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  1. #586
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    „Ich glaub es kaum. Das es ihr wirklich sein sollt. Mutter Gaia.“ Das musste Crim erst einmal schlucken. „Dann könnt ihr mir eine Frage beantworten, warum bin ich am Leben? Damals als die Stadt fiel, trug ich so viele Verletzungen davon, verlor so viel Blut, es hätte für zwei Männer gereicht und trotzdem bin ich am Leben, Doch in dieser Nacht starb mein Freund. Jemand dessen Fähigkeiten meiner bei weitem überstiegen und trotzdem in jener Nacht sein leben verlor. Dies hab ich all den Sonnenwenden nie verstanden.“ Im Gegensatz zur Walküre kniete der Hauptmann nicht, sondern stand in einer relativ gelassenen Haltung vor der Mutter.

  2. #587
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    "Ich sagte ja, dass, wenn ich meinen Namen sage mir kaum jemand glauben wird". "Ihr seit am Leben, weil ihr euch dafür entschieden habt". "Krüber's Tot setzt dieser Seele die in mir Inne wohnt noch immer stark zu". "Es war ein großer Verlust, so wie jedes Leben dass auslischt". "Doch Viktor hatte sich dafür entschieden sein Leben gegen ein anderes zu tauschen und so der Welt die Möglichkeit gegebenen den Wind zu erneuern". "Natürlich steht es euch frei zu glauben, was ich bin Hauptmann", sie kniff die Augen freundlich zusammen. "Erhebt euch bitte Walküre ihr müsst wegen mir nicht knien, da ich kein Anrecht auf einen königlichen Titel habe oder einen besonderen Wert darauf lege". Sie kratzte sich mit den Fingern leicht an ihrem Nasenflügel. "Doch lasst mich eine Gegenfrage stellen Hauptmann, wenn ihr statt eures Freundes gestorben währt ihr dann glücklicher?". Sie legte ihre flache Hand beruhigend auf Crim ihrer Schulter, "Viktor starb durch seine eigene Entscheidung". "Ich wünschte ich könnte euren trüben Gedanken mit einem einfachen Finger Schnipp verbannen doch dafür gibt es den freien Willen". "Was möchtet ihr noch von mir wissen?". Leichten Fußes tippten ihre Zehn kurz gen den Boden woraufhin eine Sitzgelegenheit aus Gestein geformt wurde. Fast schon behutsam setzte sie sich auf die Sitzgelegenheit. "Seid unbesorgt mit mir in eurer aller Gegenwart werden keine Dämonen leichtfertig angreifen". "Was brennt euch auf der Seele, Hauptmann?".

  3. #588
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    „Glücklicher? Wohl kaum. Um auf euer Angebot zurück zu kommen, ja eine Frage brennt mir wirklich auf meiner Seele. Warum hab ich diese Fähigkeit?“ In ihre rechten Hand ließ sie eine kleine Flamme entstehen. „Meine Gefährten besitzen andere Fähigkeiten. Ich würde es nicht einmal als Magie bezeichnen. Dies liegt womöglich aber eher daran, da ich kein Magier bin und somit meine Kenntnisse darüber leider in grenzen halten.“ Crim wartete kurz. „Andere könnten sicher besser damit umgehen und entsprechend vielseitiger einsetzen als ich es jemals könnte.“

  4. #589
    Händler Avatar von Constantine
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    "Das stimmt wohl". "Es gibt Wesen auf diesem Planeten die eure Fähigkeiten bei weitem übertreffen". "Wenn ihr wolltet, könntet ihr einen ganzen Wald mit nur einem Wimpernschlag auslöschen, euch im Feuer bewegen oder gar damit heilen". "Doch andere haben nicht euer Ehrgefühl, einen starken Willen, Loyalität gegenüber ihrem Volk". "Sind machtbesessen und streben nicht nach Frieden". "Ihr seid das reinigende Feuer aus gutem Grunde". "Keinem anderen wäre dieser Aufgabe gerecht geworden, nicht euer König, keine Walküre dieser Welt nicht einmal die Drachen dieser Erde".

