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  1. #31
    Händler Avatar von Constantine
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    Resignierend begutachtete Diamond ihr neu erworbenes Eigentum. Auf einem Tisch standen diverse Speisen vorbereitet, die nach und nach verkostet wurden. „Wenn dieser Laden auch nur ansatzweise Profit einbringen soll, müssen wir komplett umstrukturieren...“, ihre Augen wanderten über jeden einzelnen Teller, als plötzlich eine ihr bekannte Stimme sie ansprach.

    „Ach..Herr Cross, schön das du es eingerichtet hast“, ihre Augen sahen nun die seine an. „Das mag wohl sein und, wenn ich das Viertel auseinander genommen hätte, würde das nur Unstimmigkeiten in der Bevölkerung aufkeimen lassen und uns eine Menge Geschäfte durch die Lappen gehen lassen“.

    Sofort war eine der Bardamen zur Stelle an ihrem Kragen haftete eine kleine goldene Anstecknadel mit dem Symbol eines Hirsches und brachte Luca etwas trinkbares.

    Diamond fuhr weiter fort, „nun mein Angebot steht noch was ich dir am Telefon unterbreitet habe“. Luca schwieg. „Diese Bande stört den Frieden in den Slums... und auch uns liegt der Frieden nun einmal sehr am Herzen, treten Unruhen in der Bevölkerung auf, ist das schlecht für unser Geschäft“. „Wie du ja weißt oder auch nicht... kontrolliert unsere Organisation bereits 40 Prozent der Slums und unser Einfluss wächst täglich.. eine ausgeglichene Balance ist wichtig, sowohl für die örtliche Polizei, Spezialabteilungen und... was unsere Branche angeht“, Diamonds Tonfall änderte sich.

    „Und ich glaube kaum, das die feine Gesellschaft eine Revolte durch die Slumbewohner befürwortet... niemand möchte, dass das empfindliche Gleichgewicht gestört wird, oder?“, ihre Augen glitzerten kurz auf.

    Sie lächelte liebreizend, „zurück zum wesentlichen nun... was meinen Vorschlag angeht, bin ich durchaus bereit dir und deiner Abteilung finanzielle Unterstützung zu bieten, sei es für bessere Technik, neue Stellen im Außendienst, du rufst mich an, fragst nach einer Summe und wir überweisen dir das Geld... im Gegenzug gewährst du mir gewisse Akteneinsichten... wie beispielsweise in diesem Fall mit den kriminellen Straßenrennen“. „Ich verlange ja nicht einmal dass du bei unseren Geschäften hinwegsehen sollst im Gegenteil“, ihre Männer wirkten leicht geschockt mit der Aussage doch hatten sie in der Vergangenheit gelernt, dass es egal was Diamond anstrebte immer zu einem Erfolg führte.

    „Den gleichen Deal haben wir mit der örtlichen Polizei vollzogen, sie helfen uns... wir helfen ihnen, alleine sind die guten Beamten ja völlig überfordert“. „Eine win- win Situation für jeden von uns“.

    „Haben wir einen Deal oder brauchst du noch Bedenkzeit, mein Lieber...“, ihre Augen ruhten auf denen von Luca.
    Geändert von Constantine (20.01.2021 um 00:10 Uhr)

  2. #32
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    Bei dem Wort Bezahlung, war es Ketel nun klar, die Junge Frau vor Ihm, kam schon mal nicht aus seinem spezielleren Klientel. Dann allerdings war es wiederum erstaunlich, dass sie Ihn gefunden hatte. Was wiederum für die vermuteten Kontakte zu traf.
    "Sie wiederholen sich. Dass diese Waffen einiges durch gemacht haben, sah ich schon wo sie es dass erste mal erwähnten. Aber kommen wir zu ihrer Frage der Bezahlung. An und für sich...nun sagen wir..." Ketel blickte hinab auf die Einzelteile und schien zu überlegen.
    Dann blickte er wieder auf und in die Augen seines gegenübers.
    "Ich möchte eine Bezahlung, die ihrer Meinung angemessen ist, für die Reperatur..." sagte er freundlich.
    "Ich weiß dass sie nicht unbedingt aus meinen Kreisen kommen, daher stelle ich sie jetzt mal auf die Probe mit diesem Test. Wie gesagt, was ist ihrer Meinung nach angemessen für die Reperatur und die herstellung dieser speziellen schwereren Munition. Weil die bekommen sie nicht da ob, die ist ein Unikat. Sie haben ja jetzt 2 Stunden Zeit sich etwas zu überlegen."
    Ketel zog eine sehr alte Küchenuhr auf und stellte sie auf den Tresen.
    "Viel Spaß, ich erwarte sie in zwei Stunden..."
    Damit nahm er die Einzelteile, wickelte sie in den zuvor mitgebrachten Lappen und ging in die Werkstatt um anzufangen.

  3. #33
    Bürger Avatar von Auren
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    Abgeblitzt???

    Luca brauchte keine zwei Sekunden für eine Antwort.
    "Ich kann dir keine Akten Einsicht gewähren und bevor du dir dein Make Up versaust, solltest du wissen, dass ich meine Mitarbeiter in keiner Gefahr aussetzen möchte. Gerade wegen dir."
    Er ignorierte das Getränk. Es könnte ja alles möglich drinnen sein und darauf hatte der Arbitrator überhaupt keine Lust.
    "Nächste Woche können wir darüber reden. Eher nicht, wegen einer Operation die erst kürzlich zustande kam. Ich möchte sie nicht wegen dir gefährden. Von daher wirst du wohl warten müssen."








    Ketel verschwand mit den Einzelteile, die einst ihre Waffen waren.
    "Äh der hat doch eine Schraube locker." Dachte Yumiko sich kurz und beschloß erstmal mit dem Fahrstuhl nach oben zu fahren.
    Sie brauchte ja noch Munition und die gab es nicht wie früher an jeder Ecke.
    "Was hat er für ein Problem? Er weiß doch bestimmt, dass man an heutzutage schlecht dran kommt." Murmelte sie vor sich hin.
    Ihr Glück wollte sie am alten Markt probieren. Vielleicht gab es dort jemanden der ihr die entsprechenden Munition verkaufen würde.
    Doch nach langen suchen wurde sie nicht fündig.
    Ein Grund dafür war die Polizei. Sie stand mit einem Einsatzfahrzeug und vier Beamten am Markt. Da wollte wohl niemand ein Risiko eingehen. Yumiko nervte dies. Da sie die ganze Strecke zu Fuß unterwegs war. Eine Fahrbahren Untersatz hatte sie nicht.
    War zu teuer und in den Außenbezirken sollte man lieber viermal hinsehen, bevor man sich eines kauft.

