen auch vorgezogen.“ Der Hauptmann atmete tief durch und stellte dann eine äußerst wichtige Frage. „Habt ihr eure Unschuld auf eurer Reise verloren? Wenn ja, wer war der Glückliche?“

  6. #531
    Händler Avatar von Constantine
    Registriert seit
    23.08.2011
    Ort
    In den Tiefen des world, wide, webs!
    Beiträge
    649

    Standard

    Kaja wusste, dass der Hauptmann nun völlig wehrlos in ihren Händen war doch Viktors Tot nagte einfach an ihrer Seele. Ohne auch nur den kleinsten Laut von ihren Lippen gebend, hob sie ihr Haupt um ihrem Gegenüber in ihre Augen zu sehen, dabei rannen der Prinzessin Tränen aus den Augen. Oboro hatte sie in den vergangenen Nächten oft deswegen trösten müssen. Niemals durfte Kaja offen zeigen, was wirklich in ihr vorging. Doch in diesem Moment. In diesem winzig friedlichen Augenblick konnte Kaja einfach nicht anders und legte ihre Fassade ab. Sie wirkte wieder wie früher. Eine unbeholfene Persönlichkeit deren bezauberndes Lächeln einfach alle in eine andere Welt beförderte. "Ich hab ihn dafür gehasst, dass er einfach so von uns gegangen ist", erklärte Kaja und drückte ihr Gesicht zwischen die Brüste des Hauptmannes und hielt sich krampfhaft an ihr fest. "Ich hielt in meinen Armen.. er starb mit einem Lächeln auf den Lippen.. wie töricht muss man sein um beim sterben lächeln?". "Er ist genau wie Vater.. es ist immer das gleiche mit mir, sobald ich gedenke etwas gutes zu tun, sterben meine Liebsten". Obwohl Crim ihr widersprach, gab sich Kaja weiterhin die Schuld daran. Doch dann gab ihr der Hauptmann eine Ohrfeige. Ihre letzte Frage mit der Unschuld hatte sie gar nicht wahrgenommen. Vollkommen verdutzt blickte Kaja sie mit verheultem Gesicht an. Sie wirkte nun nicht mehr wie eine stolze Kriegerin, die eine ganze Stadt dem Erdboden hätte gleich machen können, sondern wie ein ganz normaler gebrechlicher.... Mensch.

  7. #532
    Dauerbesucher Avatar von Survivor
    Registriert seit
    28.06.2013
    Ort
    überall und nirgends
    Beiträge
    122

    Standard


    Das Treiben Kajas wurde ziemlich schnell von ihrem Bruder wieder unterbrochen. Im selben Moment gesellte sich auch Fenia zum Tauren.
    "Er ist gänzlich anders als seine Schwester."
    Ein kurzes Nicken seitens der Frau bei ihm genügte.
    "Sie macht auf mich nicht den Eindruck als würde sie ihm hier und jetzt leben, eher wirkt es als versuche sie dem ganzen hier zu entfliehen..."
    Die Aussage blieb unbeantwortet.
    Sadrugh sah nun zu Fenia hinunter und bemerkte das die Folgen ihres Kampfes noch immer ihren Tribut forderten. Auch der junge Soldat bemerkte dies und dem Tauren entging auch nich die Idee welche jener hatte. So fing er dessen Blick auf und schickte ihn mit einem leichten Kopfnicken Richtung Lager los. Er zögerte kurze, doch nach einem weiteren Kopfnicken setzte er sich schnellen Schrittes in Bewegung. Der Taure schnaubte belustigt
    "Scheinbar wollte er seine Kriegsgöttin nicht mit dem Ungeheuer allein lassen."
    Und in der Tat war der Soldat schneller mit einer Decke wieder zurück als Sadrugh es vermutet hatte. Mit einem dankendem Kopfnicken nahm Fenia sie entgegen und hüllte sich ein. Der Soldat trat daraufhin etwas zurück. "Du trägst dieses unseelige Schwert ja immer noch, leg es doch ab."
    "Die verehrte Trauernde Heil..."
    "Jetzt hör mit diesen blöden Titeln auf Junge..." unterbrach ihn der Taure direkt
    "Wir sind nicht vor eurem König oder sonst jemanden der auf derartige Anreden wert legt."
    Der Soldat verstummte, erstaunt über den Tonfall des Tauren. "Ich halte nichts von derartigen Ethiketten, denn sie sagen mir nichts über die Person mit welcher ich rede."
    So wandte sich der Taure wieder an Fenia, die den Blick nicht von den Leuten genommen hatte, welche sich zum Aufbruch bereit machten.
    "Kannst du mir nicht erzählen was es mit diesen Titeln und diem Schwert auf sich hat?"