  5. #590
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    „Mit dieser Antwort bin ich mehr als zufrieden. Jetzt muss nur noch ein gewisser König überzeugt werden.“ Crim sprach vom Isenhorn. Sie diente ihm und führte seine Befehle aus, aber im privaten Bereich ging sie ihm so weit es ging stets aus dem Weg. Dies lag an den vielen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Beiden. Er mag zwar ein guter König sein, aber als Mensch kann Crim ihn nur ganz schlecht einschätzen.
    „Bevor wir zu meinen König kommen, gibt es etwas was ich wissen muss. Wo finde ich eine Armee die noch gewillt ist gegen die Dämonen ins Feld zu ziehen? Diese Leute hier haben zwar Mut, sind aber keine Krieger. Einige mussten zu den Waffen greifen, um ihre Familien zu beschützen. Andere haben bereits alles verloren und kämpfen nur um Vergeltung auszuüben. Uns fehlt die Kraft um uns auf Dauer gegen die Dämonen zu wehren. Irgendwann brechen diese Mauern, so wie das Tor und dann werden auch die letzten Überlebenden hier abgeschlachtet.“

  6. #591
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    "Und warum suchst du eine Armee in einer Welt, die all ihrer Armeen beraubt wurde?"
    Die Stimme war für alle Anwesenden klar und deutlich zu hören gewesen. Es klang als hätte ihr Sprecher unter ihnen gestanden. Doch obwohl sich die meisten umblickten, sahen sie niemanden der gesprochen hatte. In diesem Augenblick fielen die Begleiter des Königs sowie Fenia vom Himmel und landeten gekonnt, veteilt im Kreis um die Prinzessin herum. Ihre Klingen waren bereit und ihre Sinne geschärft. Doch auch von ihnen hatte keiner die Stimme erhoben, ihre Aufmerksamkeit galt einzig und allein der veränderten Gestalt der Prinzessin. Nun schauten die Anwesenden wieder nach oben und sahen wie der König mit dem Tauren langsam zu den Versammelten hinab schwebte.

