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  1. #616
    Händler Avatar von Constantine
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    Den Blick gen Himmel gerichtet, wartete jenes Wesen auf die Rückkehr ihrer heiligen Geschöpfe. Der Wind fegte eisig über ihr Antlitz hinweg, ließ ihre feuerroten Haare wild umher wehen, als das majestätische Geschöpfe gen Boden landete. Man hörte ein Schnaufen, weißer Qualm drang aus den Nüstern jener Bestie. Die geschuppte, rot-braune Haut war mit den Überresten des Feindes übersät. Langsamen Schrittes liefen ihre nackten Sohlen über den erdigen Boden dabei den Blick stets nach vorne gerichtet. Der Drache selbst richtete sein Haupt auf das winzige Gegenüber. Fing daraufhin, zu knurren, fletschte die in Blut getränkten rasiermesserscharfen Zähne. Das Grollen war weit hörbar. Für jeden mit magischer Begabung. Doch nur ein wahrer Drache hörte jene verzerrende Stimme in ihrer aller Köpfe. "Ich bin froh, dass es euch gut geht", sprach Kajas's Gestalt. "IHR wagt es ihre Gestalt anzunehmen?!", fauchte das schuppige Tier, erneut drang Qualm aus den Nasenlöchern, umhüllte ihre gesamte Gestalt doch Kaja blieb standhaft. Wie ein Fels in der preschenden Brandung. "ja, ich wage es", erwiderte ihre kristallklare Stimme in einem Ton, dass dem schuppigen Tier kurz seine Stimme wegblieb. Aber nicht aus Angst, sondern eher aus Ungläubigkeit. "Zyklen sind vergangen.. Völker sind geschlachtet, die Dämonen sind dabei diese Welt zu übernehmen.. und ihr, ihr seid ein Schatten eurer selbst". "Warum zeigt ihr euch nicht vollkommen und beendet diesen Krieg?!", bellte das Tier mit einer beängstigenden Wut in dessen Stimme. Ein seufzen entwich ihren Lippen. "Weil dieser Körper noch nicht bereit ist und meine Zeit begrenzt". Auch der König kam langsam aus seiner Deckung hervor und beobachtete jene surreale Konversation. "Ihr wisst was nötig ist, um die Rückkehr der Göttin", nun schwieg das Tier. "Es ist nicht meine Aufgabe diesen Krieg zu beenden, dieses Kind und sein Gefolge müssen es tun, aus eigener Kraft". "Ich bin nur ein Relikt aus vergangener Zeit". "Meine Weile ist von kurzer Dauer", ein weiteres Schnaufen war zu vernehmen. "Mir ist nur wichtig, dass diesen Kindern nichts geschieht und die heiligen Tiere nicht von der Dunkelheit überrannt werden". "Darum habe ich eine einfache Bitte an euch, euer Gnaden", "die da wäre?", sprach der Drache in Gedanken. "Beschützt dieses Volk". "Lasst nicht zu, dass die Dämonen auch hier das letzte Fünkchen Hoffnung zur Nichte machen", "und was ist mit euch?!". "Schon beim letzten Mal wahrt ihr töricht, habt nur an die anderen gedacht und euch war es egal, was mit euch passiert". Kaja's Gestalt lächelte. "Ist das nicht die Aufgabe einer Mutter, sich um ihre Kinder zu sorgen, nicht um sich selbst?". Ihre Hand ruhte nun auf der schuppigen Schnauze des Tieres ehe ihre Gestalt zu König Isenhorn hinüber schritt.

    "Ihr traut mir immer noch nicht, nicht wahr kleiner König?", dabei lächelte sie freundlich. "Macht euch keine Gedanken um eure Schwester.. ihr werdet schon bald ihr altes selbst wieder für euch in Anspruch nehmen". Sie legte ihre zarten Hände um seine müden Schulter, "ich werde euch in diesem Krieg nicht länger unterstützen können, dazu fehlt es mir an Kraft". "Ich kann euch nur den Weg durch die Dunkelheit zeigen", "hindurch gehen, müsst ihr alleine". "Es gibt einen Weg, um Mutter Gaja vollständig zu erwecken.. doch der Preis ist hoch". "Wollt ihr, dass ich euch erzähle, was dafür notwendig ist oder wollt ihr es aus eigener Kraft schaffen, so wie in eurer Vergangenheit?". "Kleiner König?", bei diesen Worten schnaubte der Drache erneut. "Diese Arroganz war schon immer euer Hochmut".
    Geändert von Constantine (17.12.2018 um 11:58 Uhr)

