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  1. #616
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    Den Blick gen Himmel gerichtet, wartete jenes Wesen auf die Rückkehr ihrer heiligen Geschöpfe. Der Wind fegte eisig über ihr Antlitz hinweg, ließ ihre feuerroten Haare wild umher wehen, als das majestätische Geschöpfe gen Boden landete. Man hörte ein Schnaufen, weißer Qualm drang aus den Nüstern jener Bestie. Die geschuppte, rot-braune Haut war mit den Überresten des Feindes übersät. Langsamen Schrittes liefen ihre nackten Sohlen über den erdigen Boden dabei den Blick stets nach vorne gerichtet. Der Drache selbst richtete sein Haupt auf das winzige Gegenüber. Fing daraufhin, zu knurren, fletschte die in Blut getränkten rasiermesserscharfen Zähne. Das Grollen war weit hörbar. Für jeden mit magischer Begabung. Doch nur ein wahrer Drache hörte jene verzerrende Stimme in ihrer aller Köpfe. "Ich bin froh, dass es euch gut geht", sprach Kajas's Gestalt. "IHR wagt es ihre Gestalt anzunehmen?!", fauchte das schuppige Tier, erneut drang Qualm aus den Nasenlöchern, umhüllte ihre gesamte Gestalt doch Kaja blieb standhaft. Wie ein Fels in der preschenden Brandung. "ja, ich wage es", erwiderte ihre kristallklare Stimme in einem Ton, dass dem schuppigen Tier kurz seine Stimme wegblieb. Aber nicht aus Angst, sondern eher aus Ungläubigkeit. "Zyklen sind vergangen.. Völker sind geschlachtet, die Dämonen sind dabei diese Welt zu übernehmen.. und ihr, ihr seid ein Schatten eurer selbst". "Warum zeigt ihr euch nicht vollkommen und beendet diesen Krieg?!", bellte das Tier mit einer beängstigenden Wut in dessen Stimme. Ein seufzen entwich ihren Lippen. "Weil dieser Körper noch nicht bereit ist und meine Zeit begrenzt". Auch der König kam langsam aus seiner Deckung hervor und beobachtete jene surreale Konversation. "Ihr wisst was nötig ist, um die Rückkehr der Göttin", nun schwieg das Tier. "Es ist nicht meine Aufgabe diesen Krieg zu beenden, dieses Kind und sein Gefolge müssen es tun, aus eigener Kraft". "Ich bin nur ein Relikt aus vergangener Zeit". "Meine Weile ist von kurzer Dauer", ein weiteres Schnaufen war zu vernehmen. "Mir ist nur wichtig, dass diesen Kindern nichts geschieht und die heiligen Tiere nicht von der Dunkelheit überrannt werden". "Darum habe ich eine einfache Bitte an euch, euer Gnaden", "die da wäre?", sprach der Drache in Gedanken. "Beschützt dieses Volk". "Lasst nicht zu, dass die Dämonen auch hier das letzte Fünkchen Hoffnung zur Nichte machen", "und was ist mit euch?!". "Schon beim letzten Mal wahrt ihr töricht, habt nur an die anderen gedacht und euch war es egal, was mit euch passiert". Kaja's Gestalt lächelte. "Ist das nicht die Aufgabe einer Mutter, sich um ihre Kinder zu sorgen, nicht um sich selbst?". Ihre Hand ruhte nun auf der schuppigen Schnauze des Tieres ehe ihre Gestalt zu König Isenhorn hinüber schritt.

    "Ihr traut mir immer noch nicht, nicht wahr kleiner König?", dabei lächelte sie freundlich. "Macht euch keine Gedanken um eure Schwester.. ihr werdet schon bald ihr altes selbst wieder für euch in Anspruch nehmen". Sie legte ihre zarten Hände um seine müden Schulter, "ich werde euch in diesem Krieg nicht länger unterstützen können, dazu fehlt es mir an Kraft". "Ich kann euch nur den Weg durch die Dunkelheit zeigen", "hindurch gehen, müsst ihr alleine". "Es gibt einen Weg, um Mutter Gaja vollständig zu erwecken.. doch der Preis ist hoch". "Wollt ihr, dass ich euch erzähle, was dafür notwendig ist oder wollt ihr es aus eigener Kraft schaffen, so wie in eurer Vergangenheit?". "Kleiner König?", bei diesen Worten schnaubte der Drache erneut. "Diese Arroganz war schon immer euer Hochmut".
    Geändert von Constantine (17.12.2018 um 10:58 Uhr)

  2. #617
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    Nach Sardrughs Ausführungen, Erklärungen und der Demonstration seiner Magie verfiel Fenia erst in nachdenkliches Schweigen, ehe sie ihm antwortete. "Ja, ich habe den Griff bemerkt. Aber er ist... anders, als ich ihn mit meinen Fertigkeiten erlebe." Sie biss sich unbewusst leicht auf die Lippe, während ihre Augen in die Ferne sahen, ihre Gedanken wild umher tanzten und ihre Gefühle schattenhaft über ihre Züge glitten. "Seitdem ich weiss, dass ich über diese Fertigkeiten - diese Affinität - verfüge, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was das bedeutet. Und ich würde sie dir gerne mitteilen. Nur sieh mir bitte nach, dass ich keine Gelehrte bin, ich erhebe also keinerlei Anspruch darauf, ob es stimmt." Sie liess sich auf das Gras niedersinken, faltete die Hände und schlug die Beine übereinander, während sie die restlichen Gras- und Erdreste in ihrem Haar ignorierte oder in ihrer aktuellen Stimmung gar nicht erst wahrnahm. Auf den Blick des Minotauren hin fügte sie an: "Und nein, ich will nicht von der Lektion ablenken. Aber was ich gerade eben erlebt habe, untermauert meine Vorstellung, was mich wiederum ablenkt. Ich würde einfach nur gerne hören, was du darüber denkst, damit ich mich nicht länger davon ablenken lasse und mich frage, ob ich tatsächlich etwas bemerkt habe, einfach falsch liege oder ob ich einfach nur das offensichtliche in Worte packe und mir dabei schlau vorkomme."