  8. #533
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
    Registriert seit
    11.07.2013
    Alter
    27
    Beiträge
    707

    Standard

    Fenia konnte der Besprechung, die der König leitete, kaum folgen, viel zu sehr kämpfte sie damit, vor Erschöpfung nicht das Bewusstsein zu verlieren. Erst, als Kaja durch ihre Herausforderung Aufsehen erregte, merkte sie auf. Das die Hauptfrau auf diese einging, überraschte sie nicht allzu sehr – sie hatte sich schon immer durch Tapferkeit ausgezeichnet. Das Isenhorn so einschritt, wie er es tat, frustrierte sie jedoch ein wenig – er wollte einen Konflikt vermeiden, förderte den Zwist zwischen sich und seiner Schwester jedoch eher dadurch. Aber natürlich war auch Kaja nicht gerade unschuldig an der Situation. Mehrere Jahre, und beide waren immer noch so unterschiedlich, dass sie auf keinen gemeinsamen Nenner zu kommen schienen... Erschöpft wollte sich Fenia schon irgendwo zur Ruhe legen, als sie Sadrugh erspähte. Auf die Worte des Tauren schaffte sie es noch, eine Augenbraue in die Höhe zu ziehen, ehe sie sich mit dankbarem Nicken in Richtung des Soldaten niederliess. „Kriegsgöttin? Dieser Titel ist mir auch neu. Also noch ein weiteres Bild von mir, das es zu wahren gilt...“ Sie atmete einen Moment tief durch, als sie überlegte, ob sie die Frage des 'Drachen' neben ihr überhaupt beantworten sollte. Viele schmerzhafte Erinnerungen lagen in dieser Geschichte begraben, Erinnerungen, die sie bis heute nicht alleine liessen. Aber nicht nur er sah sie interessiert an, auch der junge Kämpe an seiner Seite sah sie gespannt an.

    Ehe sie es sich anders überlegen konnte, begann sie zu erzählen. „Die Menschheit befindet sich schon seit geraumer Zeit auf einem Kurs, der geradewegs ins Vergessen steuert. Nicht nur, dass die Gefahren von Aussen groß sind, selbst untereinander sind wir immer noch uneins, bekämpfen uns, intrigieren und streben nach mehr Macht als unsere Mitmenschen. Doch es gab auch jene, die etwas gegen diese Uneinigkeit tun wollten. Und sie entschieden, dass es nur eines gab, dass in dieser Lage für Einigkeit sorgen konnte: sie brauchten etwas, das sie mehr fürchteten als alles andere. Sie brauchten jemanden, vor dem einen selbst der Tod nicht retten konnte. Sie brauchten jemanden, der Karyptius schwingen konnte.“ Sie hob die Klinge, die ein Summen von sich gab, als sie selbst in der Scheide durch die Luft schnitt. Selbst jetzt, ohne überhaupt blank gezogen zu sein, wirkte die Umgebung um das Schwert herum düsterer. „Vor dieser Klinge gibt es keine Rettung, denn wer durch sie fällt, stirbt nicht. Der Körper mag fallen, aber der Geist... der bleibt erhalten, wird bestraft durch ein Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt. Es gibt kein Entrinnen.“ Die letzten Worte hatte sie so leise geflüstert, dass nicht klar war, an wen sie gerichtet waren. Mit einem Male warf sie den Bidenhänder Sadrugh zu, der ihn fing – und beinahe von den Beinen geworfen wurde. Seine Arme spannten derart, dass dessen Adern hervor traten, seine Muskeln arbeiteten auf Hochtouren, seine Sehnen waren zum Zerreissen gespannt, aber er schaffte es gerade einmal, das Schwert zu heben. Doch Fenia pfiff leise und anerkennend, als wäre schon dieser Umstand eine gewaltige Leistung. Als sie es wieder an sich nahm, um den Tauren von dem unerwarteten Gewicht zu befreien, fiel diesem die vergleichsweise Leichtigkeit auf, mit der es geschah. Es konnte nicht nur am Gewicht der Waffe liegen, dass er sie wohl nicht führen konnte... es musste noch mit etwas anderem zusammen hängen.