  2. #617
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Nach Sardrughs Ausführungen, Erklärungen und der Demonstration seiner Magie verfiel Fenia erst in nachdenkliches Schweigen, ehe sie ihm antwortete. "Ja, ich habe den Griff bemerkt. Aber er ist... anders, als ich ihn mit meinen Fertigkeiten erlebe." Sie biss sich unbewusst leicht auf die Lippe, während ihre Augen in die Ferne sahen, ihre Gedanken wild umher tanzten und ihre Gefühle schattenhaft über ihre Züge glitten. "Seitdem ich weiss, dass ich über diese Fertigkeiten - diese Affinität - verfüge, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was das bedeutet. Und ich würde sie dir gerne mitteilen. Nur sieh mir bitte nach, dass ich keine Gelehrte bin, ich erhebe also keinerlei Anspruch darauf, ob es stimmt." Sie liess sich auf das Gras niedersinken, faltete die Hände und schlug die Beine übereinander, während sie die restlichen Gras- und Erdreste in ihrem Haar ignorierte oder in ihrer aktuellen Stimmung gar nicht erst wahrnahm. Auf den Blick des Minotauren hin fügte sie an: "Und nein, ich will nicht von der Lektion ablenken. Aber was ich gerade eben erlebt habe, untermauert meine Vorstellung, was mich wiederum ablenkt. Ich würde einfach nur gerne hören, was du darüber denkst, damit ich mich nicht länger davon ablenken lasse und mich frage, ob ich tatsächlich etwas bemerkt habe, einfach falsch liege oder ob ich einfach nur das offensichtliche in Worte packe und mir dabei schlau vorkomme."

    Sardrugh liess sich das Gesagte durch den Kopf gehen, neigte selbigen schliesslich und liess sich ebenfalls auf dem Gras nieder, wobei er sie selbst im Sitzen um Einiges überragte und seinen Schatten über sie warf. Fenia öffnete den Mund, um zu beginnen, schloss ihn aber wieder, als sie nach den richtigen Worten suchte. Schliesslich hatte sie einen zufrieden stellenden Anfang gefunden. "Ich bin der Ansicht, dass uns diese Kräfte beeinflussen. Das sie vielleicht nicht einfach nur magische Fertigkeiten sind, sondern mehr." Sie lehnte sich nach hinten, stützte sich auf beide Arme und sah in den Himmel hinauf. "Ich habe mir das Erste Mal Gedanken darüber gemacht, als Kaja die ihren bekommen hat. Mit einem Male war es, als ob sich ihr Wesen gewandelt hatte. Statt der warhmerzigen, kindlichen Königstochter hatten wir auf einmal eine entschlossene, mit eisiger Gemütsruhe gesegnete Frau, der die Emotionen nach und nach abhanden kamen - und die zwar starr und fest wirkte, jedoch weitaus fragiler war, als sie es sich selbst einzugestehen bereit war. Natürlich wächst und wandelt sich der Charakter durch die Interaktion mit der Umwelt und wenn er mit Schicksalsschlägen konfrontiert wird. Aber dieser Wandel... Er war ein wenig zu umfassend und zu plötzlich. Und dann kam irgendwann diese Drachengeschichte auf, wie in den Mythen von dereinst. Jetzt haben wir gleich mehrere Individuen, die mit diesen 'Drachenkräften' gesegnet oder respektive verflucht sind. Und es passt doch wirklich alles wunderbar, genau als hätte ein göttlicher Schriftsteller uns diese Rollen auf den Leib geschrieben. Du bist gewissermassen die personifizierte Freiheit - du gehst, wohin der Wind dich treibt, losgelöst von allen Ketten und Banden, die dich zurück halten könnten. Weder Familie noch große Loyalität zu einem Herrscher oder dergleichen hält dich davon ab dorthin zu treiben, wo immer es dir beliebt. Ich hingegen bin das genaue Gegenteil." Sie sah ihn für einen Moment beinahe neidisch an, ehe sie diese Emotion von ihrem Gesicht tilgte und weiter fortfuhr. "Ich trage Ketten im Übermaß mit mir herum, und Freiheit ist für mich ein Wort wie aus einem Wunschtraum. Ich bin gekettet an mein Land, an seine Bewohner, an die Herrscher, an meine eigene Vergangenheit und an meine Pflichten und Vorstellungen. Und so gerne ich diese auch manchmal abstreifen würde, weiss ich doch, dass ich sie brauche. Ohne sie würde ich mich verlieren. Mir ist die Luft - die Freiheit verwehrt, ich bin an die Erde, die ich begehen kann, gebunden. Aber da hört es noch nicht auf. Am besten kann ich unbewusst mit meinen Kräften umgehen - und am effektivsten habe ich sie geführt, als ich mich ganz in der Wut verloren habe, im instinktiven Handeln, genau wie Tiere oder andere Lebewesen der Erde es tun würden. Und auch die anderen 'Drachen' haben so einiges mit ihren Elementen gemein - der aufbrausende König, dessen Zorn und Unmut so gewaltig und plötzlich wie ein Donnerschlag kommt; die feurige Leidenschaft des Hauptmanns gegenüber allem, was sie als wertvoll erachtet..."