    Sie ging zurück zu Ketel, fuhr mit dem Fahrstuhl runter. Es war ja noch etwas Zeit, aber zu spät kommen wollte sie nicht. Während der Fahrt prüfte sie ihre Waffen. Eine USP. Sie war noch recht neu, aber nicht ungewohnt für die Schützin.
    Die Waffe wurde wieder an ihrem Bein an einem Holster unter dem Kleid versteckt. Eine alte Angewohnheit die sie nicht ablegen würde.
    Immerhin würde wohl kein normal sterblicher darauf kommen, dass sie eine Waffe bei sich trug.
    Nun hieß es warten. Die Küchenuhr tickte in derzeit weiter. Noch hatte der Verrückte ein paar Minuten.

  4. #34
    Na hast du Angst, Kleiner?! Avatar von Ironhide
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    Gemäß seinen Plan war Douglas zur Uni gefahren und machte sich nun daran, die beiden Brüder von Shinru zu suchen. Nachdem er sein Wagen in den Für Besucher markierte Fläche geparkt hatte, wunderte er sich noch anerkennend über den Wagen des Dekans, zumal es Verbrenner ja eigentlich kaum noch gab. Aber da parkte tatsächlich ein gut gepflegter alter Jaguar. Aber das war nebensächlich.
    Seine erste Anlaufstelle würde die Verwaltung sein, die ihm sicher sagen könnten, was beide studierten und für welche Vorlesungen daher für sie von belang wären. Von der Lobby des Hauptgebäudes aus war es einfach den Verwaltungstrakt zu finden, er lag im ersten Obergeschoss des Hauptgebäudes. Er musste nur der Treppe nach oben folgen. Irgendwie fühlte Douglas sich beobachtet, aber das lag vielleicht auch daran, dass er sich hier so deplatziert fühlte, wie sonst nirgendwo. Er selbst hatte ja nie auch nur eine Schule von innen gesehen und wäre seine Mutter nicht gewesen, könnte er nicht mal die einfachsten Matheaufgaben lösen. Und hier war er umgeben von Menschen, die Mathe sogar studierten, oder Physik, Medizin oder was nicht noch alles studierten. Im ersten Stock waren alle Abteilungen untergebracht, die man benötigte um eine Uni am laufen zu halten. Von der Buchhaltung bis hin zur Instandhaltung hatte hier alles seine Büros. Douglas ging an etlichen Türen vorbei, bis er vor der stand, die er suchte. Studentenverwaltung. Die Tür stand ofen und so trat Douglas einfach ein. Ein Mann der in etwa in seinem Alter war, saß an seinem Schreibtischt und sortierte grad etwas in eine Akte ein, bevor er sich an Douglas wandte.
    „Buongiorno signore. Wie kann ich ihnen helfen? Studieren wollen sie doch sicher nicht, oder etwa doch?“,
    „Nein nein. Agent Douglas Simmons. Ich brauchte ein paar Infos von ihnen.“ Dabei hielt er seinen Dienstausweis gut sichtbar vor die Nase des Angestellten, so das dieser schnell erkannte, von welcher Behörde Douglas war.
    „Das ist aber ungewöhnlich, das einer von euch hier auftaucht. Nun gut, was kann ich für sie tun?“
    „Ich suche die beiden Brüder. Jack und Tora Ryusai. Ich möchte sie nochmal zu seinem alten Fall befragen.“
    „Ein alter Fall? Habt ihr nicht genug Aktuelles zu tun?“, fragte der Mann abschätzig, machte sich aber daran, die gewünschten Informationen herrauszusuchen.
    „Routinebefragung. Auch alte Fälle müssen wir immer mal wieder angehen.“ Das Douglas ihn im Grunde irgendein Lügenmärchen auftischte, musste den Angestellten ja nicht interessieren. Das er zwei Arbitratoren suchte, brauchte den ja nicht zu interessieren. Wenige Augenblicke später bekam Douglas die Informationen. Da er sich ja als Mitarbeiter einer Behörde ausgegeben hatte, schein es dem Angestellten auch nichts auszumachen, Douglas einfach so die gewünschten Informationen auszuhändigen.

    „So Agent Simmons. Hier ist der Lehrplan für Jack und der von Tora.“ Er überreichte ihm zwei Blätter wo die Pläne für jeden einzelnen aufgelistet sind. „In der linken Spalte steht die Uhrzeit, wann die Vorlesung beginnt, in der daneben den Hörsaal, dann wer den Vortrag hält und das Themengebiet, sollte sie das überhaupt interessieren.“
    „Wo und wann ist völlig ausreichend. Können sie mir noch sagen, wo ich die Räume finde?“
    „Also Agent Simmons, das System ist einfach. Hörsaal 3.2.04 zum Beispiel ist Gebäude 3, zweites Stockwerk, Raum Nummer 04. Und so können sie den ganzen Plan lesen. Erste Zahl Gebäudenummer, zweite Zahl Stockwerk, dritte Zahl Raumnummer.“
    Das war einfach und für Douglas ein simples, logisches System mit dem sicher niemand Probleme haben würde.
    „Es gibt aber noch Zusätze. Steht hinter dem Raum ein Buchstabe, heißt das nur, das es sich um ein Labor oder eine Werkstatt oder dergleichen handelt.“
    „Danke dafür. Können sie mir noch sagen, welcher Hörsaal der am nächstgelegene ist?“ Der Mann schaute kurz auf die Uhr, dann auf die beiden Zettel und tippte dann auf den von Jack.
    „Hier. Der hier ist gleich im Gebäude nebenan. Hörsaal 2.1.02. Die Vorlesung sollte gleich beginnen. Da müssen sie sich aber beeilen um ihn vorher zu erwischen.“
    „Danke. Schönen Tag noch.“, Douglas schnappte sich die Zettel und verschwand eilig aus dem Büro um Jack noch abpassen zu können. Das Gefühl beobachtet zu werden ließ ihn nicht los, aber das musste warten.
    Kurz darauf war er auch am entsprechenden Gebäude und hatte Glück. Jack stand neben der Tür zum Hörsaal und unterheilt sich mit einigen anderen Studenten. Douglas beschloss sich in Hörweite zu begeben und Jack dann abzupassen, wenn nicht mehr so viele andere dabei waren. Er hatte ja Zeit. Er holte sein Smartphone hervor, welches er noch auf Lautlos stellte und tat so als würde er sich damit beschäftigen, während er in unmittelbare nähe zu der Gruppe aufhielt. Das Gespräch selbst war eher belanglos und für Douglas uninteressant, er wollte nur den richtigen Zeitpunkt abpassen, als aber ein Detail zur Sprache kam, was Douglas aufhorchen ließ. Inzwischen stand Jack mit einer seine Kommilitoninnen alleine da.
    „Du Jack, sag mal, wer war denn der Typ da, der euch in dem geilen Schlitten gefahren hat. So einen kenn ich nur von Bildern, war n Jaguar, oder?“, wollte die junge Dame wissen und grinste ihn dabei diebisch an.
    „Öhm… niemand. Nur ein alter Kumpel. Und joar, war n Jaguar.“
    „Ahso? Sah dir aber sehr ähnlich.“
    „Zufall.“, versuchte Jack sich raus zu reden. Er musste ja nicht jedem hier unter die Nase reiben, dass sein älterer Bruder hier war, immerhin wusste er ja, das Shinru untergetaucht war.
    „Sicher? War das nicht doch dein älterer Bruder von dem du mal erzählt hast? Also wenn ja… der ist echt heiß.“
    „Ähm, was?!“
    „HA! Jetzt haste dich verraten, er wars, oder?“
    „Ach was.“
    „Komm schon, die Ähnlichkeit war ja kaum zu übersehen. Und dann fast ganz in weiß, das fällt doch auf.“, grinste das Mädchen siegessicher.
    „Ja man… er wars, Julia aber sag das bitte niemanden.“
    „Hehe, nur wenn du mir einen Ausgibst heute Abend.“
    „Nervensäge. Okay. Aber dein Freund kann schön allein bezahlen, bin ja nicht die Wohlfahrt.“