    „Und so kommen wir zu mir. Die ersten Inquisitoren waren diejenigen, die ein Ende des internen Konfliktes wünschten. Sie aquirierten dieses Schwert, doch sie konnten es nicht nutzen, gleich, was sie auch versuchten. Also musste ein Träger her. Und als sie in jungen Jahren auf mich aufmerksam wurden...“ - „Warum gerade auf dich?“ fragte der Taure, während der Soldat so still blieb, als könnte eine einzelne Silbe von ihm sie selbst zum schweigen bringen. Fenias Augen huschten nur kurz zu ihm herüber, ehe sie sich auf Sadrugh niederliessen und schliesslich gen Boden wanderten. „Weil der Tod schon immer Teil meines Lebens war. Sie fanden mich als letzte Überlebende meines Dorfes auf, da war ich gerade zwölf Jahre alt. Sie fanden mich inmitten all des Gemetzels, das übrig geblieben war.“ Ehe gefragt werden konnte, was los war, redete sie schon weiter, schneller, hastiger als zuvor, ganz so, als müsste sie sich beeilen, die Worte über die Lippen zu bringen, ehe es zu spät war. „Es war ein ganz normaler Sommerabend. Reisende waren ins Dorf gekommen, fahrende Händler, sagten sie. Man redete, man lachte, man lud sie zu der Feier ein, die gerade im Dorf herrschte – immerhin hatte ich Geburtstag. Sie schenkten uns Wein und mir Spielsachen, steuerten ausserdem ein gutes Mahl bei und unterhielten uns durch Geschichten. Sie fesselten uns so sehr, dass wir erst bemerkten, dass etwas nicht stimmte, als die ersten mit dem Gesicht voran in den Dreck fielen.“ Ihre Hände schlossen sich zu Fäusten zusammen und verkrampften sich, während ihre Augen unruhig hin und her huschen zu begannen. Ihr Atem ging schneller, als sie schliesslich fortfuhr. „Wir hatten nicht gewusst, dass es keine Krämer waren. Es waren fahrende Händler, ja, aber solche, die mit Leben handelten. Sklavenhändler und -Jäger, der Abschaum dieser Welt. Sie hatten dem Wein und den Speisen etwas beigefügt, was betäubend wirkte. Immerhin waren Walküren zwar gefährlich, aber sehr begehrt, konnten sie erst einmal dressiert werden. Doch sie hatten eines nicht bedacht – unsere Konstitution ist um ein Vielfaches widerstandsfähiger als die eines normalen Menschen.“