    Sie holte tief Luft, ehe sie Sardrugh ansah. "Ich will letztlich auf zwei Fragen hinaus. Die erste ist die: sind all diese Charakterzüge wirklich von Uns? Oder ist unser Wesen von diesen Kräften beeinflusst worden? Und damit meine ich nicht, dass sich unser Charakter durch neue magische Werkzeuge über die Zeit gewandelt haben, sondern plötzlich und unnatürlich. Wie gesagt musste ich an Kaja denken, deren Wesen sich schlagartig gewandelt hatte." Sie hob die Hände und starrte darauf. "Wie viel meiner Pflichtverbundenheit, meiner mangelnden Flexibilität und meiner Sturheit hat ihren Ursprung wirklich in mir? Liegt es wirklich nur an deiner Persönlichkeit, dass du dich nicht binden willst, oder liegt es an der Natur des Elements, das du dein Eigen nennst? Wäre Kaja auch ohne ihre Eiszauber zu der gleichen Person geworden, die sie jetzt ist?" Sie schloss die Augen und ballte die Hände zu Fäusten. "Wenn wir tatsächlich beeinflusst werden... warum? Zu welchem Zweck? Und gibt es jemanden, der uns dies auferlegt hat? Ist es gar Gaja selbst, die uns dies aufgezwungen hat?"

    Sie atmete tief und bewusst ein und aus, ehe sie ruhiger fortfuhr: "Und meine zweite große Frage schliesst jetzt den Kreis und führt uns gewissermaßen zur Lektion zurück. Wenn unser Charakter tatsächlich durch diese Kräfte mit geformt wird, wird das Wirken selbiger dann dadurch begünstigt, dass wir uns ihrer Natur entsprechend verhalten? Anders gesagt: bin ich erdgebunden, unflexibel und instinktiv stets besser im Magiewirken, als wenn ich dies bewusst und bei vollem Bewusstsein tue?"
    Geändert von Rosered_Strauss (13.12.2018 um 16:00 Uhr)

  3. #618
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Um jeden Preis galt es, die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass es irgendwie eine Rettung aus all dem Unheil gibt, um die wenigen Überlebenden ein Ziel zu geben. Doch sah es für ihn aus, als sei dieser Preis nun seine Schwester. Das letzte noch lebende Mitglied seiner Familie – neben ihm selbst. Er traute diesem Wesen, was sich offensichtlich in Kaja eingenistet hatte nicht so recht, auch wenn ihm sein tiefstes Inneres sagte, das dies nicht irgendeine List der Dämonen ist. Kein Unheil ging davon aus und würde es auch nie, Dessen war er sich sicher. Und egal wer da grad Kajas Körper nutzte, den Menschen gab allein schon die Anwesenheit von Kaja Hoffnung, wie er es kaum für möglich gehalten hatte. Und nun gab es noch einen Drachen. Gut, der erzeugte eher Furcht als Hoffnung, doch das konnte Isenhorn keinem verdenken. Er selbst war nicht minder beeindruckt und war sich durchaus darüber im Klaren, dass es für dieses majestätische Geschöpf keine große Anstrengung war, die Stadt dem Erdboden gleich zu machen.