    Der König hatte Sadrugh zwar gebeten sich in die Luft zubegeben um nach Feinden Ausschau zu halten, doch dieser hatte die Dringlichkeit in der Stimme des jungen Mannes erkannt und promt entschieden, alles von der Feste mitzunehemn und zurück zum Tross zu schicken. Die ganze Gruppe auf einen Schlag fliegen zu lassen und dann auch noch zielsicher zu landen, war jedoch nicht ganz einfach gewesen. Doch für jemanden mit seinem Können, auch keine Unmöglichkeit. So war das einzige Anzeichen von Erschöpfung, ein tiefes ein- und ausatmen seitens Sadrugh's. Nun schauten alle den Tauren an und er schaute zum Hauptmann. Er ging einige Schritt auf sie zu und blieb vor ihr und dem Körper der Prinzessin stehn.
    "Die Lösung eures Problems Hauptmann, steht doch vor euch." Der Taure deutete mit der Spitze seinen massiven Stabes auf die Prinzessin. "Diese Aura habe ich bereits einmal im Wald, in welchem ich eurem Tross begegnete, gesehen und erlebt. Diese Kraft vertreibt und vernichtet Dämonen."
    "Weil es die Kraft der Mutter Gaia ist..." antwortete ihm die Soldatin.
    "Dies dort soll eure Göttin sein...?" fragte der Taure ruhig und gelassen. "Nein...das ist sie nicht!"
    Ein Raunen ging durch die Menge als der Taure seine Worte äußerte. Sie alle schienen fest davon überzeugt. Auch der Hauptmann vor ihm kniff kurz die Augen zusammen ehe sie entgegnete.
    "Sie selbst stellte sich vor als Relikt, vergangener Tage und als Etwas , was wir nur schwer glauben könnten. Was wenn nicht die Göttin selbst sollte es sein, wo ihr doch sagt, ihr habet gesehen wie Dämonen in ihrer Nähe vergehen."
    Der Taure schloss kurz die Augen und stützte sich auf seinen Stab. Nicht weil er nicht mehr stehen konnte, sonder weil ihm das Nachdenken so einfacher war. Er öffnte die Augen und sprach "Ich sehe ihr missversteht mich, dies dort...ist nicht eure Göttin...sondern kann nur ein Teil von ihr sein." Wieder erhob leise die Menge ihre Stimme, doch war es dieses Mal nur ein Tuscheln und Murmeln.
    "Mir werter Hauptmann, wurde gesagt, wenn die Göttin erscheint, werden die Dämonen vertrieben und die Völker wieder glücklich sein. Weder scheint das eine, noch das andere eingetroffen. Die Leute um uns herum scheinen mir eher verunsichert als glücklich...was auch meinen Worten geschuldet sein kann..." gestand der Taure mit einem kurzen zur Seite legen seines Kopfes ein"...noch sind die Dämonen fort. Dort hinten..." nun deutete der Taure auf die Feuersbrunst "...sind zweifelsohne Dämonen am Werk. Vielleicht sind sie nicht die Verursacher des Feuers, ganz gewiss aber der Grund für eben dieses."
    "Und zu eben diesen Ort wollte ich aufbrechen." Sprach Gaia durch die Prinzessin ruhig zu dem Tauren. "Wie ich bereits sagte, wird dort gerade eine der letzten heiligen Kreaturen getötet, die noch auf dieser Welt wandeln."
    "Und ich sage ihr geht nicht!" wie um seinen Worten mehr Ausdruck zu verleihen
    brachen mit einem Mal wieder die Flügel aus Luft, aus dem Rücken des Tauren hervor. Wie schon im Kampf mit Fenia war es ein imposanter Anblick, doch dieses mal war es kein tosender Sturm der den Druiden umgab, nur ein langes Rauschen, wie wenn die Luft durch Blätter in einer Baumkrone bewegte. Trotzdem wichen die einfachen Leute zurück und machten Platz.
    "Wenn ihr das seid was ihr behauptet und von dem die Frau Hauptmann hier überzeugt ist, wer es das schlimmste, dass der Feind von eurer Anwesenheit erfährt. Allein mit dieser jedoch, könntet ihr die Leute hier in dieser Ortschaft schützen, bis sie es geschafft hätten, sich neu zu ordnen und zu verteidigen. Um die Kreatur um welche ihr so besorgt seid...kümmere ich mich. Ich habe da nämlich schon eine Idee..."
    "Und die wäre?" diese knappe Frage war nun vom König, an den Tauren gestellt worden.
    Dieser legte daraufhin seine Schwingen an, falls das bei ihrem Zustand überhaupt so genant werden konnte, drehte sich zum Monarchen und grinste verwegen.
    "Ihr werter König, werdet mir bei diesem Unterfangen Gesellschaft leisten. Ich verspreche euch einen Spass, bei dem ihr euren Fähigkeiten freienlauf lassen könnt und dass ohne das Ihr euch überanstrengen werdet. Ihr könnt euch bei den Dämonen dorthinten austoben und wenn wir fertig sind, bringen wir die besagte Kreatur mit, auf dass eure Frau Gaia hier...sich ihrer annehmen kann. Was auch immer sie dann tun wird...was sagt ihr dazu?"

  7. #592
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    Ruhig und vollkommen gelassen, lauschte Gaja den Worten des Tauren. Das beeindruckende Schauspiel seiner Fähigkeiten ließ ihre Augen schließen, mit leicht ausgestreckten Armen lauschten ihre Ohren den Klängen des Windes. Die Beine übereinander schlagend. Das Lächeln in ihrem Gesicht nahm nicht ab. Ihr Blick wanderte diesen Körper entlang. Nun erhob sich Gaja von ihrem Sitz und stand direkt dem Tauren gegenüber. Ihre goldglänzenden Augen sahen direkt in seine. "Es ist schon erstaunlich, dass ein Geschöpf wie ihr solche Künste aufweist". "Passt aufeinander auf, bleibt immer wachsam und bringt mir jene Kreatur lebend". "Die Dämonen dürfen sie nicht in die Hände kriegen". "Und zu eurer Frage Hauptmann", nun wandte sie sich Crim zu. "Eure Armee steht vor euch, wir werden schon bald in eine Schlacht ziehen, um die Existenz des Überlebens zu sichern, um den Nachkommen dieser Welt eine Zukunft zu schenken". "Euer Gefährte hat Recht wir werden hier auf ihre Rückkehr warten, bis der Sturm hinüber zieht". Schritt für Schritt trugen ihre Füße sie durch die Luft, bis Gaja schließlich dem Tauren in sein Gesicht sehen konnte und legte ihre Stirn an die seine, "passt aufeinander auf ich möchte nicht noch einmal erleben wie ein weiteres Geschöpf der Elemente stirbt". "Wir sind alles, was dieser Welt noch zum Schutz bleibt". "Mit einer kleinen Ausnahme", dabei zwinkerte sie dem Tauren lächelnd zu und landete leichtfüßig auf dem Boden. "Ich bleibe hier und beschütze euer Volk junger König". Dabei wandte Gaja nun ihren Blick an Isenhorn woraufhin eine angenehme Brise über ihrer aller Köpfe hinweg wehte.