    „Und so wurden sie überrascht, denn viele konnten sich noch bewegen. Also gerieten sie in Panik, und als mein Vater zur Waffe griff, um sich zu wehren – er sah gerade, wie sie meine Mutter anpacken wollten – da griffen auch sie zu den Waffen.“ Sie schloss ihre Augen, während sie sich um Fassung bemühte. Halt an dich! Zeig keine Schwäche! rief sie sich zu, aber es war schwer. Sehr schwer. „Es wurde ein Massaker. Wir konnten uns nicht wehren, und so starben wir nach und nach, wurden ohne unterschied getötet. Ich war verschont geblieben, denn ich war schon satt gewesen, als sie kamen, hatte nichts betäubendes zu mir genommen. Und als ich sah, was geschah, als ich begriff, dass meine Eltern nicht wieder aufstehen würden... da...“ Ihre Stimme brach, als sie ihren Kopf schüttelte, was ihre Rabenschwarze Mähne dazu brachte, hin- und her zu fliegen. „Ich habe sie umgebracht. Jeden Einzelnen von ihnen. Mein erstes Leben habe ich in der Nacht meines Zwölften Geburtstages genommen, und gut dreissig weitere sollten in der gleichen Nacht folgen. Hin und wieder hatte ich einem Toten eine Waffe abnehmen können, aber die zerbrachen zu schnell, ich schlug zu kräftig zu. Also habe ich das letzte Dutzend nur noch mit blossen Händen erdrosselt, bis ich mir sicher war, dass sie nicht wieder aufstehen würden.“ Ihre Hand, ganz so, als würde sie es demonstrieren wollen, schloss sich um ein Holzscheit, das wohl darauf wartete, ins Feuer geworfen zu werden, und zerdrückte es, bis es um ihre Faust herum ausseinander brach. „Aber als sie alle tot waren, wusste ich nicht, was ich tun konnte. Ich versuchte noch einmal, meine Eltern aufzuwecken, aber schnell erkannte ich, dass ihr Kopf dazu auf den Schultern sitzen musste. Das war der Moment, in dem die Inquisition auftauchte. Ich konnte sie allerdings anfangs noch nicht von 'den Anderen' unterscheiden, also tötete ich sie. Es brauchte ein weiteres Dutzend gerüstete Inquisitionsgardisten, die ich tötete, bis sie mich davon überzeugen konnten, dass sie mir nichts übles wollten. Aber vielleicht war ich auch einfach erschöpft, denn da war mir alles egal. Sie halfen mir, meine Familie und die anderen Dorfbewohner zu beerdigen, und sahen zu, als ich den Rest anzündete, denn ich konnte den Anblick meiner Heimat nicht mehr ertragen. Der Dorfplatz, auf dem ich gespielt hatte, hielt nun keine guten Erinnerungen für mich bereit. Also ging ich mit ihnen – und als sie sahen, dass Karyptius mir gewogen war, bildeten sie mich aus. Sie lehrten mich Kriegskunst und alles weitere, was ich Wissen musste, um als die Richterin zu dienen, die sie brauchten.“

    Sie sah mit flammendem Blick zum Tauren auf, als sie ihre Geschichte abschloss. „Seitdem bin ich der Grund dafür, warum es kaum noch innere Konflikte gibt. Denn wer ein Verbrechen dieser Art begeht oder Sklavenhandel betreibt, den empfange ich. Und ich bestrafe ihn mit einem Schicksal, das schlimmer ist als der Tod. Ich bin die Strafe, vor der es kein Entrinnen gibt; die Strafe, die jeden ereilt, egal, ob er Hochgeboren oder ein einfacher Streuner ist. Und weil ich dies tun konnte, weil ich fähig war, wozu niemand anderes in der Lage war, bin ich ein Symbol für Sie.“
    Geändert von Rosered_Strauss (11.09.2017 um 16:00 Uhr)

  9. #534
    Siedler Avatar von Auren
    Registriert seit
    19.04.2014
    Alter
    31
    Beiträge
    225

    Standard



    „Du solltest aufhören darüber nach zu denken! Krüber hatte sich dafür entschieden und niemand, nicht einmal die Drachen oder Mutter Gaia hätte ihn aufhalten können. Anstatt zu weinen, solltet ihr sein Andenken und alles was er zurück ließ ehren. Nur so findet seine Seele ruhe!“ Damit war die Standpauke des Hauptmannes ein Ende.
    „Natürlich dürft ihr auch über ihn trauern.“ Sprach Crim weiter. Doch diesmal war ihre Stimmlage wesentlich beruhigender. „Eure Trauer sollte aber nie euer Leben bestimmen. Sonst werdet ihr nie wieder lächeln können. Ab und an dürft ihr auch weinen. Jeder der behauptet, dass er in seinem leben nie geweint hat, lügt!“ Dabei drückte Crim, Kaja´s Kopf zwischen ihren Brüsten.
    „Also beruhigt euch. Das Leben geht weiter. Auch wenn es eben solche Momente geben möge. Schmerzt gehört leider einfach dazu und irgendwann wird ihn vergessen. Den Schmerz der beinah euch auffressen wollte.“ Mit einer freien Hand, strich der Hauptmann durch Kaja´s Haare. „Außerdem sieht ihr verdammt grässlich aus, wenn ihr weint.“

  10. #535
    Händler Avatar von Constantine
    Registriert seit
    23.08.2011
    Ort
    In den Tiefen des world, wide, webs!
    Beiträge
    649

    Standard

    Nach der kleinen Standpauke des Hauptmannes beruhigte ihre Gemütslage. Das Gesicht fest zwischen ihren Brüsten gedrückt, wollte Kaja am liebsten gar nicht mehr loslassen. Sonnenstrahlen wanderten über ihrer beider Häupter. Auch konnte man unter den Flüchtlingen den Ruf zum Aufbruch hören. "Ihr seid süß Hauptmann", bedankte sich Kaja bei Crim um eine Träne aus den Augen zu wischen. Dann gab sie ihrer Gefährtin einen Kuss auf ihre Wange und erhob langsam ihren Körper, half Crim ebenfalls dabei. "Wir sollten langsam zurück zu eurem König.. er ist sicher schon krank vor Wut", dabei lächelte Kaja leicht um voraus zu gehen.