    Sardrugh liess sich das Gesagte durch den Kopf gehen, neigte selbigen schliesslich und liess sich ebenfalls auf dem Gras nieder, wobei er sie selbst im Sitzen um Einiges überragte und seinen Schatten über sie warf. Fenia öffnete den Mund, um zu beginnen, schloss ihn aber wieder, als sie nach den richtigen Worten suchte. Schliesslich hatte sie einen zufrieden stellenden Anfang gefunden. "Ich bin der Ansicht, dass uns diese Kräfte beeinflussen. Das sie vielleicht nicht einfach nur magische Fertigkeiten sind, sondern mehr." Sie lehnte sich nach hinten, stützte sich auf beide Arme und sah in den Himmel hinauf. "Ich habe mir das Erste Mal Gedanken darüber gemacht, als Kaja die ihren bekommen hat. Mit einem Male war es, als ob sich ihr Wesen gewandelt hatte. Statt der warhmerzigen, kindlichen Königstochter hatten wir auf einmal eine entschlossene, mit eisiger Gemütsruhe gesegnete Frau, der die Emotionen nach und nach abhanden kamen - und die zwar starr und fest wirkte, jedoch weitaus fragiler war, als sie es sich selbst einzugestehen bereit war. Natürlich wächst und wandelt sich der Charakter durch die Interaktion mit der Umwelt und wenn er mit Schicksalsschlägen konfrontiert wird. Aber dieser Wandel... Er war ein wenig zu umfassend und zu plötzlich. Und dann kam irgendwann diese Drachengeschichte auf, wie in den Mythen von dereinst. Jetzt haben wir gleich mehrere Individuen, die mit diesen 'Drachenkräften' gesegnet oder respektive verflucht sind. Und es passt doch wirklich alles wunderbar, genau als hätte ein göttlicher Schriftsteller uns diese Rollen auf den Leib geschrieben. Du bist gewissermassen die personifizierte Freiheit - du gehst, wohin der Wind dich treibt, losgelöst von allen Ketten und Banden, die dich zurück halten könnten. Weder Familie noch große Loyalität zu einem Herrscher oder dergleichen hält dich davon ab dorthin zu treiben, wo immer es dir beliebt. Ich hingegen bin das genaue Gegenteil." Sie sah ihn für einen Moment beinahe neidisch an, ehe sie diese Emotion von ihrem Gesicht tilgte und weiter fortfuhr. "Ich trage Ketten im Übermaß mit mir herum, und Freiheit ist für mich ein Wort wie aus einem Wunschtraum. Ich bin gekettet an mein Land, an seine Bewohner, an die Herrscher, an meine eigene Vergangenheit und an meine Pflichten und Vorstellungen. Und so gerne ich diese auch manchmal abstreifen würde, weiss ich doch, dass ich sie brauche. Ohne sie würde ich mich verlieren. Mir ist die Luft - die Freiheit verwehrt, ich bin an die Erde, die ich begehen kann, gebunden. Aber da hört es noch nicht auf. Am besten kann ich unbewusst mit meinen Kräften umgehen - und am effektivsten habe ich sie geführt, als ich mich ganz in der Wut verloren habe, im instinktiven Handeln, genau wie Tiere oder andere Lebewesen der Erde es tun würden. Und auch die anderen 'Drachen' haben so einiges mit ihren Elementen gemein - der aufbrausende König, dessen Zorn und Unmut so gewaltig und plötzlich wie ein Donnerschlag kommt; die feurige Leidenschaft des Hauptmanns gegenüber allem, was sie als wertvoll erachtet..."

    Sie holte tief Luft, ehe sie Sardrugh ansah. "Ich will letztlich auf zwei Fragen hinaus. Die erste ist die: sind all diese Charakterzüge wirklich von Uns? Oder ist unser Wesen von diesen Kräften beeinflusst worden? Und damit meine ich nicht, dass sich unser Charakter durch neue magische Werkzeuge über die Zeit gewandelt haben, sondern plötzlich und unnatürlich. Wie gesagt musste ich an Kaja denken, deren Wesen sich schlagartig gewandelt hatte." Sie hob die Hände und starrte darauf. "Wie viel meiner Pflichtverbundenheit, meiner mangelnden Flexibilität und meiner Sturheit hat ihren Ursprung wirklich in mir? Liegt es wirklich nur an deiner Persönlichkeit, dass du dich nicht binden willst, oder liegt es an der Natur des Elements, das du dein Eigen nennst? Wäre Kaja auch ohne ihre Eiszauber zu der gleichen Person geworden, die sie jetzt ist?" Sie schloss die Augen und ballte die Hände zu Fäusten. "Wenn wir tatsächlich beeinflusst werden... warum? Zu welchem Zweck? Und gibt es jemanden, der uns dies auferlegt hat? Ist es gar Gaja selbst, die uns dies aufgezwungen hat?"

    Sie atmete tief und bewusst ein und aus, ehe sie ruhiger fortfuhr: "Und meine zweite große Frage schliesst jetzt den Kreis und führt uns gewissermaßen zur Lektion zurück. Wenn unser Charakter tatsächlich durch diese Kräfte mit geformt wird, wird das Wirken selbiger dann dadurch begünstigt, dass wir uns ihrer Natur entsprechend verhalten? Anders gesagt: bin ich erdgebunden, unflexibel und instinktiv stets besser im Magiewirken, als wenn ich dies bewusst und bei vollem Bewusstsein tue?"
    Geändert von Rosered_Strauss (13.12.2018 um 15:00 Uhr)

  3. #618
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    Um jeden Preis galt es, die Hoffnung aufrecht zu erhalten, dass es irgendwie eine Rettung aus all dem Unheil gibt, um die wenigen Überlebenden ein Ziel zu geben. Doch sah es für ihn aus, als sei dieser Preis nun seine Schwester. Das letzte noch lebende Mitglied seiner Familie – neben ihm selbst. Er traute diesem Wesen, was sich offensichtlich in Kaja eingenistet hatte nicht so recht, auch wenn ihm sein tiefstes Inneres sagte, das dies nicht irgendeine List der Dämonen ist. Kein Unheil ging davon aus und würde es auch nie, Dessen war er sich sicher. Und egal wer da grad Kajas Körper nutzte, den Menschen gab allein schon die Anwesenheit von Kaja Hoffnung, wie er es kaum für möglich gehalten hatte. Und nun gab es noch einen Drachen. Gut, der erzeugte eher Furcht als Hoffnung, doch das konnte Isenhorn keinem verdenken. Er selbst war nicht minder beeindruckt und war sich durchaus darüber im Klaren, dass es für dieses majestätische Geschöpf keine große Anstrengung war, die Stadt dem Erdboden gleich zu machen.


    Der Dialog blieb dem König nicht verwehrt, doch so ganz verstand er es nicht, fehlte ihm dann doch der Zugang über zu dem Wissen, welches der Drache und wohl auch Kaja nun hatten. Er blickte fest in die Augen seiner Schwester, schien irgendetwas darin zu suchen, fand es aber offenbar nicht.
    „Kleiner König…“, murmelte er. „Meine Schwester hätte mich nicht fortwährend beleidigt, selbst wenn sie mir ein solches Angebot unterbreitet hätte, wie ihr es grad getan habt.“ Eine kurze Pause folgte daraufhin von ihm und für den Bruchteil einer Sekunde, glaubte der König so etwas wie ein kleines Lächeln in den Gesichtszügen des Drachen wahrzunehmen, aber das konnte genauso gut irgendwas Anderes gewesen sein.
    „Doch wie dem auch sein, habe ich keine andere Wahl als eure Hilfe in Anspruch zu nehmen, solang ihr gewillt seid, sie mir zu geben. Es ist ja nicht schwer zu erkennen, dass all diese Leute mehr Hoffnung in euch legen, als sie in mich jemals könnten. Daher hoffe ich, dass ihr wirklich einen Weg aus dieser Lage kennt – und das nicht nur leere Versprechen sind.“
    Isenhorn drehte sich weg, wollte nicht länger in das Gesicht seiner Schwester Schauen in dem Wissen, das nicht sie es war, die da mit ihm sprach. Er blickte sich um, sah hier und da ein paar Leute, die irgendwelchen Aufgaben nachging und ein paar Soldaten, die grad eine Pause machten. Ihm kam dabei der Gedanken, das Krim wie gewohnt erstklassige Arbeit geleistet hatte bei der Aufstellung der Verteidigung und dabei nicht außer Acht gelassen hatte, auch einigen Männern mal etwas Ruhe zu gönnen.