  8. #593
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    „Na gut. Ihr zwei dürft den ganzen Spaß haben, aber bringt mir ein hübsches Andenken mit. Ihr zwei werdet doch den Wunsch einer Frau nicht abschlagen die hier fast Mutterseelenallein die Schäfchen hüten soll.“ Letzteres war eher ein Witz. „Also gut, ich kümmere mich um alles, seit zum Frühstück da, ansonsten habt ihr nichts mehr davon.“
    Dann wandte Crim sich an den Rest. „Dann wollen wir hier mal langsam aufräumen.“
    Der Zentaure kam zu ihr. „Seid ihr sicher, dass ihr nicht mitgehen wollt.“
    Crim legte einen Arm um seine Schulter. „Die beiden würden mich nie und nimmer mitnehmen. Es hat einen einfachen Grund. Männerausflug. Es wird auch Zeit, dass mein König sich endlich ein wenig austoben darf. Sonst platzt er mir irgendwann vor Wut.“
    Der Zentaure antwortet gar nicht darauf, weil Crim im Grunde recht hatte. Er hatte den König niemals Lachen gesehen. Stets war der Blick Isenhorn´s mit Sorge gefüllt. Wahrscheinlich würde diese Schlacht ihn ein wenig aufmuntern.

  9. #594
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    Ähnlich wie der Zentaure sagten auch die beiden anderen Männer nichts zu den Worten des Hauptmanns. Kopfschüttelnd drehte sich der Taure und fixierte den Horizont, an welchem noch immer die Feuersbrunst zu erblicken war. Ohne ein weiteres Wort, ohne eine Geste, setzten sich die beiden Drachen in Bewegung. Sie hoben ab und dabei lösten sich auch wieder die Flügel des Tauren auf. Man sollte nicht auf die Idee kommen das man einfach mit ihnen fliegen konnte, denn sie waren zu nächst nur ein Ausdruck des Drachenaspektes, der einzelnen Krieger.
    Zügig brachte der Taure den König zum besprochenen Ort und für war machte die Feuerstbrunst ihrem Namen alle Ehre. Selbst hoch oben wo die beiden DRachen in der Luft schwebten, konnte man die enorme Hitze auf der HAutspüren und fühlen wie sie einen förmlich austrocknete. Der Grund für dieses Feuer war, wie sollte es auch anders sein, ein Drache. Sadrugh selbst hatte nie zuvor einen gesehen und nur den geflüsterten Worten des Königs entnahm er das es sich um einen solchen handelte. Sein Anblick war in der Tat sehr beeindruckend und die schiere Präsenz die der Drache ausstrahlte lies auch den Tauren innehalten.
    Nicht aber die Dämonen, sie stürzten sich zu Hunderten auf das mächtige Wesen und wurden eben so von ihm niedergemacht. Doch es schien diese Wesen in keinster Weise zu stören. Zum ersten Mal erkannte der Taure was an den Dämonen wirklich so bedrohlich oder gar gefährlich war. Sie kannten allem Anschein nach keine Furcht vor ihrem Feind und stürmten einfach in Scharen weiter auf ihn ein. Bei ihrer schieren Masse würde auch der Drache, welcher sich mit seinen Schuppe verteidigte und mit seinem Klauen, seinem Schweif und seinem Odem wehrte, Probleme bekommen.
    Der Anblick des Kampfes lies den Tauren zwar nicht kalt, doch er brachte ihn auch nicht sonderlich in Rage. Anders schien das bei dem König der Fall zu sein. An seinem Blick und seiner Haltung lass der Taure den Hass gegenüber den Dämonen ab. Seine Ausstrahlung lies keinen Zweifel daran, was Isenhorn gerade am liebsten tun würde und er musste sich scheinbar stark zurück halten. Ein Charakterzug und Stärke die den Tauren, den König anders betrachten lies. Sadrugh sah noch einmal hinunter zum Drachen und erkannte, dass unter den Dämonen nicht nur Tiere sondern auch Menschen und anderes Volk war. Scheinbar machten die Dämonen nicht einmal vor den Leichen ihrer Feinde halt. So war der Zorn und Hass des Königs noch mehr verständlich. Nicht nur schlachteten sie sein Volk und seine Familie, sie missbrauchten Sie danach auch noch für ihre eigene Sache. Verächtlich schnaubte der Taure. Erneut schaute Sadrugh zum jungen Mann neben ihm. Sein Blick glühte und sagte ihm "Beeil dich!"
    So schloss der Taure seine Augen. Seid vielen Jahren hatte er seine Magie, seine Fähigkeiten nicht mehr in solchem Maße genutzt.
    Sadrugh lies zunächst seinen Stab los, dieser blieb vor ihm in der Luft stehen. Dann stieß er seine Arme ruckartig zur Seite aus. Die Muskeln in den Armen des Tauren spannten sich, zeichneten sich selbst unter den Haaren seines Felles ab. Es wirkte als würde er etwas greifen, sich an der Luft selbst festhalten. Dann begann er seine Arme nach Vorn und Hinten zu drehen und im selben Moment spürte der König wie die Luft um sie beide herum sich in Bewegung setzte. Erst langsam, einem lauen Windhauch gleich, dann immer stärker werdent. Je länger der Taure seine Arme bewegte, um so stärker bewgte sich die Luft um sie herum. Während warme, feuchte Luft auf der einen Seite zu spüren war, fühlte man auf der anderen Seite kühl Winde. Sie wirbelten um die Beiden Anwesenden und nahmen an Stärke weiter zu. Wie aus dem Nichts bildeten sich dann große Wolkenmassen die sich zu gewaltigen Bergen auftürmten. In Ihrem Inneren, endluden sich dann auch schon die ersten kleineren Blitze. Doch dies war nichts womit sich Sadrugh zufrieden gab, er hatte dem König zugesichert das er sich austoben konnte und dafür, warem dem Tauren die Blitze noch nicht stark genug. Immer weiter steigerte er die Intensität des Gewitters, bis sie in einer gerade zu unwirklichen Gewitterzelle schwebten. Sichtlich erschöpft, lies der Minotaure nun die Arme ruhen. Um sie herum tobten die Blitze wie leuchtende Kriegspferde, die nur darauf warteten das man sie den Feind nieder reiten lies.
    "Macht euch keine Sorgen König...auch wenn dies alles sehr bedrohlich wirkt..." in diesem Augeblick erhellte ein weitere Blitz Sadrughs Gesicht "...so wird und doch...keiner dieser Blitze treffen. Und auch wenn ich mir sicher bin das ihr eure Magie einzusetzen wisst...so sagen ich es euch trotzdem. Erzeugt kein Gewitter in dem Gewitter, lasst die Blitze einfach nur an eurer Magie entlang fliegen, sie selbst müssen nicht noch magisch werden. Das ist...unnötig..." schloss der Taure und man konnte die Erschöpfung auch in seiner Stimme hören. "Nur eines...lasst den Drachen leben...ok?" ein kurzes Lächeln huschte über das Gesicht des Gehörnten. Damit schwieg er nun und schaute hinab zu den Dämonen, welche ähnlich wie der Drache das riesige Gewitter argwöhnisch betrachtete.

  10. #595
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    Mit klarem Blick sah Gaja den beiden Drachen noch eine Weile hinterher, bis ihrer Körper in der Dunkelheit der Nacht verschwand. Ihr Haupt drehte sich langsam in verschiedene Himmelsrichtungen, als würde sie in weiter Ferne etwas suchen. "Norden, Süden, Westen, Osten", hallten ihre kristallklaren Worte während der Tross und auch Isenhorn seine Männer nicht wirklich verstanden, was aus ihren Lippen hervorkam. "Als erstes erneuern wir dieses Siegel", sprach Gaja zu Crim. Gaja konzentrierte sich, ihre Augen schließend, streckten beide Arme auseinander während ihre Hände dann schallend aneinander klatschten. Ein gleißender Ton hallte an den Ohren jener magisch begabten Wesen nieder während der einfache Mensch nur fragend daneben stand.