  11. #536
    Siedler Avatar von Auren
    Registriert seit
    19.04.2014
    Alter
    31
    Beiträge
    225

    Standard



    Der Hauptmann konnte über Kaja´s letzte aussage nur darüber lachen, aber nur weil die Königin dabei recht hatte. Zusammen und momentan gut gelaunt gingen die Damen zum König der Menschen. Crim meldete ihm nur, dass alle nun Abreise bereit waren, obwohl dies überflüssig war. Für den Verzug, nannte sie nur einen Grund, die Kleidung Kaja´s.
    „Wie lange werden wir dieses Mal ohne groß zu rasten, den beschwerlichen Weg beschreiten? Ich glaube kaum, dass wir Unterwegs uns eine Pause gönnen können. Nicht wenn dieser Pfad so gefährlich sein soll.“

  12. #537
    Dauerbesucher Avatar von Survivor
    Registriert seit
    28.06.2013
    Ort
    überall und nirgends
    Beiträge
    122

    Standard


    Sadrugh schloss nach Fenias letzten Worten die Augen. Etliche Sekunden vergingen, vielleicht waren es auch Minuten und man hätte zu dem Schluss kommen können, dass der TAure eingeschlafen sei, doch trotzdem wartete man. Dann öffnete er seine Augen und Blickte auf das große Lager der Flüchtlinge und blickte scheinbar hindurch, hin zu einem Ort der dahinterlag.
    "Meine Kindheit...war nicht so bewegt...wie deine." Sadrugh atmete dabei tief ein.
    Meinen Vater verlor ich im Alter von Sechs Jahren, aber nicht weil er mir genommen wurde wie dir, sondern weil er mich schlicht weg allein zurück lies. Er hatte mir, sobald ich dazu in der Lage gewesen war, alles beigebracht was nötig war, um nicht in der Natur zu sterben. Seine Liebe oder Zuneigung, liegt einzig darin das er mich sorgfälltig unterrichtete. So etwas wie Geschenke, oder zum Beispiel Innigkeit, gibt es bei uns nicht. An sein Gesicht und derlei, kann ich micht nicht mehr erinnern und es gibt für mich auch keinen Grund daran etwas ändern zu wollen." Wieder schwieg der Taure einige Zeit.
    "Ich kann den Schmerz des Verlustes eines Familienmitglieds nicht nachvollziehen oder verstehen, nicht weil ich es nicht will, sondern weil ich nicht wirklich einen Bezug zu dem habe was ihr als Familie bezeichnet."
    "Und habt ihr keine Mutter?" mit der FRage kam der Soldat Fenia scheinbar zu vor, doch Sadrugh blickte ihn nicht an. "Natürlich habe ich eine Mutter, doch an sie habe ich noch weniger Erinnerung als an meinen Vater."
    Sadrugh konnte die nächste Frage schon erahnen und so kam er ihr zu vor.
    "Warum wollt ihr sicher wissen nicht wahr, nun..." der Taure schloss erneut die Augen, sprach aber weiter "...ich habe sie getötet.
    Nicht willentlich und auch nicht mit Absicht, auch trägt mein Vater einen Teil dieser Schuld, doch war es meine Geburt die sie getötet hat. Jede Taurenmutter stirbt, Ausnahmslos, denn es gibt keine Frauen in meinem Volk. Alle Mütter von uns stammen aus anderen Völkern und bis jetzt hat keine überlebt. Sei es aufgrund von Verletzungen, oder weil die Geburt alle Kräfte aufzerrt. Dieser Umstand ist etwas das jeder Taure weiß, wir löschen ein Leben aus damit unsere Art weiter leben kann...etwas das ich zutiefst bedaure, auch wenn es normal in der Natur ist das einer kommt und einer geht."
    Nun schaute der Taure zuerst zum Soldaten und dann zu Fenia.
    "Da ich also meine Mutter nie kennen gelernt habe, mich mit meinem Vater keine besonderen Banden verknüpft, kann ich deinen Verlust nicht verstehen...entschuldige bitte.
    Warum erzähle ich dir das? Ganz einfach, für mich klingt es als wärst du nur ein Werkzeug für diese Leute. Sie sagen dir dieser und jener hätte das verbrechen begangen welches du verabscheust und du richtest ihn. Aber stelle dir auch dir Frage, ob du nicht sogar schlimmer bist als jene Leute die deine Familie auslöschten. Sie töteten alle Dorfbewohner, dass ist grausam in der Tat, doch du verdammst alle die du richtest, zu Ewiger Qual und Gefangenschaft. Natürlich schreckt das ab, doch ist das wirklich etwas das man anderen antun sollte? Ich frage das von einem neutralen Standpunkt aus da mir wie gesagt familiäre Gefühle fremd sind?"