    „Nennt mir den Preis!“, verlangte er aber schließlich mit deutlicher Stimme.

  4. #619
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    "Nun gut, kleiner König", sie meinte diesen Wortlaut weder als Beleidigung, noch als Belustigung. Es war für jenes Wesen einfach ein Tatbestand. "Der Preis ist verheerend.. nicht umsonst verschwanden in der Vergangenheit die Drachen aus den Legenden". "Ihr solltet wissen, dass", doch noch bevor eine Antwort folgen konnte, hallte eine weitere Stimme in ihrer aller Ohren. "Der Preis ist euer Tot, König Isenhorn". Ein grausames Lachen war zu vernehmen. Man konnte die erdrückende Angst förmlich spüren. Die Soldaten, die Menschen, die Walküren, alle Überlebenden überkam ein eiskalter Schauer, kleinere Kinder fingen an zu schreien. Mütter hatten Mühe diese zu beruhigen. "Hab ich euch endlich gefunden". Jenes Wesen in Kaja's Körper wirkte plötzlich ganz anders. Noch immer ging von ihr der Hoffnungsschimmer aus, ihr Körper sackte auf die Knie. Ihre Hände an ihre Stirn gefasst, "dass ist unmöglich.. ihr wart gebunden.. wie konntet ihr entfliehen?", wieder hallte diese bestialische Stimme in ihrer aller Gedanken. Vertrieb das letzte bißchen Hoffnung.

    Kaja's Körper erhob sich, Isenhorn konnte aus den goldenen Augen Blut das hübsche Gesicht entlang laufen sehen. "Kleiner König", sie hatte sichtlich Mühe ihre Präsenz zu halten. Ihr Oberkörper sackte nach vorne, so dass Isenhorn diesen stützen musste. Mit zitternden Händen streiften ihre Fingerkuppen über das Gesicht des Königs. Eine dunkle Präsenz wollte sich langsam und allmählich neben Isenhorn und Kaja materialisieren, doch bevor es soweit war, stieß jenes Wesen was in Kaja wohnte einen kristallklaren Schrei empor. Ihr Körper leuchtete golden auf. Jene Hoffnung, die von dieser neuen, bedrohenden Gestalt kam, beraubt wurde, kehrte zu den Überlebenden zurück. Die düstere Gestalt wurde im gleißenden Licht eingeschlossen, ehe es sich in Luft auflöste. Kaja's Körper spuckte erneut Blut aus, dass Atmen fiel ihr sichtlich schwer. Der goldene Glanz in ihren Augen verschwand und nahm allmählich wieder die Gestalt seiner Schwester an. "Der Preis für die.. Erweckung Gaja's.. ist verheerend... ein Op..", sie konnte diesen Satz nicht einmal mehr zu Ende sprechen ehe ihre Präsenz sich komplett auflöste.

    Die goldenen Partikel schwebten noch um den ratlos wirkenden Isenhorn, als wollen sie diesem Mut zusprechen ehe diese gen den wieder sternenklaren Himmel empor schwebten. Als der König hinabblickte, hielt er seine Schwester in den Armen, kein Blut floss aus ihren Augen oder aus dem Mund, sie schlief. Friedlich. Ein leichtes Lächeln formte ihre Züge. Sie wirkte wieder wie früher und kuschelte sich etwas dichter an ihren Bruder, als wäre nichts gewesen. Doch diese angsteinflößende Stimme, die jedermann gehört hatte, war zwar nun fort, ging dem König aber nicht mehr aus seinem Kopf. Und dieses Wesen was in Kaja wohnte, war verschwunden. Nun waren sie wieder vollkommen auf sich gestellt.
    Geändert von Constantine (21.03.2019 um 10:47 Uhr)

  5. #620
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    Sadrugh rieb sich mit Daumen und Zeigefinger das Kinn. Er schien eine ganze Weile über ihre Fragen nachzudenken. Schaute ab und an zu Fenia, dann mal zur Burg und dann einfach zum Horizont. Oft schien es als wolle der Taure etwas sagen, doch dann schloss er meist seinen Mund wieder und schwieg, rieb mit dem Finger über den Daumen, so als würde er einen Gedanken wieder zerreiben.
    Irgendwann blickte er Fenia dann aber doch in die Augen.
    "Ich weiß nicht, ob ich wirklich eine Antwort gefunden habe, was deine Fragen betrifft, aber schauen wir einmal...
    Beginnen wir damit, ob unsere Persönlichkeit durch unsere Fähigkeiten beeinflusst wird. Ich würde gar nicht soweit gehen dass zu denken, eher würde ich den Gedanken umdrehen. Du bist nicht Stur und Bodenständig weil du Erdmagier bist, sondern weil du so bist, hast du einen Bezug zur Erde. Es ist vielleicht etwas zu...tiefsinnig und vielleicht denke ich auch etwas zusehr darüber nach, aber...ich würde meinen... nicht die Magie beeinflusst uns, sondern wir die Magie."
    Sadrugh machte eine kurze Pause, in der er seine Gedanken noch einmal zurecht legte.
    " Ich bin der Meinung wenn sich Magie in einem Lebewesen manifestiert, es diesem Lebewesen also möglich wird, sie zu wirken, dann richtet sich die Magie, wohl nach dessen Wesenszügen aus. Ein Beispiel dafür bist du selbst. Deine Ausbildung, deine Aufgaben und dein Leben, haben dich bereits geformt, lange bevor du auch nur eine Ahnung von deiner Magie hattest. In all der Zeit, konnte sie sich an deinem Wesen ausrichten, denn nie hast du eine Entscheidung getroffen, in dem Wissen Magier zu sein. Sprich du hast deine Magie beeinflusst, nicht sie dich. Von deinem Ansatz her, die Magie beeinflusse möglicherweise unsere Persönlichkeit, könnte jeder Mensch Magie wirken. Das ist ja aber offensichtlich nicht der Fall. Trotzdem findest du auch unter Ihnen welche die Stur, Trotzig oder Leidenschaftlich sind. Die Freiheit lieben und auch kaltherzig reagieren, rumpoltern oder ihre Stimmung donnernd zum Ausdruck bringen.
    Daher denke ich das es eher Wir sind die entscheiden, welche Form unsere Magie bekommt. Warum sich Magie aber überhaupt manifestiert...darüber denke ich noch nicht nach, dafür gibt es noch zuviel das Ich über Sie lernen muss."
    Wieder schwieg der Taure eine Weile, doch nach wievor schien es, als denke er über Fenias Worte nach. Plötzlich war jedoch eine Stimme zu vernehmen, eine unheilvolle, dann ein Schrei und noch während der Taure und die Walküre einen letzten Blick austauschten, flogen sie auch schon wieder zurück zur Burg. Sadrugh verdrängte dei Luft vor ihnen damit sie keinen Widerstandf beim Fliegen hatten und im Bruchteil eines Augenblickes waren sie über der Satdt. Die Lagen schien "ruhig". Es kämpfte niemand oder wurde verletzt, alle starrten nur auf den König der seine Schwester im Arm trug.schnell, doch behutsam, landeten sie bei Ihm. Man konnte erkennen das die Prinzessin schlief, doch das passte nicht zu dem was sie vor der Burg wahrgenommen hatten. Trotzdem schwieg der Taure, das stellen von Fragen wahr nun nicht seine Aufgabe, stattdessen blickte er nun zum Drachen.

  6. #621
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    Fenia hörte sich Sadrughs Antwort aufmerksam an, bis dieser seine Ausführung beendet hatte. Sie liess sich seine Worte in Ruhe durch den Kopf gehen und wollte gerade antworten, als äussere Umstände nach ihrer Aufmerksamkeit verlangten. Eine Stimme erklang, die ihr eine Gänsehaut bescherte, auch wenn sie deren gesprochene Worte nicht verstand. Beide Drachen sprangen auf und rasten schnellstmöglich durch die Lüfte in die Stadt zurück. Dort fanden sie schnell die Prinzessin bei Isenhorn vor, die das Bewusstsein verloren zu haben schien.

    Schnellen Schrittes eilte Fenia zu ihr, sobald sie gelandet waren. Sie legte ihre Hand auf die Stirn der jungen Frau, um deren Temperatur zu schätzen - doch entgegen ihrer Befürchtungen war diese nicht eiskalt. Und wenn man dem lächeln auf ihren Zügen glauben schenken konnte, fühlte sie sich in den Armen ihres Bruders auch geborgen. Ihre Augen suchten die Isenhorns, blickten sie eindringlich fragend an. "Was im Namen aller Heiligen ist hier geschehen? Was war los?" Ihr Blick wanderte weiter und heftete sich an den Drachen, der dem ganzen Szenario noch stumm beiwohnte - sie hatte jedoch die Ahnung, das sich das sehr bald ändern sollte. "Was ist hier geschehen?" fragte sie erneut, jedoch deutlich bittender, flehender gar. Denn Auge in Auge mit einem Drachen schluckte man seinen Stolz und jegliches herrische Gehabe hinunter, das verstand sie in diesem Augenblick perfekt.

  7. #622
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    „Ich… weiß es nicht.“, war die Antwort, die Isenhorn der Walküre geben musste. Die Worte über seinen Tot waren zwar schon zu dem König durchgedrungen, aber aufgrund des Zustandes seiner Schwester begriff er noch nicht ihre Bedeutung. Dass die Dämonen ihn und auch alle anderen der Anwesenden niedermetzeln wollten, war ja nun keine große Überraschung, daher waren die Gedanken des Königs erstmal bei seiner Schwester. Sie war noch immer am Schlafen und alle Versuche, sie wach zu bekommen, verfehlten ihr Ziel. Isenhorn schickte nach einem Mediziner und er brauchte nicht wirklich warten, bis einer der Gelehrten anwesend war und sich Kaja ansah.

    „Euer Gnaden sollte seine Schwester reinbringen.“, meinte der Gelehrte kurz darauf und dies Tat der König auch. Er hob seine Schwester auf und trug sie hinein, legte sie auf eine Pritsche in einem Nebenraum ab und ging nach einiger Zeit wieder, um Kaja etwas Ruhe zu gönnen. Zuvor versicherte man ihm natürlich, dass man sich gut um sie kümmern würde. Isenhorn begab sich wieder zu den anderen, die ihre Gespräche unterbrachen, um zu erfahren, ob es neues von Kaja gab. „Sie scheint einfach nur tief und fest zu schlafen…“ Um diese Erkenntnis reicher, gingen ihn nun auch wieder die Worte durch den Kopf, die aus Kajas Munde gekommen waren. Auch die anderen waren darüber wohl gerade am Diskutieren gewesen, als der König zu ihnen gestoßen war. Zuerst wand sich Isenhorn an Fenia, der er noch eine Antwort schuldig war.
    „Ich kann euch insoweit über die Geschehnisse berichten, das Kaja – oder wer auch immer ihren Körper für sich in Anspruch genommen hatte – etwas von meinem Tot gesagt hat.“, meinte Isenhorn zu der Kriegerin. Er gab den Wortlaut nochmals zum Besten, wobei er sich fast sicher war, dass sie bereits davon in Kenntnis gesetzt wurde.

    „Mit ihren letzten Worte vor ihrem Schlaf, sprach sie von einem Opfer, sofern ich mich nicht täusche. Und wenn ich es richtig verstanden hab, so soll ich dieses Opfer sein.“ König Isenhorn war selbst etwas überrascht, wie gefasst er blieb, als er davon sprach, sich zu Opfern. „Wobei ich mir sicher bin, dass es nicht reichen wird, mir einfach einen Dolch in die Brust zu rammen. Nur um dem schon mal vorzubeugen. Gibt sicher genug hier, die das tun würden, nur um all dem ein Ende zu setzten.“ Damit meinte er keinen der Anwesenden, denn er war sich bewusst, dass Crim, Fenai, Oboro, Sadrugh oder sonst jemand sowas tun würde. Ausserdem hing Isenhorn doch noch an seinem Leben. Es galt nun aber erstmal herauszufinden, was genau mit diesem ‚Opfer‘ gemeint war.

  8. #623
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    Während der ganzen Szenerie war das majestätische Tier ruhig geblieben. Erst, als Kaja in einen tiefen Schlaf fiel, öffnete der Drache sein mit rasiermesserscharfen übersähten Zähnen sein Maul. Erst folgte weißer Qualm. Kurz darauf entzündete sich eine gleißende Stichflamme, die Hitze war unerträglich was dass Tier dazu veranlasste sein Haupt gen Himmel zu richten. Nach dem es sich beruhigt hatte, schritt es auf Isenhorn samt seines Gefolges entgegen. Die pechschwarzen Augen auf die des kleinen Königs gerichtet, betrachtete das Geschöpf nun diese seltsame Gruppe. Viel mehr, als ein Knurren war nicht hörbar. Dann jedoch erhob das Tier seine Stimme, so dass ein jeder der Anwesenden es in ihrer Köpfe hörte. "Das.. was ihr gerade erlebt habt, hätte gar nicht hier sein dürfen", sprach der Drache in einer unheilvollen Stimme. "Das.. was ihr gesehen habt, war der Beginn eures Endes, eine Treibjagd". Wieder drang weißer Qualm aus den Nasenlöchern und König Isenhorn wurde darin eingehüllt sowie auch Fenia. Nun blickte das Tier den König mit einem durchdringenden Blick an gerade so, als würde es etwas suchen, "da ihr mir einen Gefallen getan habt, mich von diesen Monstern zu befreien, werde ich euch alles erzählen, was ich weiß". "Doch eines solltet ihr wissen.. einige von euch scheinen sich dem Glauben hinzugeben, dass das kleine, schlafende Mädchen Gaja war", Crim wollte gerade widersprechen doch der Drache schlug mit seiner Schwanzspitze gen Boden welcher nach unten gedrückt wurde. "Nein, nein, dass war nicht Gaja.. nur ein Fragment ihrer Selbst.. wenn die echte Mutter auf Erden wäre, könntet ihr sterblichen ihre Anwesenheit kaum ertragen, sie kann mit einem Fußtritt ganze Landschaften vernichten oder neues Leben erschaffen.. und diese Kraft ist es, die ihr brauchen werdet um den Hexenmeister aufzuhalten". "Nämlich jener war es der zu euch allen sprechen wollte, um eure Ängste zu nähren, euch nach seinen Willen zu formen". "Ihr braucht nicht nur Mutters Kraft.. sondern müsst eure Fertigkeiten bei weitem besser einsetzen". "Nur so könnt ihr gegen den Hexenmeister ankommen, der noch euer kleinstes Problem darstellt".
    Geändert von Constantine (07.05.2019 um 22:19 Uhr)

  9. #624
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    „Also haben wir nicht wirklich neue Erkenntnisse...“ sprach der Taure leise vor sich hin. Er war in Gedanken bezüglich der letzten Geschehnisse. Er saß mittlerweile, allerdings nicht auf dem Boden, viel mehr schwebte er beim sitzen knapp über dem Boden. Er murmelte in Gedanken versunken leise weiter
    „Ein Hexenmeister...hm...einer der mit den Dämonen im Bunde ist...oder ist er selber einer?...interessant, aber letzt endlich erst einmal egal. Er ist nicht hier...kann wohl auch nicht einfach so hier erscheinen...“
    eine kurze Handbewegung zeigte das der Taure diesen Gedanken wortwörtlich beiseite wischte.
    „Informationen...“ der Taure tippte mit seinem gegen die Schulter gelehnten Stab gegen selbige, er blickte dabei aber nicht auf, vielmehr schien er immer mehr seinen Gedanken nach zu hängen, ohne die anderen wirklich wahrzunehmen.
    „Wir bräuchten mehr Infomationen, mehr Wissen über Ihn...mehr Wissen über Dämonen...und wir müssten...“ nun schaute der Taure plötzlich zum Tros hinüber, blickte zu den Leuten in die Ferne und dann wieder vor sich auf den Boden.
    „Sie los werden...müssen weg...“ bei diesen Worten fingen einige der Umstehenden zu Raunen an. Doch der Taure bemerkte es gar nicht.
    „Einen Ort geben wo man...verstecken kann...eine Belastung für uns. Wenn wir weiter reisen, findet er uns wieder zu schnell. Ein Ort... ohne Einfluss der Dämonen oder.... kaum von ihnen berühert...schwierig...oder doch lieber hier verweilen lassen?...“
    Sadrugh Augen huschten über den Boden, über Trümmer und all den weiteren Spuren. Noch immer lagen unzählige Leichen um sie herum. Dämonen wie Menschen. Da erst viel dem Tauren wieder ein das sie das Rätsel um diese Illusion noch gar nicht gelöst hatten. All die Dinge die Ihm gerade durch den Kopf geschossen sind, waren nun erst einmal nichtig oder gar bedeutungslos.
    Der Taure erhob sich langsam und schaute in die Gesichter der umstehenden Personen. Einige von ihnen starrten in regelrecht an. Er blickte zu Fenia hinüber
    „War ich sogut zu verstehen?“
    „Nicht wirklich, aber einige deiner Überlegungen und eben jene mit den Überlebenden...nunja...“
    „Es ist wie es ist, wenn wir uns aufmachen wollen wenn auch immer zu besiegen und wenn auch immer, wieder zu erwecken, dann tun wir das am besten allein. Der Tross, die Überlebenden müssen irgendwo bleiben, sie können nicht mit uns kommen. Ich hatte auch schon eine oder zwei Ideen, doch die brachte ein altes Problem zurück.“
    „Problem, wir haben verdammt viele Probleme...“ merkte jemand an.
    „Sicher, doch keines das so schnell gelöst werden sollte wie Dieses...nicht wahr Majestät?“
    Nun war es an Isenhorn, den Tauren fragend anzublicken. Dieser tippte sich mit einem seiner Finger auf das Jochbein und meinte damit sein Auge.
    „Ich hatte erst die Idee, vorzuschlagen, den Tross in jenes Gebirge zuschicken, in welchem ich selbst lebe. Doch der Weg ist weit, sehr weit, auch wenn der Einfluss der Dämonen dort bei meiner letzten Anwesenheit sehr gering war...wenn gleich sie vielleicht nie in die Wildnis dort vorgedrungen sind.
    Dann aber kam mir die Idee sie hier in der Burg zu lassen. Doch da kommen wir zu unserem alten Problem...die Illusion die auf eben jener Burg noch immer liegt.“
    „Illusion?“
    „Ja Illusion...“ antwortete der Taure dem Soldaten der gefragt hatte.
    „Ist euch denn bei all der Zerstörung hier, gar nicht aufgefallen, das es hier keine Leichen gibt? Weden von Dämonen noch von Menschen oder dergleichen?“
    „ich schob es am Anfang auf das von euch bisher Erlebte. Das dieser Anblick für euch nichts Neues mehr ist und ihr versuchtet ihn zu ignorieren, doch ich merkte schnell das Ihr das Alles gar nicht wahrnehmt.
    So fragte ich also euren König, da er eine recht interessante Sicht auf die Dinge hat und er erkannte es selber...“
    Sogleich blickten die Soldaten zu ihrem König, dann jedoch wieder zurück zum Tauren.
    „Auf dieser Burg ist Magie am wirken, welche verschleiern soll was hier geschehen ist. Und bevor ich mir nun weitere Gedanken, bezüglich eines Gottes oder eines Hexenmeisters mache, würde ich doch gern erst einmal dieses Problem lösen...“

  10. #625
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    Aus dem Hintergrund hörte man nur das verächtliche Schnaufen des Tieres was einen weißen Qualm aus den Nasenlöchern hervorschoss. Langsam näherte der Drache sich Sadgruth. Lange wurde er von dem Tier begutachtet. "Warum nicht einfach.. die Magie einreißen?", fragte es. "Mit einem kräftigen Schlag", "mit ungezügelter Kraft". Das Tier senkte erneut sein Haupt und betrachtete sein Gegenüber. "Ihr wisst, dass nur eine Person in eurem Trupp dazu in der Lage ist solchen Zauber nieder zu walzen.. oder?", donnerte dessen Stimme in ihrer Häupter was leichte Kopfschmerzen mit sich brachte.

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    Die Aussage des Drachen brachte den Tauren kurz zum grübeln und Stirn runzeln. Er schaute eine zeitlang dem mächtigen Wesen, nachdenklich, in die Augen. Dann blickte er kurz zu Boden, schüttelte sein Haupt und sprach mit Blick zum Drachen
    "Eine Lösung für dieses Problem wäre es sicher, aber ist sie auch endgültig?
    Und ob ihr mit eurer Magie nur die andere Magie beseitigt, möcht ich, ehrlich gesagt ,nicht heraus finden. Immerhin möchte ich das die Flüchtlinge hier Schutz finden und nicht in einem vollständigen Aschehaufen leben. Denn...Ich bin mir darüber im klaren, dass eure Magie genauso mächtig wie euer Feuer. Außerdem...neben dem brechen der Illusion, möchte ich auch wissen wer sie wirkt oder wirkte und wie er es angestellt hat. Auch ob man die Illusion nicht einfach nutzen kann um die Leute hier zu verstecken. Sprich ob es möglich ist, sie so anzupassen dass ihre Wirkung uns hilft..."
    "Und wo.... gedenkt ihr zu suchen?" fragte der Drache leicht belustigt.
    "Im Burgfried oder seinen Gänge
    n." kam die Antwort fast schon zu schnell.
    Wieder wurde er gemustert.
    Nun kam Fenia an seine Seite.
    "Wie kommst du darauf, warum ausgerechnet dort?"
    "Nun es ist...eine Art Vermutung..."
    "So so, nur eine Vermutung...?"
    Sie betonte die Frage so, als wüsste sie dass es einen Grund für diese Vermutung gab.
    "Nun ja, eine Vermutung die sich aufgrund meiner Fähigkeiten ergibt..."
    Kurz schwieg der Taure, dann blickte er zum Eingang, durch welchen man die Prinzessin getragen hatte.
    "In jenem Raum ist eine Ratte, ich weiß nicht ob sich jemand davor..."
    Im nächsten Moment war ein kurzer aber spitzer Aufschrei einer Frau zuhören, da flog der arme Nager auch schon gleich, quickend, zum Eingang hinaus.
    "Armes Ding...man müsste euch Menschen mal so treten..." er schüttelte seinen Kopf ehe er zu Fenia blickte.
    "Ich komme zu meiner Vermutung, weil der Burgfried ein blinder Fleck in meiner Wahrnehmung ist. Seid wir hier an kamen und auch jetzt, webe ich langsam aber beständig, meine Magie in die Luft ein, welche uns umgibt. Es ist kaum spürbar und doch reicht es aus, dass ich so die Verwirbelungen in der Luft bemerke, welche durch eine Bewegung entsteht. Der Bereich, den diese Wahrnemung erfasst, liegt mittlerweil bei der ganzen Burganlagen. Einzig der Burgfried bleibt mir verwehrt. Das liegt daran, das Magie, welche Dichter ist als Meine, diese verdrängt. So ist es mir aber möglich heraus zufinden wo magische Dinge sich aufhalten. Da mir der Blick in den Burgfried verwehrt bleibt, bin ich mir sicher, die Antwort auf die Lösung im Innern zu finden.

  12. #627
    Händler Avatar von Rosered_Strauss
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    Fenia runzelte die Stirn. „Magie? Hier? Aber keiner der Unsrigen?“ Der Minotaure vor ihr schüttelte den schweren Kopf. Die Walküre runzelte die Stirn, ehe sie ihre Lippen zu einem schmalen Strich zusammen presste. „Das gefällt mir nicht. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Wir haben schon genügend Probleme, als das wir uns jetzt noch große Überraschungen leisten können. Ich sage, wir sehen uns das einmal an.“ Sardrugh nickte nur – ihm war scheinbar der gleiche Gedanke gekommen. Und so machten sie sich beide von Dannen, um dieser Magie auf den Grund zu gehen. Aber die Vorsicht war nicht der einzige Grund, weshalb die hohe Inquisitorin darauf gedrängt hatte, dieses Unterfangen sogleich anzugehen. Zum Einen war es sicherlich ein nagendes Gefühl der Gefahr, ein Instinkt, auf den sie im Laufe der Zeit zu hören gelernt hatte. Zum Anderen musste sie aber auch erst einmal all das Gehörte und Gelernte verarbeiten, das ihnen von einem leibhaftigen Drachen – Fenia konnte noch immer kaum glauben, dass es ein solches Geschöpf tatsächlich gab! Waren das nicht nur Geschichten gewesen? - vermittelt worden war. Da kam ein wenig Ablenkung ganz recht, sodass all die neuen Informationen sich setzen und verarbeitet werden konnten.

    Als Sardrugh sie beide schliesslich wieder auf dem Boden absetzte, standen sie beiden vor der hiesigen Feste. Sie waren kurzerhand über die Burgmauern geflogen und standen nun vor dem Burgfried. „Hier ist es.“ brummte der Minotaure in seinem tiefen Bariton, als Fenia die Augen zusammen kniff und auf das steinerne Gebilde starrte, als ob sie durch schiere Willenskraft durch die Mauern sehen könnte. Während ihre Gedanken umher rasten, wie sie diese Anomalie am besten angingen, wurde ihr Gedankengang von ihrem Mentor in Sachen Magie unterbrochen. „Du kannst das auch, weisst du?“ Diese simple Feststellung riss sie aus der beginnenden Planung heraus, mit der sie sich gedanklich beschäftigt hatte. „Bitte was?“ fragte sie verdutzt, woraufhin er ihr erklärte, dass auch sie in der Lage war, mittels Magie die Umgebung zu erkunden. Zwar würde sie nicht wie er die Luft dazu nutzen können, es war aber im Rahmen des Vorstellbaren, dass sie ihre Macht über Erde und Gestein dazu nutzen konnte, ihre Wahrnehmung ebenfalls magisch zu erweitern. Und so fand sie sich nach einer kurzen Unterweisung mit ihm in einem nahen freistehenden Gebäude wieder, das ihnen als Deckung sowie Sichtschutz diente.

    Fenia hatte sich hingekniet und eine Hand auf den kalten Steinboden gelegt. Sie gab sich Mühe, ihren Geist von allen Gedanken zu befreien und sich nur auf ihre Sinne zu konzentrieren – auf ihr Inneres, die Kraft, die durch ihre Venen pulsierte. Die Magie, die sie durch die Anleitung ihres Mentors zu nutzen lernte. Angeleitet von den Worten des Minotauren gelang es ihr schliesslich, Zugriff zur Erde zu erlangen. Sie nahm sich etwas aus dem Reservoir an magischer Kraft, welches sich in ihr sammelte und nutze dieses, um ihre Wahrnehmung auszudehnen.

    Es begann als Kribbeln in ihren Fingerspitzen, wurde jedoch schnell zu einer Art überaus empfindlichem Tastsinn – sie spürte ihre Hand, die Erde darunter sowie das Gewicht ihrer Hand auf der Erde, als ob sie sich selbst berühren würde. Es war seltsam. Sie nahm mehr Kraft aus der Quelle ihrer Magie und breitete ihre Sinne weiter aus. Schliesslich spürte sie das Gebäude, in dem sie standen – wie sie sich darin aufhielten (oder besser gesagt, zwei unterschiedlich schwere Wesen, die darin standen), die stille Stärke der Mauern um sie herum, die abgenutzte Tür sowie die schmerzhaft offenen Fenster, durch die die kühle Luft von draussen hinein strömen konnte. „Und jetzt der Bergfried.“ meinte Sardrugh, als ob sie das mal so eben machen könnte.

    Sie atmete tief ein und griff tief in das Reservoir ihrer Kraft hinein. Anstatt wie zuvor mit einer Suppenkelle Wasser aus einem See zu holen, nahm sie dieses Mal ganze Fässer voll. Mit einem Schlag war ihr, als wäre die Burg ihr Leib – die Mauern waren auf einmal ihre Haut, der Wind bliess die sich auf den Turmspitzen befindlichen Flaggen wie ihre Haare – und es liefen Wesen auf ihr herum! Sie spürte alle Menschen in der Burg, fühlte ihr Gewicht, auch wenn sie sie nicht sehen konnte. Und als sie sich näher darauf konzentrierte, fiel ihr etwas auf. „Sardrugh... da ist etwas faul. Spürst du diese Präsenz im westlichen Turm?“ meinte sie, die Augen immer noch geschlossen. Es war ungewohnt, ihren Mund in ihrer aktuellen Situation zu bewegen. „Das ist derjenige, von dem ich gesprochen habe. Etwas blockiert meine Sinne.“ kam die grollende Antwort des Minotauren. „Ich glaube... ich befürchte, es ist mehr als das. Das ist kein Mensch – es wiegt zu viel. Es ist vielleicht doppelt so schwer wie ein normaler Mensch, wenn nicht sogar noch schwerer.“ Sie konzentrierte sich nun vollends auf den Raum, in dem sich dieses Wesen aufhielt, wollte mehr darüber heraus finden; als sie in ihrer Unerfahrenheit etwas zu viel Kraft in ihre Magie legte und der Turm kurz wie bei einem Beben erzitterte. Sie wurde aus ihrer Trance geschleudert und blinzelte kurz desorientiert. „Und ich glaube, ich habe es gerade auf mich aufmerksam gemacht. Los – schnappen wir uns das Mistding!“ Mit diesen Worten ergriff sie ihren Bihänder und stürmte auf das Tor zu.

  13. #628
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Isenhorn wollte etwas sagen, scheinbar warteten einige wohl darauf, aber er hielt sich zurück. Er gab Sadrugh recht, Aber neu war es für ihn nicht. Der Tross der Flüchtenden, war für ihn Fluch und Segen gleichermaßen. Es war seine Aufgabe, sie zu führen und er schöpfte daraus Hoffnung und Mut, es irgendwie zu einem Ende zu bringen, aber ebenso war es eine Last die er zu tragen hatte, die er sich niemals hätte ausdenken können. Dennoch konnte er all die Menschen, Elfen, Aquaner, Walküren und was sich noch alles angeschlossen hatte nicht einfach zurücklassen, auch da hatte der Taure recht. Es musste ein sicherer Ort gefunden werden, auf dem die Dämonen keinen, oder nur sehr schweren Zugriff hatten, ein Ort der leicht und mit einfach zu verteidigen war. Es gab solche Orte, dessen war er sich sicher, doch das hinkommen war das Problem.

    Als Sadrugh ihn direkt ansprach, riss das den König kurz aus seinen Überlegungen, aber dann wusste er doch schnell, was gemeint war. Ja über diese Magie hatten sie gesprochen und er würde den Leuten den Anblick eigentlich ersparen, wusste aber, dass dies auf Dauer nicht gut wäre. Es war ein Umstand, den er bisher wiederwillend nicht ändern wollte – und konnte. Auch jetzt enthielt er sich mit einer Antwort, Es schein auch, das andere ebenso sprechen wollten und ihre Meinungen zu sagen hatten. Es schien sich grad so etwas wie ein Rat zu bilden, um herauszufinden, wie man nun am besten vorzugehen hat. Der Drache wollte Gewalt – oder etwas dergleichen – einsetzten. Isenhorn konnte ihm das nicht mal nachsehen, wäre er an dessen Stelle, würde er wohl genauso denken. Aber war das Klug?
    Der Taure schein die gleichen Bedenken zu haben. Dass sie beide in einer Sache mal so identisch denken würde, überraschte den König etwas. Die Magie jedoch vielleicht für sich selbst nutzbar zu machen, war neu und möglicherweise die beste Idee, die es den Umständen entsprechend bisher gab.

    Die Gedanken, die der Taure dann noch vorbrachte, scheinen mindestens Fenia genauso wenig zu gefallen, wie ihm selbst. Grad als er etwas dazu sagen wollte, waren die beiden auch schon verschwunden.
    „Nun“, sprach der König ohne sich an jemanden bestimmten zu richten, „sollen die beiden der Sache erstmal nachgehen, ich denke, dass wir schon merken werden, wenn sie Erfolg haben.“ Dann wandte er sich den Drachen selbst zu.
    „Ihr sagtet, ihr würdet erzählen, was ihr wisst. Ich würde es gerne hören, denn ich denken, es ist mehr als dass, was ihr eben angesprochen habt. Und ich glaube, das eure Wissen für uns von unschätzbaren Wert sein wird. Wenn ich eins auf dieser grausamen und beschwerlichen Reise gelernt habe, dann das, dass es keine mächtigere Waffe gibt, als das Wissen.“

  14. #629
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    Ein überraschtes Brummen war die Reaktion des Tauren auf Fenias losstürmen. Doch so schnell wie sie losstürmte, so schnell stand sie auch wieder still.
    "Warum hälst du mich auf?" fragte die Walküre trotzig.
    "Warum willst du da jetzt rein stürmen? Weil du unseren Feind möglichst schnell besiegen willst? Du hast dich ja nun mit lauten Grollen angekündigt. Also wird der Feind sich vorbereiten..."
    "Soll er nur, wir werden Ihn niederstrecken."
    "Uhmmm..."brummte der Taure. Dann lies er Fenia nach einem kurzen Blick wieder los. Gemeinsam erreichten sie das Tor. Ein gut befestigtes, massives und schweres Holztor. Man könnte versuchen, es mit Gewalt zu zerstören, doch das würde nur Zeit vergeuden. Zeit die sie nun nicht mehr hatten. Als Fenia zu Ihm blickte, legte der Taure schon eine Hand gegen das Holz. Er konzentrierte sich, spürte die Luft in und um dem Tor herum. Sein Geist folgte Ihr und gleich darauf hatte er die Verriegelungen gefunden. Ein geistiges Abbild entstand in seinem Kopf, kurz runzelte Sadrugh die Stirn, glättete sie aber gleich darauf wieder. In Gedanken zog der Taure an Ketten und Hebeln und schon öffnete sich das schwere Tor.
    "Echt kompliziert wie ihr eure Tore sichert..."
    "Scheinbar ist es noch nicht sicher genug..."
    Sadrugh antwortete darauf nicht, konnte sich ein schmunzeln aber nicht verkneifen.
    Als das Tor ganz geöffnet war, erkannte der Taure für sich ein neues Problem.
    Er war schlicht etwas groß für die Gebäude der Menschen. Nicht das er sich in diesen nicht bewegen könnte, doch laufen war hier nicht wirklich möglich. Fenia erkannte sein Dilemma und der Taure war sich sicher ein leises, amüsiertes Kichern zu hören. Er brummte kurz und nahm es hin.
    Dann setzt er sich auf den Boden.
    "Und nun? Willst du hier am Tor wachen?"
    "Natürlich nicht...als würde ich dich gegen die Dämonen allein antreten lassen."
    Auf dem Boden sitzend, die Beine verschränkt, konzentrierte er sich. Sein Körper fing in dieser sitzenden Position an zu schweben.
    "So müsste ich dir folgen können, schneller zumindest als würde ich laufen."
    "Dann los..."
    So gingen die beiden in die Burg.

    Die ersten Gänge waren leer. Zwar vom Kampf gezeichnet, doch es lagen keine Leichen herum. Wahrscheinlich war kaum noch ein Verteidiger am Leben gewesen, um die Burg zuverteidigen. Wenn man dann noch bedachte dass die Dämonen Menschen mit unter frassen, erklärte das für Sadrugh das fehlen von toten Körpern.
    Plötzlich zog Fenia ihr Schwert, ihr ganzer Körper spannte sich an, so als wäre sie für den nächsten Kampf bereit.
    "Was ist los?" fragte der Taure ruhig aber etwas überrascht.
    "Was los ist?" kam die ungläubige Antwort. "Siehst du vor uns die Dämonen nicht?"
    Sadrugh schaute in den spärlich beleuchteten Gang vor Ihnen. Schüttelte sachte den Kopf
    "Nein...sehe ich...nicht. Es sei denn ein paar Steine und Fackeln zählen dazu..."
    "Aber sie stehen doch genau vor uns...?"
    Sadrugh sandte seine Magie aus, doch außer den Fackeln gab es keine Änderung in der Luft.
    "Sie kommen..." schon stürzte Fenia nach vorn. Gekonnt schwang sie ihre Waffe, selbst in diesen eher engen Gängen.
    Während der Taure sitzend, sich das ganze Speltakel anschaute, bemerkte er das sich nun doch etwas veränderte. Etwas näherte sich, es war klein, krabbelte auf dem Boden und den Wänden, ja sogar unter der Decke hängend näherte es sich. Kurz musste Sadrugh warten, doch dann tauchte es in seinem Sichtfeld auf.
    Eine kleine Scharr Dämonen, bewaffnet mit sehr dünnen aber auch spitzen Spitzen Klingen. Sie ähnelten eher einem Spieß und waren dafür gedacht auch die kleinste Lücke in der feindlichen Rüstung zu finden. Dass an sich war dem Tauren nicht bekannt, doch er konnte sich schon denken, dass sie es auf die abgelenkte Fenia abgesehen hatten. Während sich die kleinen Teufel in Position begaben, bemerkte der Taure wie etwas von den Spitzen der Spieße tropfte. Ob es Blut oder etwas anderes war, konnte er auf die Schnelle nicht heraus finden, aber er wusste das sie damit besser nicht gestochen werden durften.
    Als die echten Gegner sich also zum Angriff bereit machten und gleich darauf losstürzten, ballte der Taure seine Faust. Er stoppte den heimtückischen Angriff der kleinen Meuchler und hielt sie unterdessen einfach in der Luft fest.
    „So einfach läuft das hier nicht für euch...“ sprach er mehr zu sich selbst.
    „Und mit diesem Theater da vorn müssen wir auch langsam einmal fertig werden.“ kurzer Hand streckte Sadrugh seine andere Hand nach vorn um Fenia auf die selbe Art zu fesseln wie die kleinen Dämonen. Es kostete Ihn einiges mehr an Kraft als bei kleineren Gegnern, aber schlussendlich stand sie still.
    Ihrer Bewegung nach wollte sie wohl gerade jemandem Ausweichen, doch das ging nun nicht und so musste der Angriff wohl oder übel durch sie durch gegangen sein. Jedenfalls schien sie nun zu verstehen was falsch lief. Somit lies der Taure sie wieder frei.
    Er konnte sich schon denken, das sie nicht erfreut war über diese Behandlung.
    „Verzeih wenn das etwas grob war, aber du schenkst deiner Wahrnehmung mehr glauben als meiner. Und da du dich nun in wirklicher Gefahr befandest, bin ich eingeschritten.“
    „Trotzdem musst du mich nicht gleich in den Stillstand zwingen!“
    „Nicht? Was denn dann? Soll ich dich mit voller Wucht in oder durch die nächste Wand schmettern? Wohl kaum...jetzt schlag aber bitte einmal mit aller Kraft horizontal vor dir lang.“
    Kurz musterte seine Schülerin Ihn, dann holte sie aber aus und schon im nächsten Augenblick verloren die kleinen Dämonen ihre Köpfe. An ihrem Blick konnte der Taure sehen das sie gespürt hatte wie sie durch etwas geschnitten hatte.
    „Gut...ich habe auch eine Idee wie wir dieses Problem vielleicht umgehen können. Schau jetzt einmal nach unten, siehst du was du gerade getötet hast?“ ein kurzes Kopfschütteln „Und....“ der Taure schloss die Augen „...jetzt?“ Sadrughs konzentrierte seine Windmagie nur auf den unmittelbaren Bereich um sie herum. Fenia musste zwangsläufig die von Ihm durchwirkte Luft einatmen, also auch in gewisserweise seine Magie in sich aufnehmen. Sie würde nicht an ihr haften, aber vielleicht konnte seine Magie die Illusion schwächen.
    „Schatten, Schehmen....aber ich kann die genauen Umrisse nicht erkennen....“ sie schaute zum Hünen
    „Das ist nicht ganz das was ich erhofft hatte, aber es wird helfen. So lange meine Magie auf die Illusion einwirkt, die wiederum auf dich einwirkt, solltest du erkennen können, wann etwas falsch ist oder sich verbergen will. Soviel Magie aber permanent bei uns zu halten ist jedoch nicht einfach, also lass uns nun keine Zeit mehr verschwenden. Ich versuche meine Kraft die Gänge und Räume vor uns einnehmen zu lassen. Damit es schneller geht, aber es ist dadurch nicht gleich sicherer ok?“
    Fenia nickte und sie machten sich weiter auf den Burgfried zustürmen.

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