    Der Dialog blieb dem König nicht verwehrt, doch so ganz verstand er es nicht, fehlte ihm dann doch der Zugang über zu dem Wissen, welches der Drache und wohl auch Kaja nun hatten. Er blickte fest in die Augen seiner Schwester, schien irgendetwas darin zu suchen, fand es aber offenbar nicht.
    „Kleiner König…“, murmelte er. „Meine Schwester hätte mich nicht fortwährend beleidigt, selbst wenn sie mir ein solches Angebot unterbreitet hätte, wie ihr es grad getan habt.“ Eine kurze Pause folgte daraufhin von ihm und für den Bruchteil einer Sekunde, glaubte der König so etwas wie ein kleines Lächeln in den Gesichtszügen des Drachen wahrzunehmen, aber das konnte genauso gut irgendwas Anderes gewesen sein.
    „Doch wie dem auch sein, habe ich keine andere Wahl als eure Hilfe in Anspruch zu nehmen, solang ihr gewillt seid, sie mir zu geben. Es ist ja nicht schwer zu erkennen, dass all diese Leute mehr Hoffnung in euch legen, als sie in mich jemals könnten. Daher hoffe ich, dass ihr wirklich einen Weg aus dieser Lage kennt – und das nicht nur leere Versprechen sind.“
    Isenhorn drehte sich weg, wollte nicht länger in das Gesicht seiner Schwester Schauen in dem Wissen, das nicht sie es war, die da mit ihm sprach. Er blickte sich um, sah hier und da ein paar Leute, die irgendwelchen Aufgaben nachging und ein paar Soldaten, die grad eine Pause machten. Ihm kam dabei der Gedanken, das Krim wie gewohnt erstklassige Arbeit geleistet hatte bei der Aufstellung der Verteidigung und dabei nicht außer Acht gelassen hatte, auch einigen Männern mal etwas Ruhe zu gönnen.

    „Nennt mir den Preis!“, verlangte er aber schließlich mit deutlicher Stimme.

  4. #619
    Händler Avatar von Constantine
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    "Nun gut, kleiner König", sie meinte diesen Wortlaut weder als Beleidigung, noch als Belustigung. Es war für jenes Wesen einfach ein Tatbestand. "Der Preis ist verheerend.. nicht umsonst verschwanden in der Vergangenheit die Drachen aus den Legenden". "Ihr solltet wissen, dass", doch noch bevor eine Antwort folgen konnte, hallte eine weitere Stimme in ihrer aller Ohren. "Der Preis ist euer Tot, König Isenhorn". Ein grausames Lachen war zu vernehmen. Man konnte die erdrückende Angst förmlich spüren. Die Soldaten, die Menschen, die Walküren, alle Überlebenden überkam ein eiskalter Schauer, kleinere Kinder fingen an zu schreien. Mütter hatten Mühe diese zu beruhigen. "Hab ich euch endlich gefunden". Jenes Wesen in Kaja's Körper wirkte plötzlich ganz anders. Noch immer ging von ihr der Hoffnungsschimmer aus, ihr Körper sackte auf die Knie. Ihre Hände an ihre Stirn gefasst, "dass ist unmöglich.. ihr wart gebunden.. wie konntet ihr entfliehen?", wieder hallte diese bestialische Stimme in ihrer aller Gedanken. Vertrieb das letzte bißchen Hoffnung.

    Kaja's Körper erhob sich, Isenhorn konnte aus den goldenen Augen Blut das hübsche Gesicht entlang laufen sehen. "Kleiner König", sie hatte sichtlich Mühe ihre Präsenz zu halten. Ihr Oberkörper sackte nach vorne, so dass Isenhorn diesen stützen musste. Mit zitternden Händen streiften ihre Fingerkuppen über das Gesicht des Königs. Eine dunkle Präsenz wollte sich langsam und allmählich neben Isenhorn und Kaja materialisieren, doch bevor es soweit war, stieß jenes Wesen was in Kaja wohnte einen kristallklaren Schrei empor. Ihr Körper leuchtete golden auf. Jene Hoffnung, die von dieser neuen, bedrohenden Gestalt kam, beraubt wurde, kehrte zu den Überlebenden zurück. Die düstere Gestalt wurde im gleißenden Licht eingeschlossen, ehe es sich in Luft auflöste. Kaja's Körper spuckte erneut Blut aus, dass Atmen fiel ihr sichtlich schwer. Der goldene Glanz in ihren Augen verschwand und nahm allmählich wieder die Gestalt seiner Schwester an. "Der Preis für die.. Erweckung Gaja's.. ist verheerend... ein Op..", sie konnte diesen Satz nicht einmal mehr zu Ende sprechen ehe ihre Präsenz sich komplett auflöste.

    Die goldenen Partikel schwebten noch um den ratlos wirkenden Isenhorn, als wollen sie diesem Mut zusprechen ehe diese gen den wieder sternenklaren Himmel empor schwebten. Als der König hinabblickte, hielt er seine Schwester in den Armen, kein Blut floss aus ihren Augen oder aus dem Mund, sie schlief. Friedlich. Ein leichtes Lächeln formte ihre Züge. Sie wirkte wieder wie früher und kuschelte sich etwas dichter an ihren Bruder, als wäre nichts gewesen. Doch diese angsteinflößende Stimme, die jedermann gehört hatte, war zwar nun fort, ging dem König aber nicht mehr aus seinem Kopf. Und dieses Wesen was in Kaja wohnte, war verschwunden. Nun waren sie wieder vollkommen auf sich gestellt.

  5. #620
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    Sadrugh rieb sich mit Daumen und Zeigefinger das Kinn. Er schien eine ganze Weile über ihre Fragen nachzudenken. Schaute ab und an zu Fenia, dann mal zur Burg und dann einfach zum Horizont. Oft schien es als wolle der Taure etwas sagen, doch dann schloss er meist seinen Mund wieder und schwieg, rieb mit dem Finger über den Daumen, so als würde er einen Gedanken wieder zerreiben.
    Irgendwann blickte er Fenia dann aber doch in die Augen.
    "Ich weiß nicht, ob ich wirklich eine Antwort gefunden habe, was deine Fragen betrifft, aber schauen wir einmal...
    Beginnen wir damit, ob unsere Persönlichkeit durch unsere Fähigkeiten beeinflusst wird. Ich würde gar nicht soweit gehen dass zu denken, eher würde ich den Gedanken umdrehen. Du bist nicht Stur und Bodenständig weil du Erdmagier bist, sondern weil du so bist, hast du einen Bezug zur Erde. Es ist vielleicht etwas zu...tiefsinnig und vielleicht denke ich auch etwas zusehr darüber nach, aber...ich würde meinen... nicht die Magie beeinflusst uns, sondern wir die Magie."
    Sadrugh machte eine kurze Pause, in der er seine Gedanken noch einmal zurecht legte.
    " Ich bin der Meinung wenn sich Magie in einem Lebewesen manifestiert, es diesem Lebewesen also möglich wird, sie zu wirken, dann richtet sich die Magie, wohl nach dessen Wesenszügen aus. Ein Beispiel dafür bist du selbst. Deine Ausbildung, deine Aufgaben und dein Leben, haben dich bereits geformt, lange bevor du auch nur eine Ahnung von deiner Magie hattest. In all der Zeit, konnte sie sich an deinem Wesen ausrichten, denn nie hast du eine Entscheidung getroffen, in dem Wissen Magier zu sein. Sprich du hast deine Magie beeinflusst, nicht sie dich. Von deinem Ansatz her, die Magie beeinflusse möglicherweise unsere Persönlichkeit, könnte jeder Mensch Magie wirken. Das ist ja aber offensichtlich nicht der Fall. Trotzdem findest du auch unter Ihnen welche die Stur, Trotzig oder Leidenschaftlich sind. Die Freiheit lieben und auch kaltherzig reagieren, rumpoltern oder ihre Stimmung donnernd zum Ausdruck bringen.
    Daher denke ich das es eher Wir sind die entscheiden, welche Form unsere Magie bekommt. Warum sich Magie aber überhaupt manifestiert...darüber denke ich noch nicht nach, dafür gibt es noch zuviel das Ich über Sie lernen muss."
    Wieder schwieg der Taure eine Weile, doch nach wievor schien es, als denke er über Fenias Worte nach. Plötzlich war jedoch eine Stimme zu vernehmen, eine unheilvolle, dann ein Schrei und noch während der Taure und die Walküre einen letzten Blick austauschten, flogen sie auch schon wieder zurück zur Burg. Sadrugh verdrängte dei Luft vor ihnen damit sie keinen Widerstandf beim Fliegen hatten und im Bruchteil eines Augenblickes waren sie über der Satdt. Die Lagen schien "ruhig". Es kämpfte niemand oder wurde verletzt, alle starrten nur auf den König der seine Schwester im Arm trug.schnell, doch behutsam, landeten sie bei Ihm. Man konnte erkennen das die Prinzessin schlief, doch das passte nicht zu dem was sie vor der Burg wahrgenommen hatten. Trotzdem schwieg der Taure, das stellen von Fragen wahr nun nicht seine Aufgabe, stattdessen blickte er nun zum Drachen.

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