  13. #538
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
    Registriert seit
    11.07.2013
    Alter
    27
    Beiträge
    707

    Standard

    Fenia blieb während der Erzählung Sardrughs still, während sich das Feuer in ihren Augen legte und nur etwas zurück blieb, was sie selbst nicht einzuschätzen vermochte. Eine eigene Mischung aus Anteilnahme und Freude, denn sie glaubte, ihn zu verstehen. Und im Gegenzug verstanden zu werden. Als er eine weitere Frager zur Wirksamkeit Karyptius' stellte, schüttelte sie den Kopf. „Es ist eine philosophische Frage, ob es rechtens ist, aus einem guten Grund jemanden umzubringen, weil man andere damit vor dem Tode bewahren möchte. Rein objektiv betrachtet habe ich weitaus mehr getötet, als diese Monster es jemals taten, das ist wahr. Doch nicht jedes Urteil, das ich vollstrecke, wird mit Karyptius' Hilfe durchgeführt. Das ist die schlimmste Strafe, die für die schlimmsten Verbrechen bestimmt ist. Einen einfachen Dieb richte ich damit nicht, dafür gibt es eine andere Gesetzlage.“ Sie verstummte erneut, als sie leiser als zuvor erneut zu reden begann. „Aber in einem hast du recht – es ist eine monströse Strafe. Das einzige, was es etwas ausgleicht, ist der Umstand, dass sie auch mich trifft, wenngleich nicht in gleicher Intensität. Noch nicht. Aber diese Klinge wird gebraucht, genau wie ich. Noch wird die hohe Vollstreckerin benötigt. Wir befinden uns mehr denn je in der Gefahr, ausgelöscht zu werden. Und da braucht es neben dem Zuckerbrot eben auch die Peitsche, damit nicht im kritischen Moment jemand einen katastrophalen Fehler begeht.“ Auf ihre Worte hin breitet sich schweigen aus, das eine Weile andauert, bevor Fenia sacht zu lachen beginnt. Auf einen fragenden Blick des Tauren hin wird sie ihm ein feines, flüchtiges Lächeln schenken, dass ihre Züge weich werden lässt und daher auch schnell wieder von ihr unterdrückt wird. „Wenn man uns ansieht, scheinen wir eigentlich völlig unterschiedlich zu sein. Aber eigentlich... eigentlich sind wir einander recht ähnlich, du und ich. Wir beide kennen einen ähnlichen Schmerz. Wir beide versuchen, das große Ganze zu sehen. Und wir beide legen uns trotz aller Schwierigkeiten nicht einfach nur hin und warten darauf zu sterben. Ach ja, und dann ist da noch diese Drachengeschichte...“ Sie lacht leise, ehe ihr Gesicht einen melancholischen Ausdruck annimmt, der ihrem Titel – dem der 'trauernden Heiligen' – angemessen scheint. „Und mir scheint, wir haben beide unsere Probleme damit, Bande zu knüpfen. Eine Beziehung zu führen, wenngleich aus unterschiedlichen Motiven.“

  14. #539
    Dauerbesucher Avatar von Survivor
    Registriert seit
    28.06.2013
    Ort
    überall und nirgends
    Beiträge
    122