    Mehr brauchte Douglas nicht. Shinru ist hier. Oder war es zumindest und er wusste nun auch, wie er hierhergekommen war. Sofort schoss ihm wieder der Jaguar in den Kopf, den er auf dem Platz des Dekans gesehen hatte und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. ‚Kleiner Bastard.‘, dachte sich Douglas, was eher anerkennend gemeint war. Shinru musste doch wissen, dass so ein Auto auffallen würde und fuhr damit seine Brüder zur Uni und blockierte obendrein den Platz das Mannes, der hier mehr oder weniger der Chef war. Das war an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten. Es war fast so, als wollte der Typ gefunden werden. Es dauerte nicht lange und der Parkplatz kam in Sichtweite und somit auch der Jaguar. Shinru war als noch hier. Irgendwo hier auf dem Gelände. Gut, es war groß, sehr groß und Douglas fing sofort an, seine Möglichkeiten zu überdenken. Was konnte er nun also tun? Er könnte Alarm auslösen und binnen 5 Minuten würde es hier so von Agenten aus der zentrale wimmeln. Suchtrupps mit Hunden, schwer bewaffnete Spezialeinheiten und Hubschrauber mit Wärmebildkameras würde das gebiet durchforsten, bis sie ihn gefunden hätten – oder Ergebnislos abziehen. Keine Option, viel zu viele Zivilisten und die negative Presse würde man nur Douglas um die Ohren hauen. Den Wagen verwanzen und dann verfolgen? Könnte klappen. Nur hatte Douglas keine Wanze dabei, also keine Option. Er könnte sich einfach an den Wagen stellen und seine Schachtel Kippen leeren, in der Hoffnung das Shinru nicht sofort das weite suchen würde, wenn er ihn erblickt. Nicht die beste Idee, aber immerhin eine Option. Sehr viel mehr hatte er nicht. Jack und Tora waren seine letzte Option, die könnte er immer noch befragen und so dann vielleicht das Versteck von Shirun herausbekommen, oder zumindest eine Spur. Er entscheid sich einfach beim Jaguar zu warten. Außerdem könnte er auch gleich die Kennzeichen überprüfen lassen, dann hatte er zumindest Gewissheit, wem der Wagen gehörte – ob er überhaupt jemanden gehörte.

  5. #35
    Bürger Avatar von hakuryu
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    Mit einem großen Abstand, aber immernoch in "Hörweite", folgte Shinru dem Mann. Durch die unterschiedlichen Vorlesungszeiten waren nicht gerade wenig Studenten auf den Gängen unterwegs und so fiel er nicht weiter auf. So bekam er mit das der Mann ein Agent der Arbitratorenabteilung war und Douglas Simmons hieß. Der Name sagte ihm gar nichts. Also eindeutig auch kein alter Kollege von früher oder ehemaliger Arbitrator von Psycorp. Da kannten sich alle untereinander. Trotzallem konnte Simmons ein Begabter sein. Die Eliten die damals ausgeschwärmt waren kannte er nicht. Möglicherweise gehörte er zu denen. Das würde auch sein Interesse an ihm und Tegan erklären.
    Die Gedanken des Agenten und des Angestellten konnten unterschiedlich nicht sein. Der dunkelhaarige tischte seinem Gegenüber bestenfalls Halbwahrheiten auf. Den allerdings interessierte das überhaupt nicht. Er ärgerte sich eher über die belanglose Störung, seiner Meinung nach sollten die sich um aktuelles kümmern statt um alte Fälle. Da auch der gezeigte Ausweis offiziel aussah, und man schon echt bekloppt sein mußte gerade diesen zu fälschen, gab der Mann die gewünschten Infos raus.
    Nach einer kurzen Erklärung wie die Pläne zu lesen waren machte Simmons sich auf den Weg zu Jack. Shinru folge ihm mit größerem Abstand, ihm war das Unbehagen des Agenten aufgefallen. Der Mann hat ein gutes Gespühr. Über andere Wege erreichte der Blonde den Vorlesungssaal gerade in dem Moment als Julia seinen Bruder nach ihm ausfragte. Wehe du sagst das ich das war. Nur brachte die gedankliche Warnung nichts. Die junge Frau hatte sehr gut kombiniert und durch einen geschickten Schachzug seinen Bruder ausgetrickst. Beide Männer waren baff das sie ihn selbst als heiß bezeichnete. Das er durch seinen Spleen fast ausschließlich weiß zu tragen auffiel wußte er. Nur jetzt wußte das auch der Mann das sich Shinru hier aufgehalten hatte. Mit einem kleinen mentalen Befehl schickte der Telepath die Frau in den Hörsaal.
    Sag mal, bist du von allen guten Geistern verlassen??? Hättest du nicht weiter abstreiten können das ich das war? Ein Cousin hätte es auch tun können oder ein Onkel. Du bist belauscht worden. Der Kerl der zu hause aufgekreuzt ist wandert jetzt zum Auto. Wenn du dich nicht verplappert hättest, hättest du den Kerl abwimmeln können. Der stand kurz davor dich nach mir zu fragen. Und sowas studiert Medizin. Mir tun deine Patienten jetzt schon leid wenn du dich nicht an die Schweigepflicht halten kannst. Tut mir leid. Jack war zerknirscht und ihm schossen viele Gedanken was alles passieren könnte durch den Kopf. Sehr zum Verdruß von Shinru dem das Kopfschmerzen bescherte. Jetzt komm mal wieder runter. Läßt sich nu auch nicht ändern. Vielleicht hab ich ja Glück und bin schneller am Jaguar. Bis bald kleine Nervensäge und grüß Tora von mir. Wann ich mal wieder vorbeikomme weiß ich noch nicht. Jack hob grüßend die Hand als er sich in den seine Vorlesung begab.

    Der Agent war schneller am Auto als er gedacht hatte. Damit fiel die Option einfach zu verschwinden weg. Wäre ja auch zu einfach gewesen. Ein Teil der Gedanken von Simmons konnte Shinru erfassen und ließ ihn humorlos lächeln. Mehrere Varianten gingen ihm durch den Kopf was er machen könnte. Nur leider war er nicht gewillt den Jaguar zurück zu lassen. Der Ermittler sah kurz auf sein Handy als er eine Nachricht erhielt. Gut das wir den Wagen auf meine Eltern umgemeldet haben. Für ihn also auch wieder eine Sackgasse. Als sich Simmons aber an den Oldtimer anlehnen wollte, trat Shinru auf den Mann zu. Durch den Versprecher seines Bruders würde dieser ja doch nicht glauben das die Familie nicht wüßte wo er steckte.
    Ich wäre Ihnen sehr verbunden wenn sie sich nicht an das Fahrzeug lehnen würden. Der Jaguar befand sich zwischen den beiden Männern.




    Tegan las die Nachricht von Shinru. Es was das eingetreten was sie schon vermutet hatten. Eine Antwort erübrigte sich da. Für ihn hieß das jetzt das er ihren Caravan mit neuen Nummernschildern und Anstrich versehen mußte.
    Der kleine Taschendrache hatte sich auf dem Schoß von Ayano gemütlich zusammengerollt und ließ sich schnurrend streicheln. Interessanterweise nahm er bei ihr immer eine Form mit Fell an. Fast weiß mit blauen Streifen und gefiederten Flügeln. So sah Ryu einfach nur noch knuffig aus.
    Hast du Lust und Laune ein wenig künstlerisch kreativ zu werden? Der Caravan brauch mal wieder nen neuen Anstrich. Wenn ich mich da wieder auslassen kann gern. Wie immer. Das weißt du doch. Mit einem seltenen Lächel im Gesicht, küßte er sie. Danach setzte Ayano den Drachen auf den Boden und zog sich ein paar alte Klamotten an. Sie hatte schon des öfteren den Caravan der Jungs neu gestaltet.
    Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Da sie diesmal zu zweit waren, versah sich Tegan selbst mit einem Gesichtsskin. Vor dem Spiegel hatte er ein paar ausprobiert und sich dann für das von einem alten Kollegen entschieden. Ob dieser noch in der Stadt war wußte er nicht, bezweifelte aber das sie sich über den Weg laufen würden. Der Drache machte sich ganz klein und blieb auf Ayanos Schulter sitzen. Fast wie ein Schulterdrache aus Plüsch und fiel so nicht weiter auf.
    Nach einer guten halben Stunde hatten sie das kleine Lagerhaus erreicht wo der Caravan stand. Es war alles vorhanden und so zogen sie noch ein paar Schutzanzüge und Atemmasken über nachdem sie das Fahrzeug in den Lackierbereich gefahren hatten. Routiniert wurden die Fesnster abgeklebt und dann das neue Muster aufgebracht. Der kleine Drache hatte seine eigenen Vorstellungen. Der spielte Camälion, wechselte immer wieder die Farben und Muster und war der Meinung etwas ganz tolles zu machen.
    Geändert von hakuryu (18.01.2021 um 01:26 Uhr)

  6. #36
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    Diamond hörte aufmerksam den Worten ihres Gegenübers zu. Ihr Blick änderte sich kurz, „Du brauchst dir keine Gedanken machen was die Sicherheit deiner Leute angeht.. die Slums sind gefährlich genug“. Ein leichtes Grinsen huschte über ihre Lippen. „Dann viel Erfolg bei deiner kleinen Mission... sag Bescheid, wenn du Unterstützung bei etwas brauchst“, sie winkte abschließend mit einer Hand dem Agenten entgegen. „In einer Woche führen wir unser Gespräch fort.. ich kontaktiere dich dann... dein Büro kenn ich ja noch von früher“.
    Geändert von Constantine (19.01.2021 um 12:18 Uhr)

  7. #37
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    Noch bevor die kleine Uhr durchgelaufen war, war sie auch schon wieder zurück.
    Der kleine Geist.
    Ketel hatte sich entschieden, sie so für sich zu nennen. Denn grundsätzlich fragte Ketel nie nach den Namen seiner Kunden. Das führt nur zu Problemen. Mit einem kleinen Karton in der Hand kam er zum Tresen und beendete dass ticken der kleinen Uhr. Er legte die groben Einzelteile der normalen
    Beretta hin, wie auch die Einzelteile der modifizierten. Die Junge Frau trat hinzu
    „Also...“ begann Ketel ruhig aber fachlich „Die Reinigung und Pflege ist abgeschlossen, es fehlt noch dass zusammensetzen. Warum haben ist dass noch nicht gemacht, damit sie den Unterschied der Waffen natürlich gleich hier bemerken. Setzen sie zunächst ihre normale Waffe zusammen...“
    Die junge Frau schien überrascht, sie sah Ketel an, doch der schien dass ganze sehr ernst zu nehmen. „Sie können mit ihren Waffen, meiner Meinung nach, nur umgehen, wenn sie mit ihnen vertraut sind. Bei der normalen mache ich mir da gar keine Gedanken, bei der anderen jedoch...nun sie werden sehen...“ er deutete noch einmal auf die Waffen.
    Wie zu erwarten war, wusste die junge Frau sehr genau wie diese Waffen zusammen gesetzt wurden. Geschickt und schnell, setzten ihre Finger die Teile der ersten Waffe zusammen. Als sie dann jedoch die andere Waffe zusammen setzte, hielt sie inne.
    „Sie haben denn Unterschied schon bemerkt, sehr gut. Im Gegensatz zu vorher, ist die Feder, die den Verschluss wieder zurückführt, also das Nachladen an sich übernimmt, stärker als üblich. Sie war, neben einigen anderen Federn, gebrochen und somit ein Grund, warum die Waffe im ganzen blockierte. Machen sie weiter...“

    Kurz darauf war auch diese Waffe wieder zusammen gesetzt und einsatzbereit. Ketel ging kurz noch einmal in die Werkstatt und dann wieder zum Tresen. Er hatte ein paar Magazine und eine größere Schachtel dabei, letzteres lies er am Tresen. Er ging an der jungen Frau vorbei und deutete ihr, dass sie ihm folgen sollte.
    Auf einem der Parkplätze blieb er stehen. In einiger Entfernung sah man einige ausgeschlachtete Autowracks, die schon das ein oder andere große Loch hatten. Ketel nahm der jungen Frau die normale Baretta ab und gab ihr ein volles Magazin.
    „Das ist die von ihnen gewünschte Munition, mit der sie auch Körperpanzerungen überwinden können. Schießen sie mal...“
    Als der Schuss brach, zuckte die junge Frau überrascht zurück. Der Rückstoß bei der normalen Pistole war schon merklich, doch der Rückstoß dieser Waffe war kein Vergleich dazu.
    „Der Alte am Mark hat diese Waffe im allgemeinen schwerer gebaut, damit sie der Kraft der Munition auch stand hält. So...weiter mit der automatischen Feuerart...“
    Ein kurzes klicken ertönte und gleich nach dem ab krümmen, ging die Waffe unaufhaltsam nach oben. Die erste Kugel ging noch eins Wrack, danach flogen alle weiteren einfach daran vorbei oder drüber. Da das Magazin klein und somit schnell verschossen war, stoppte die Waffe aber auch wieder schnell.
    „An und für sich sollte man mit dieser Waffe und Munition, wirklich jede Körperpanzerung durchschlagen können, doch die Tatsache, das sie auch automatisch schießt, macht sie gleichzeitig zu einer Kugelfresser. Zumal bei dem Rückstoß der Munition, ein zielen nur schwer möglich sein sollte.“
    Ketel wandte sich seiner Werkstatt zu und ging. Als er wieder dort an kam meinte er
    „So...damit sind ihre beiden Schmuckstücke wieder einsatzbereit. Nun bin ich auf ihre Bezahlung gespannt. Wie gesagt, etwas von vergleichbarem Wert für diese Reparatur und die Herstellung der ersten Fünfzig Schuss.“

  8. #38
    Tourist Avatar von Gosti
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    Während des Filmabends sprach Juri kaum etwas mit Yumiko, sogar viel weniger als sonst. Man war es von ihr ja gewohnt dass sie die Art von Filmseherin ist die sich voll auf den Streifen fokusiert, aber heute war sie dann doch sichtlich geistig Abwesend. Die zwei Männer von vorhin gingen ihr einfach nicht aus dem Kopf, genauso wie dieses ungute Gefühl in ihrer Brust... Sie kamen ihr bekannt vor, sie hatte die Gesichter schon mal geshen, aber sie konnte einfach nicht sagen woher...
    Dazu kam auch noch Yumilos Sorgen, sowohl dass sie sich solche Sorgen um sie machte wenn sie bei den Rennen war, und auch dass sie selbst ganz offensichtlich nicht mehr wirklich wusste was sie tun sollte... Juri wusste einfach nicht was sie darauf sagen sollte. Klar, mach was immer du willst? Mir wäre es lieber wenn du nichts machen würdest was dich in Gefahr bringen könnte? Sie konnte nicht die richtigen Worte finden, daher sagte sie überhaupt nichts, und generell konnte sie das Gefühl nicht los werden dass Yumiko wegen ihr nur ausgebremst wird... Wäre sie nicht da dann würde Yumiko vielleicht ein viel freieres Leben führen, und dieser Gedanke machte die kleine Diebin irgendwie fertig, daher wollte sie überhaupt nicht darüber nachdenken, und das war auch der Grund wieso sie immer so früh weg war, sie konnte den Gedanken nicht ertragen dass es Yumiko wegen ihr schlechter ging gehen könnte wenn sie da ist...

    So war es dann auch am nächsten Morgen. Juri war schon wach als die Ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster schienen. Sie drehte sich nochmal zu ihrer Freundin um und legte ihren Arm auf ihre Schulter während sie noch schlief. "Natürlich habe ich nichts dagegen... Du brauchst mich doch nicht zu fragen... Was immer du auch tust, ich... ich werde dich immer unterstützen wo es nur geht..." gab sie als Antwort auf die Frage die vor 10 Stunden gestellt wurde, und wo Yumiko es nicht mal warnehmen konnte...
    Nach einem sanften Kuss auf die Stirn schlich sie sich aus dem Bett und brühte noch neuen heißen Kaffee auf, nicht für sich, aber für Yumiko sodass sie etwas hatte wenn sie aufwacht. Juri selbst konnte Kaffee nichts abhaben. Das war ihr einfach zu bitter, und keine Menge an Zucker konnte ihr dieses Gebräu erträglich machen, da blieb sie lieber bei ihren Säften.


    Nachdem sie ihre Gesamte Ausrüstung in ihrer Kleidung verstaut (Dolche und auch Kleinkallieberwaffen) und die Wohnung verlassen hatte, machte sich Juri auf zu ihren Kontakten welche diese Rennen veranstalteten. Einerseits um nachzufragen wo das nächste Event stattfinden würde, aber dieses Mal auch für weitere Informationen welche für sie etwas untypisch waren: Videoaufnahmen der Kamera-Dronen die bei solchen Aktionen immer im Einsatz waren. Sie hoffte dass eine vielleicht die zwei Typen von gestern aufgenommen hatte, dann hätte sie zumindest ein Bild mit dem sie Arbeiten kann. Dass sie diese Karte verloren hatte murrte sie nach wie vor, aber auch wenn sie versucht war danach zu fragen ob jemand etwas darüber wusste, entschied sie sich das vorerst für sich zu behalten. Einerseits um keine unnötige Panik zu verbreiten, aber auch weil man ja nie wissen konnte wer hier alles womöglich Spizel für die Polizei sein könnten, oder eben für eine andere Organisation wie die wofür die zwei offensichtlich arbeiteten...

  9. #39
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    Bis irgendwann...

    "Deine Mitarbeiter solltest du bei deinem Besuch zu Hause lassen, sowie deine Spielzeuge. Nur zu deiner Sicherheit." Mit diesen Worten verabschiedete er sich von Diamond und ihren Angestellten. Es ging wieder mit dem Auto ins Büro. Dort gab es wie immer viel zu erledigen, aber genau dort hatte er seine Ruhe. Die Luca nun wirklich benötigte.












    Allein gelassen stand sie da. Ihre Waffe hielt sie fest in der Hand.
    Schon lange hatte sie nicht mehr dieses Gefühl. Es war fast wie früher, vor drei Jahren um genau zu sein.
    Yumiko warf noch einen Blick auf dieses Meisterwerk der Technik, ehe sie den kleinen Hebel erneut umlegte. Nur um diese Waffe zu sichern.
    "Sie ist besser. Besser als vor drei Jahren. Es wird dauern bis ich sie wieder beherrsche. Bin wohl etwas aus der Übung gekommen."
    Dann kam er wieder und ja es wurde Zeit. Zeit für seine Bezahlung.
    "Du hast sie verbessert. So stark hatte ich sie nicht in Erinnerung."
    Yumiko steckte die Waffe weg. In den Holster an ihrem Bein. Dazu musste sie das Kleid nur ein wenig anheben.
    "Na hast du gehofft mehr zu sehen? Da muss ich dich leider enttäuschen."
    Sie atmete einmal tief durch.
    "Fünfzig Schuss, eine Verbesserung, eine Reparatur und das bei zwei Stunden."
    Die Tasche wurde geöffnet. "Wir sollten lieber zum Tresen gehen."
    Ketel war scheinbar damit einverstanden. Also ging es zurück.
    Dort nahm Yumiko die Beretta an sich. Diese wurde in die Tasche gelegt.
    "Ich nehme an, bei dir geht nur Bares?" Ohne zu zögern legte sie gleich zwei Batzen Geldscheine auf den Tresen. Alle samt von Juri erbeutet, aber dass musste ihr Gegenüber ja nicht wissen.
    "Mehr hab ich nicht im Moment nicht."

  10. #40
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    Den Wagen im Rücken und sich umsehend, sah Douglas den herannahenden Shinru nicht, der sich erst bemerkbar machte, als er ebenfalls neben dem Wagen stand aber noch gut zwei Meter abstand hielt. Douglas drehte sich um und erblickte Shinru und hatte sofort wieder das Gefühl, ihn erst kürzlich erblickt zu haben. Er zog noch ein letzte mal an seiner Zigarette, warf sie dann vor sich auf den Boden und trat sie aus. Dann wandte er sich Shinru zu.
    „Heute Morgen hab ich zum ersten Mal von dir gehört und noch nie stand jemand den ich suchte, so schnell vor mir.“ Douglas rief sich die Akte nochmal vors geistige Auge, sich vergewissernd das er nicht die Infos über Shinru mit denen von Tegan verwechselte. Glücklicherweise – oder leider, je nachdem wie man es sehen mochte, waren es ja nicht viele.
    „Begabter Telepaht… nun dann kann ich mir den Großteil meiner Worte ja sparen, oder? Oder sind deine Fähigkeiten nicht so gut wie sie in deiner spärlichen Akte stehen?“ Douglas wollte sehen ob Shinru sich nicht doch schneller aus der Reserve locken ließ, als die Daten über ihn sagten. Wenn es stimmte, würde er ruhig bleiben und eher freundlich als abweisend. Gut, die Infos die Douglas hatte, waren drei Jahre alt, es könnte sich viel geändert haben in der Zeit und je nachdem, welche Erfahrungen der Mann in weiß da vor ihm gemacht hatte, könnte sich auch sein Verhalten geändert haben. Das galt es nun herauszufinden. Es war wichtig für Douglas ihn einschätzen zu können und da er ja keinerlei Fähigkeiten besaß außer eine gute Spürnase, würde er sich auf beobachtbares Verhalten und gesprochene Worte verlassen müssen. „Agent Douglas Simmons, Arbiratorenbüro Kujitsu.“, stellte er sich aber noch vor und zeigte auch dem jungen Mann seinen Dienstausweis über den Wagen hinweg. Zwar bezweifelte er das, er davon irgendwas lesen konnte auf die Entfernung, aber das war Douglas nicht so wichtig. Er hatte sich ausgewiesen und das war entscheidend.

    „Shinru Ryusai. Das wissen ja bereits und auch das ich Telepath bin. Natürlich wäre es ein leichtes für mich die Infos aus ihrem Hirn zu holen, nur wäre das dann quasi eine geistige Vergewaltigung. Leider hat sich mein Bruder ein wenig verquatscht und sie haben das mitbekommen. Bringt dann nichts den Versuch zu starten, sie davon zu überzeugen ich, sei nicht hier.“ Shinru deutete dann auf den Wagen und sprach weiter.
    „Es wäre nett wenn sie von meinem Wagen Abstand nehmen würden, da der Dekan es nicht mag wenn man auf seinem Platz steht." Dabei fasste er sich an die Schläfe und Douglas beachtete die Gesteim ersten Moment nicht, aber als sich auch seine Mine leicht verzog, machte er sich doch Gedanken. Man hatte Douglas ausgiebig über die Fähigkeiten aufgeklärt und daher war im bekannt, das Telepahten bei zu viel Input durchaus Probleme haben konnten und es sogar zu sowas wie eine Überlastung kommen konnte. Die zeigten sich dann in Kopfschmerzen, Schwindel oder Migräneanfällen. Scheinbar trat das grad bei Shinru ein. Douglas war sich daher sicher, das sein gegenüber grad nicht in seinem Kopf war, sondern er eher versuchen würde, die Gedanken der Leute auszusperren. Würde er das schaffen, dann könnte Douglas in Ruhe mit ihm reden. Aber er wollte auch das Shinru ihn nicht als Bedrohung sah. Das würde Antworten leichter machen.
    „Geistige Vergewaltigung, nette Umschreibung. Ich denke, die Menschen machen ihnen langsam zu schaffen? Ich würde mich gerne noch ein wenig mit ihnen unterhalten, warum fahren wir nicht an einen ruhigen Ort, wo nicht so viele Leute sind?“, schlug er Shinru vor. Auf die Anmerkung das der Dekan seinen Parkplatz beanspruchen würde, ging Douglas nicht weiter ein. Wenn das den Arbirator stören würde, hätte er sich gar nicht erst dahingestellt.
    „Ich kenne ein nettes Lokal, nur zehn Minuten Autofahrt von hier entfernt. Ich schlage vor, sie fahren.“ Ohne eine Antwort abzuwarten, stieg Douglas einfach ein und nahm auf dem Beifahrersitz platz und schaute herausfordernd zu Shinru, ob dieser das Angebot annahm oder ihn aus dem Auto schmeißen würde.
    „Wenn wir da sind, können sie mir ja mal ein wenig erzählen, warum sie in der Stadt sind und was sie bei dem Rennen gestern zu suchen hatte. Das waren doch sie, mit dem Hund, oder gehörte der ihrem Partner Tegan…“, Doug musste kurz überlegen, dann viel ihm der Nachname wieder ein. „Tegan Takahiro?“
    Geändert von Ironhide (17.01.2021 um 15:23 Uhr)

  11. #41
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    Die Unterhaltung fand Shinru an sich sehr interessant. Der Mann wußte was er wollte und redete nicht um den heißen Brei herrum. Den kleinen Test mit den Infos aus dem Kopf holen beantwortete er mit vollem Ernst. Ihm war bewußt das es Telepathen gab denen es völlig egal war wie sie ihre Informationen erhielten und sogar eine diebische Freude dabei empfanden in den Köpfen anderer Schindluder zu treiben (solch eine Kollegen hatte er tatsächlich gehabt). Nur ihm gefiel es als Kind schon nicht wenn Andere ihn für seine Gedanken bestraft hatten. Anderen wollte er das nicht antun.
    Leider stellten sich langsam stärkere Kopfschmerzen ein. Auch wenn er einen wirksamen Schutz gebaut hatte, auf Dauer konnte er den nicht halten. Jack hatte die letzten Reste mit seinen Vorstellungen hinweg gefegt. Die Stimmen wurden immer lauter, ganz anders als das leise Hintergrundrauschen was er sonst hatte. Geistige Vergewaltigung, nette Umschreibung. Ich denke, die Menschen machen Ihnen langsam zu schaffen? Ich würde mich gerne noch ein wenig mit Ihnen unterhalten, warum fahren wir nicht an einen ruhigen Ort, wo nicht so viele Leute sind? Ich kenne ein nettes Lokal, nur zehn Minuten Autofahrt von hier entfernt. Ich schlage vor, sie fahren. Sehr scharfsinnig der Mann. Da muß ich mich in acht nehmen. Das sich der Agent dann einfach in den Oldtimer setzte fand er dann doch nicht so prickelnd. Nur die geistige Lautstärke nahm langsam überhand. Das war aber auch der einzigste Grund warum er den Kerl nicht instant wieder aus dem Auto schmiß. Wenn wir da sind, können Sie mir ja mal ein wenig erzählen, warum Sie in der Stadt sind und was Sie bei dem Rennen gestern zu suchen hatte. Das waren doch sie, mit dem Hund, oder gehörte der ihrem Partner Tegan… Doug musste kurz überlegen, dann viel ihm der Nachname wieder ein. Tegan Takahiro? Eindeutig Ermittler. Die Erwähnug seines besten Freundes zauberte keine Reaktion auf sein Gesicht. Shinru setzte sich ans Steuer und fuhr los. Eine Weile schwieg er. Nicht um sich Ausreden auszudenken. Die Kopfschmerzen waren schlimm und er mußte sich konzentrieren. Anders als Simmons vorgeschlagen hatte hatte der Blonde ein anderes Ziel. Der weitläufige Park dem er zustrebte war wenig besucht und ein wenig verwildert. Es gab dort zwar keine Verkaufsstände, dafür aber einige Getränkeautomaten. Das würde reichen und ihm Ruhe bringen. Seine Reichweite hatte sich in den letzten Jahren vergrößert, da wäre ein Lokal nicht unbedingt das Beste.
    Wenn es Sie nicht stört, würde ich den Park dort vorziehen. Ein Lokal wäre im Moment nicht gerade passend wenn sie Antworten wollen. Statt am Eingang zu parken, fuhr Shinru durch das Tor und hielt erst an einem Pavilion an einem kleinen Teich. Wie Sie bestimmt mitbekommen haben, habe ich hier noch Familie. Ab und an besuche ich sie halt. Soweit ich weiß ich das nicht verboten. Langsam schlenderte er zu einem der Automaten und zog sich einen Eistee. Dem Ermittler bot er aber nichts an. Beim Rennen war ich weil überall Plakate hingen und ich Autos mag. Den hier kann ich nicht so oft fahren, Benzin ist rar und was Ersatzteile kosten würden will ich gar nicht erst wissen. Liebevoll strich er über die Kühlerfigur des Wagens. Dann sah er Douglas direkt an. Tegan, den Namen habe ich schon eine ganze Weile nicht mehr gehört. Wir waren damals Partner. Soweit ich weiß hat er kurz vor mir gekündigt. Was soll mit ihm sein? Den Hund ließ er absichtlich unerwähnt. Alles mußte er dem Älteren ja auch nicht beantworten.

  12. #42
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    Das sie nun im Park waren, gefiel wiederrum Douglas nicht, denn hier waren entschieden zu wenig Leute und Shinru konnte sich von seinen Kopfschmerzen erholen und unter Umständen wieder in seinen Kopf gucken. Ihm trauen, das er das nicht machen würde, tat Douglas nicht. Noch nicht. Es verhindern konnte er eh nicht und merken schon gar nicht. Auch Befragungstechnisch war es nicht von Vorteil, aber das sollte er seinem Gegenüber nicht unter die Nase reiben. Wirklich sicher war sich Douglas nicht, ob der Tegan gesehen hatte beim Rennen, er hatte sich die Besitzer des Hundes ja nicht genau angesehen, ihm war aber halt aufgefallen das einer davon komplett in weiß rumlief und Shinru hatte das ja nun bestätigt, dass er dort war. Außerdem war er damit beschäftigt, seine Kollegin Seyrah zu unterstützen die im Wagen des Rennfahrers saß. Dennoch versuchte er selbstsicher aufzutreten und Shinru davon zu überzeugen, dass er Tegan gesehen hatte.
    „Dann hab ich ihn mir wohl nur eingebildet, oder? Oder ich brauch n Brille, wobei meine Augen sehr gut sind.“ Das mit der Familie hatte er sich schon gedacht und das konnte er sehr gut nachvollziehen. Aber es wurmte ihn auch ein wenig, denn er hatte dank Leuten wie ihm fast alle seine Lieben ja verloren und das nun hier einer vor ihm stand und Familie ansprach und an dessen Tot vielleicht einen Anteil hatte, wurmte Douglas sehr. Doch er war nicht der Typ Mensch, der voreilig handelte oder Schlüsse zog. Zu Odysseus konnte er ihn später noch Fragen stellen, das würde noch Zeit haben.

    „Weil sie Autos mögen also. Nun, dagegen ist nichts einzuwenden.“ Dennoch konnte er ja was damit zu tun haben, wobei sich sein Boss wohl sicher war, das dem nicht so sei, sonst hätte er den Auftrag bekommen beide festzunehmen und nicht mit ihnen über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Er hatte auch schon eine Idee, wie er das anstellen konnte. „Nun gut, worüber ich reden möchte, ich ermittle grad in einem Fall die mit den illegalen Rennen zu tun haben und wollte wissen, ob ihnen irgendwas aufgefallen ist. Davon mal abgesehen das so ein Rennen gar nicht hätte stattfinden dürfen, ist ihnen irgendwas oder irgendjemand besonders aufgefallen?“ Seyrah ließ er erstmal unerwähnt, vielleicht würde er selbst sie ansprechen.

  13. #43
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    Dann hab ich ihn mir wohl nur eingebildet, oder? Oder ich brauch n Brille, wobei meine Augen sehr gut sind. Das kurze Schweigen sollte ihn wohl zu einer Reaktion animieren. Da war der Ermittler aber an der falschen Adresse. Das sie aber fast den gleichen Auftrag hatten, überraschte ihn dann doch. Das Rennen machte auf mich eher den Eindruck ein halbes Volksfest zu sein. Die Leute hatten Spaß. Die Autos sind teuer und da müssen einige Leute verdammt viel Geld haben. Er überlegte kurz was noch auffällig gewesen war. Innerlich zog er nach und nach Schilde hoch um die Gedanken auszublenden. So neugierig er auch war was der Agent vor ihm wirklich von ihm wollte, eher würde der Telepath Sand fressen als in den Kopf seines Gegenübers zu schauen. Es war alles sehr gut organisiert. An die Fahrer ist nur vor Ort ranzukommen. Die Polizei sollte endlich mal was wegen der Ausrüstung machen, sonst bekommen die nie die Fahrer. Ob jetzt groß was besonderes war kann ich so nicht sagen. Das war mein erstes Rennen. Seinen Becher in den Müll werfend überschlug er noch ob er mit der Erwähnung von Seyrah zu viel preisgeben würde oder nicht. Shinru kam zu dem Schluß das es ihm nicht schaden würde. Kontakt bestand ja schon seit dem Odysseusvorfall nicht mehr. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte sein das ich in dem einen Rennwagen eine ehemalige Kollegin gesehen hab. Seyrah... Seyrah... Irgendwas mit Men.. wenn ich nicht irre. Zu lange her und viel hatten wir nicht miteinander zu tun. Sie sah nicht ganz glücklich aus. Falls sie noch aktiv ist, fragen sie mal bei Esty Herlay nach. Sie war wohl die Sekretärin von ihr. Weiter würde er da nicht drauf eingehen. Sie hatten eine Schweigepflichtserklärung unterzeichnen müssen bezüglich des Odysseusvorfalles und er würde einen Teufel tun das zu brechen. Da hing bei ihm zu viel dran.

  14. #44
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    Diamond war mit dem Ergebnis der Verhandlung äußerst zufrieden. Ihr war vollkommen klar, dass Luca nicht sofort einwilligte, hatte aber den ersten Keim schonmal gesetzt. Ihr Blick wanderte nun wieder auf die diversen Teller. Sie machte sich verschiedene Notizen und verschwand dann um mit einem Handy zu telefonieren. Eine halbe Stunde später verließ sie mit ihren Männern das Lokal.
    Geändert von Constantine (19.01.2021 um 12:18 Uhr)

  15. #45
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    Nun wurde Douglas wieder ernster, denn e er sah das doch etwas anders als sein Gegenüber.
    „Wenn Leute sterben oder verletzt werden, weil irgendwelche Idioten ihr vor Kraft strotzenden Boliden nicht unter Kontrolle haben, dann macht es das nicht besser als ein Bandenkrieg. Da wussten die Menschen wenigstens, dass sie nichts auf der Straße zu suchen hatten und wo sie sich besser nicht aufhielten.“
    Natürlich war es eine Verbesserung, dass die Menschen sich nicht mehr über den Haufen ballerten, dennoch hatte es einen faden Beigeschmack. „Wie sie schon sagten, die Wagen sind allesamt keine Alltagsware und das Geld was da drinsteckt, muss irgendwo herkommen. Menschenschmuggel? Drogen oder Waffengeschäfte? Ich bezweifle das ein jeder sich das nötige Kleingeld hart erarbeitet hat. Beschaffungskriminalität wird mindestens drin sein, bei jedem von denen.“ Schlimmeres schloss Douglas aber aus denn es gab auch Verbrechen da wollte man auf keinen Fall auffallen und sich bestimmt nicht in einen Rennwagen setzte und durch die Stadt brettern. Als Shinru die Polizei erwähnte, konnte Douglas nicht anders, als ihm zustimmen, aber die bereitgestellten Mittel reichten dafür einfach nicht. Das war ein politisches Problem und davon hatte Douglas keine Ahnung. Das viel schief lief bei den Finanzen vermutete er zwar, aber war es nicht seine Aufgabe das zu überprüfen und es betraf ihn auch schlicht nicht.

    „Die Organisatoren sind es, an die ich rann will, die Fahrer selbst sind für mich uninteressant, sofern sie nicht in irgendeiner Weise Fähigkeiten besitzen. Irgendwer sorgt nämlich dafür, dass die Polizei jedes Mal gewarnt wird und billigt damit mindestens, dass die Verantwortlichen Fahrer nicht zur Rechenschafft gezogen werden für die Toten. Und in den Slums fackelt man nicht sehr lange. Irgendwann greift man sich die Leute einfach und es endet in einem Blutbad. Es fängt immer harmlos an, bleibt es aber nie sehr lange, wenn der Rest nur zusieht und nichts unternimmt.“ Douglas wusste genau, was für ein Pulverfass die Slums sein konnten, war er schließlich hier aufgewachsen. Es musste nur den falschen treffen, vielleicht ein Mitglied einer Straßengang oder schlimmer noch, ein Familienmitglied von einen der wenigen verbliebenden Warlords. Spätestens dann würde hier die Hölle los sein. Das absolute Wohrst Case Szenario aber war, es würde einem Sohn oder Tochter eines der Strippenzieher der Superreichen treffen. Dann wären Warlords noch das kleinste Problem, dann würden man mit Panzern auf die Jagd nach Rennwagen gehen. Es war erschreckend, wie wenig weit so viele Menschen dachten und sich der Konsequenzen nicht bewusst waren, würde so ein Fall eintreffen. Aber wahrscheinlich sah Douglas das alles zu schwarz. Für ihn ging es aber nicht anders. So dachte er, stets alle Möglichkeiten und deren Enden in Betracht zu ziehen. Als Shinru dann aber Seyrah ansprach, kam ihm das sehr gelegen.

    Er steckte sich wieder eine Kippe an, die erste die er rauchte seid sie hier im Park waren. „Sie ist aktiv, sehr sogar. Wir arbeiten in derselben Behörde. Sie arbeitet mit an dem Fall.“ Das sie derzeit Undercover war, brauchte Shinru nicht zu wissen. Es würde eh nichts ändern. „Sie ermittelt nur grad in einer anderen Richtung. Mit der Herlay habe ich allerdings nichts am Hut. Ich habe n anderen Boss und der ist es auch, der mir aufgetragen hat, sie beide zu suchen. Er wusste genau, dass sie beide wieder in der Stadt sind. Vielleicht waren sie ja nie weg, aber das ist auch nicht so wichtig.“ Douglas zog an seiner Zigarette und pustete den Rauch aus, bevor er weitersprach. „Was halten sie davon, uns, besser gesagt mich und Seyrah, bei dem Fall zu unterstützen?“

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