    Eine unsichtbare Aura breitete sich von ihr aus und überzog die zerstörte Stadt. Für Dämonen wirkte dieses Feld erdrückend und auch sonst konnte keine Kreatur der Dunkelheit mehr hinein oder gar hinaus. Sie musste kurz ausatmen. Nun gesellte sich die Walküre an ihre Seite. "Ob dieses Feld die Dämonen davon abhält, anzugreifen?". Ein beruhigendes Lächeln huschte über ihre Lippen. "Ich rechne nicht damit aber sie werden sich hüten uns sofort anzugreifen.. die ranghöchsten unter Ihnen sollten bereits eine Erschütterung des Weltenstrom's wahrgenommen haben". Über ihr Haupt bildete sich plötzlich eine schwarz-goldene Robe, die ihr Haupt verdeckte. In der linken Hand zierte ein Stab ihre Finger. "Dann lasst uns den Tross in Sicherheit bringen, meine Zeit auf dieser Welt ist begrenzt". "Crim", rief Gaja dem Hauptmann zu. "Geleitet ihr die Menschen in des Turmes Inneres ich überwache alles und werde, als letzte folgen".

  11. #596
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    „Ihr habt die Dame gehört, alle rein und das niemand zurück bleibt. Kinder und Frauen zuerst, gefolgt von den Männern. Krieger und Soldaten schließen sich denen an.“ Ein einfacher Befehl, den jeder ausführte. Crim würde warten bis alle in diesem Turm hinein gegangen waren. Bei der Anzahl an Personen dauerte alles gut eine Stunde bis alle drinnen waren und sich ein gutes Plätzchen gesucht hatten. Nun betrat der Hauptmann diesen Turm. „Sobald Gaia den Turm betreten hat, verschließt die Tür und stellt ein paar Soldaten ab. Sie sollen sich jedoch freiwillig für den Wachdienst melden.“ Diese Worte sprach sie zu einem Ordensritter.
    Dann drehte sie ihren Kopf in Richtung Gaia. „Es sind alle nun in Sicherheit. Sobald der Morgen anbricht, lasse ich das Tor wieder instandsetzen.“

  12. #597
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    Den Blick immer aufrecht haltend, wartete Gaja bis auch wirklich das letzte Kind in dem Turm waren. Ihre Augen ruhten intensiv auf das nahe gelegene Waldstück. Sie hörte die Worte des Hauptmannes und schloss sich dann dem Tross an. Dabei hallte der Magier-Stab auf den Bodenplatten nieder. Zumindest auf denen, die übrig geblieben waren. Ihr Körper war äußerst angespannt doch für Ruhe würde es auch heute nicht reichen. Im Gegenteil. Ihr Blick ruhte durch die Menge. "Ich würde sagen wir brauchen erst einmal eine frische Wasserquele", "oder?". Die Flüchtlinge horchten auf, dass beruhigende Lächeln ließ keinen Trugschluss auf. Gaja wirkte konzentriert. Sie schloss ihre Augen und streckte ihre Arme nach vorne aus. Plötzlich hörte man ein knistern, ein Knacken direkt im Untergrund. Vor den Augen der Geflüchteten schob sich die Erde auseinander. Gaja stampfte mit ihren nackten Fußsohlen in die weiche Erde woraufhin ein Graben aufzog.

    Ihre rechte Hand schloss sie zu einer Faust. Und mitten aus dem Nichts entstand ein kleiner Teich der bis hin zum Rand mit klarem Wasser gefüllt war. Ein kleines Blumenfeld umrang das Äußerliche, so dass es nicht ganz so trist wirkte. Gaja musste kurz ausatmen und ging kurz auf ihre Knie, da ihr die Anstrengung deutlich ins Gesicht geschrieben stand. Ihr Blick ruhte auf ihrer Hand, die leicht zitterte. "Wahrlich... mir bleibt nicht viel Zeit". Langsam richtete sie ihren Körper wieder auf um den Geflüchteten etwas Komfort bieten zu können. "Ihr braucht euch nicht zu fürchten, dass Wasser ist rein und muss für den Anfang reichen". Sie musste kurz gähnen. "Die Pflanzen brauchen ein paar Stunden um geerntet zu werden und sind auch essbar". "Ihr könnt euch für den Anfang ein kleines Beet aufbauen, um eure Familien dann selbst zu versorgen, so lange wird mein Zauber immer mit Nachschub sorgen". "Bis ihr die Ernte selbst auftragen könnt". Ohne ein weiteres Wort ging Gaja auf eine der Wände zu um sich rücklings auf den Boden nieder zu lassen. Den Blick tief unter ihrer Robe verborgen, blickten ihre müden Augen auf die fragenden Blicke der Flüchtlinge. "Bedient euch mir geht es gut", lächelte sie ihnen entgegen und lehnte ihr Haupt gegen den Stab der fest in den Boden verankert wurde.

  13. #598
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    „Nur sieht sie nicht danach aus.“ Diese Worte ging gerade durch ihren Kopf. „Lasst die Kinder zuerst an das Wasser. Die Männer kümmern sich um die Ernte und suchen nach brauchbaren Gegenständen, Waffen und etwas zu Essen. Die Frauen kümmern sich um die Schlafplätze.“ Dann wurde der Hauptmann ganz ruhig. An einer Wand hing ein Schild, es war nicht ihrer, aber genau dieser Gegenstand, erweckte eine schmerzhafte Erinnerung aus der Hauptstadt. Wo sie einst gegen die Dämonen kämpfte und ihr Schild, sowie Schwert in der Schlacht verlor. Seither fand sie kein richtigen Ersatz. Sie strich mit der Hand über den kalten Stahl und dann entschloss der Hauptmann, Gaia eine Bitte zu äußern.
    Dazu ging sie zu ihr rüber. Gaia wirkte erschöpft, dies konnten selbst die Kinder sehen und trotzdem würde jene Person dies nie zugeben.
    „Gaia, ich habe eine persönliche bitte. In der Hauptstadt verlor ich mein Schild, sowie Schwert. Ich musste sie bei der Flucht zurück lassen ohne Möglichkeit sie zurück zu holen. Es mag zwar egoistisch von mir sein, aber könntet ihr mir meine Waffen herbringen lassen? Natürlich nur, wenn es euch nichts ausmacht.“ Die Worte die der Hauptmann sprach, waren nur für Gaia´s Ohren bestimmt. Zum Glück waren die Kinder recht laut. So, dass niemand weiteres dieses Gespräch hören konnte. Immerhin wirkte Crim gerade nicht wie ein Hauptmann der königlichen Garde.

  14. #599
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    Ihre Augen erwachten ruckartig aus der kurzen Meditation. Ein leichtes Lächeln huschte über Ihre Lippen was man unter der Robe nicht direkt sehen konnte. "Und wie soll ich das genau anstellen?", erwiderte Gaja freundlich um daraufhin das Haupt leicht zur Seite neigen zu können. Nun sah sie Crim direkt an. "Ihr haltet euch nach wie vor an solch materiellen Utensilien fest, obwohl ihr viel mehr könntet". "Wozu braucht ihr Schild und Schwert, wenn ihr mit einem Atemzug ganze Heere einfach verbrennen könntet?". Crim sagte derweil nichts weiter wirkte ihre Abfuhr doch sehr enttäuschend. "Hauptmann, wenn es euch so viel bedeutet, erschaffen wir euch ein neues Schild dessen Abwehr den stärksten Dämonen abwehrt, dann erschaffen wir euch ein Schwert dessen Klinge Stahl wie Butter schmelzen lässt". "Vor sogar die alten Drachen einen Angschweiß bekommen". "Doch seid gewarnt jene Waffen werden nicht einfach zu führen sein". Langsam erhob Gaja ihren müden Körper um ihre Glieder zu strecken. "Begleitet mich ein Stück die Kinder und auch eure Leute müssen nicht sehen was jetzt folgt". Dabei lächelte Gaja immer noch und schritt voran, so dass Crim ihr folgen konnte.

  15. #600
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    Der Hauptmann war anfangs schon enttäuscht über die Aussage Gaia´s.
    Aber dann keimte doch etwas wie Hoffnung auf. Mutter Gaia wollte ihr, ihren Wunsch erfüllen und erklärte wie diese Waffen wirkten. Natürlich schien sie auch irgendwelche Hintergedanken zu haben. Zumindest wirkte es bei Gaia so.
    Crim verstand nicht ganz worauf Gaia hinaus wollte und trotzdem folgte sie ihr.
    „Waffen dessen Führung schwer sein sollen? So etwas soll es geben und wohin wollt ihr gehen?“
    Die Beiden fanden einen Ort, wo sie allein waren. Keine Seele war weit und breit zu sehen, geschweige zu hören. „Warum dieser abgelegener Ort?“ Fragte Crim und auf die Antwort wird sie wohl nicht lange warten müssen.

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