    Standard


    Auch Sadrugh musste nun leise lachen, was wie ein leises Grollen eines Sturmes klang.
    "Ich stimme dir in vilen Dingen zu." er nickte langsam. "Doch was das Zuckerbrot und die Peitsche angeht, meine ich auch damit das du dieses Schwert in keiner Weise gegen Menschen oder andere Völker einsetzen solltest. Der Tod durch deine Hand ist eine Abschreckung die voll und ganz ausreicht. Ich habe die Wirkung dieser Waffe gesehen, ich weiß was sie tut. Gerade deshalb solltest du sie so wenig wie möglich nutzen. Selbst gegen die Dämonen solltest du sie nur nutzen wenn es nicht anders geht, ich weiß das klingt unvernüftig..." er hob beschwichtigend die riesigen Hände. "Doch ich finde es noch unvernüftiger sich dieser Waffe mehr als nötig auszusetzen."
    "Mit einem normalen Schwert wird es aber auch "unnötig" schwerer sich der Dämonen zu erwehren." erwiederte Fenia.
    "Solche Worte von dir nach unserem Kampf?"
    Erst stutzte Sie etwas bei seinen Worten, verstand Fenia dann aber doch recht schnell worauf der Taure hinaus wollte.
    "Ich habe erst in unserem Kampf erfahren zu was ich in der Lage bin, zu erwarten das ich dies auch beim nächsten mal kann, ist zu viel des guten..."
    "Ich erwarte gar nichts beim nächsten Mal, du bist eine Kriegerin die es versteht mit der Klinge zu kämpfen, daher verstehe ich es auch wenn du dich mit dem neuen Möglichkeiten schwer tust oder sie vielleicht sogar ablehnst..."
    Nun war es Sadrugh der leicht lächelte, doch anders als bei Fenia, verschwand es nicht gleich wieder. Eher schien der Taure nun etwas zu überlegen. Er schaute wieder zur Drachin "Wie wäre es wenn ich dir helfe es zu verstehen? Das Wesen deiner Magie, dir helfe eine Verbindung zu dem Bewusstsein in dir zu schaffen. Vielleicht ist es ja sogar so, dass du gar nicht wie ich dich darauf verstehen sollst, sondern es einfach nur als Unterstützung nutzen kannst." der Taure schaute fragend. "Den Anfang würde ich damit machen, dir zu zeigen wie du deine Wahrnehmung auf den Untergrund ausweiten kannst. Es kann nur von Vorteil sein zu wissen was von unten kommt." wieder lächelte der Taure. Scheinbar gefiel ihm der Gedanke, anderen zu zeigen wie sie ihre Magie nutzen konnten.

  15. #540
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
    Registriert seit
    11.07.2013
    Alter
    27
    Beiträge
    707

    Standard

    Fenia lauschte dem Tauren aufmerksam, denn die Idee, jene Kraft zu kontrollieren zu können, war eine, die ihr ausserordentlich gefiel. Ihr Lächeln verblasste jedoch wieder, als ihr eine scharfe Kälte ins Mark fuhr. Ein kurzer Blick zeigte ihr, dass Karyptius' Schatten über ihre Schulter kroch, als ob er sie maßregeln wollte. "Das würde mir gefallen. Es kann nur zum Vorteil sein, wenn ich jene Kraft für mich nutzen kann... auch wenn ich nicht weiss, ob mir das gelingen wird. Vielleicht liegt es einfach nicht in meiner Macht, genauso wenig, wie ich das Schwert niederlegen kann." Sie seufzte, als ihre Stimmung wieder schwer zu werden drohte. Schnell wechselte Sie das Thema, um sich davon abzulenken. "Aber das führt mich zu einer Frage. Wer hat dir die Magie beigebracht? Oder hast du das ganze etwa selbst gelernt? Das kann ich mir nur schwerlich vorstellen..." Sie warf dem jungen Soldaten einen schnellen Blick zu, der wie angewurzelt dastand, beinahe so, als wüsste er nicht, ob es vielleicht nicht ratsamer wäre, der Unterhaltung zwischen ihnen nicht mehr zu lauschen. "Willst du mir einen Gefallen tun? Wenn ja, suche doch bitte nach einem kleinen Imbiss für mich. Ich denke, das würde mir guttun." meinte sie zu ihm, als dieser hastig nickte und sich sogleich erhob, um sich auf die Suche zu machen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •